Ventilator Test 2017: Stand- & Tisch-Lüfter mit & ohne Rotor im Vergleich

Rotorlose Ventilatoren mit Luftfilter stellen den Testsieger, sind aber für die breite Masse der Hitzegeplagten unerschwinglich

Im Ventilator Test 2017 vergleichen wir ehrliche Arbeiter, welche für wenig Geld viel Wind machen, aber auch einen ordentlichen Schaden verursachen können. Im Vergleich zu den unehrlich weil verdeckt arbeitenden Luftkühlern, verstecken die günstigen Ventilatoren ihr einfaches Inneres nicht. Ein Rotor rotiert um seine Achse und kühlt den Menschen vom Scheitel bis zur Haxe. Nicht selten unterkühlt der Ventilator den Menschen oder entzündet dessen Nebenhöhlen. Wer ein wenig Obacht gibt, sowohl beim Kauf des Ventilators, als auch bei dessen Nutzung, muss i.d.R. nicht um sein Leben fürchten und darf sich über eine effektive Form der Abkühlung freuen. Im aktuellen Ventilator Vergleich konnten wir uns über einige der Lüfter nur Ventilator Test 2017wundern, denn sie erschienen ohne Rotor zum Test. Rotorlose Ventilatoren arbeiten nach dem umgekehrten Staubsauger Prinzip und ermöglichen die Filterung der angesaugten Luft. Die größten Gefahren einfacher Ventilatoren mit Rotor wurden so eliminiert. Leider auch deren günstiger Preis. Wer einen Ventilator ohne Rotor mit Filterfunktion kaufen möchte, muss deutlich tiefer in die Hose greifen. Die laufenden Kosten sind unterdes zu vernachlässigen, denn der Ventilator versetzt die Umgebungsluft mit geringem Energieaufwand in Wallungen, kühlt sie aber nicht ab. Letzteres macht die mobile Klimaanlage zum Groschengrab und zum akustischen Störfaktor. Ein Ventilator wirkt subjektiv deutlich effektiver, denn er kühlt die Haut direkt. Trotzdem werden wir keinen sonderlich günstigen Ventilator zum Testsieger küren können, wenngleich auch ein Standlüfter mit Rotor für eine angenehme Abkühlung sorgen täte. Dessen Nebenwirkungen resultierend aus aufgewirbelten Feinstäuben gibt es gratis dazu. Ein lüfterloser Ventilator mit Filter reinigt wenigstens die Raumluft, bevor er den zu nah sitzenden Hitzkopf unterkühlt. Der beste Ventilator im Test, macht den Sommer zum Freudenfest!

Im Ventilator Test 2017: Entwicklungsgeschichte I Bauformen I Gefahren und Risiken I Test I Alternativen I Anschaffung

Die Geschichte des Ventilators

Ursprünglich bestand der Ventilator aus einem Palmenwedel, angetrieben von einem Menschen mit schwarzer Hautfarbe und freiliegendem Gemächt. Als man feststellte, dass das rotierende Gemächt des Sklaven mehr Wind machte, als der geschwenkte Palmenwedel, montierte man zunächst den Palmenwedel an das Gemächt des Sklaven, um so die Luftumwälzung zu verbessern. In diesem Zusammenhang entstand die Formulierung des Palme wedelns, welche noch heute zwecks Umschreibung einer artverwandten Tätigkeit herangezogen wird. Da sich der Dienstherr die Folgen mitunter aus dem Gesicht wischen musste, wurde alsbald nach einer Alternative zum leibeigenen Ventilator Ausschau gehalten. Der körpereigene Propeller wurde durch ein Windrad ersetzt, welches der Sklave mit Muskelkraft zu drehen hatte. Trotzdem sehen Evolutionstheoretiker in der kurzen Periode der leibeigenen Rotoren, eine der Hauptursachen für die heutigen Ausmaße dunkelhäutiger Propeller, welche unter den weiblichen Mitbürgern besondere Hochachtung genießen.
Zwar konnte der Ku-Klux-Klan einige der Rotorblätter in ihrer Länge stutzen, nicht aber den Siegeszug der Windräder aufhalten. Das Windrad übernahm alsbald viele Aufgaben und fand als Rotor auch in Bereichen Verwendung, wo das Machen von Wind, keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt. Zunächst jedoch führte der Einfallsreichtum weißer Ingeneure und die Einsatzfreude unserer schwarzen Brüder, zur Erfindung des Ventilators mit Rotor. In Zeiten großer Hitze, mutierte er zum Wirtschaftsmotor. Bis in die Neuzeit hinein fungierte der Ventilator mit Lüfterrad, als Klimaanlage des armen Mannes. Dieser ist aufgrund harter Lebensbedingungen resistent und abgehärtet genug, um den akuten Gefahren des herkömmlichen Ventilators zu trotzen. Keime in der Luft und ein starker Luftzug hauen ihn nicht um. Auch die aufgewirbelten Feinstäube können ihre tödlichen Langzeitfolgen nicht entfalten, denn vorher rafft der Alkohol den armen Mann dahin.
Anders schaut es aus beim reichen Manne. Er ist verweichlicht vom überflüssigen Luxus und verträgt weder Zugluft noch Krankheitserreger in der Luft des Raumes. Ein Ventilator mit Rotor brächte ihn beizeiten ins Grab. Ein aufwendig konstruierter lüfterloser Ventilator mit Filter reduziert einige der Gefahren klassischer Lüfter und ermöglicht es der Industrie, den reichen Manne skrupelloser zu schröpfen. Dieser zahlt gerne 400 EUR mehr, für einen rotorlosen Ventilator mit Filter. Wenngleich der "umgedrehte Staubsauger" nicht alle Probleme zu lösen vermag, verdrängt der lüfterlose Ventilator mit Luftfilter derzeit den klassischen Lüfter. Ventilatoren mit Rotor werden unterdes in Supermärkten zu Spotpreisen verramscht.

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Bauformen der Ventilatoren im Vergleich

Entwicklungsgeschichte I Bauformen I Gefahren und Risiken I Test I Testsieger I Alternativen I Anschaffung I Ventilator Testsieger 2017

Ventilatoren gibt es nicht nur für Arm und Reich, sondern auch für unterschiedliche standortspezifische Voraussetzungen. Dabei spielen persönliche Vorlieben eine ebenso große Rolle, wie die vorhandene Einrichtung. Beschränkten wir uns im Ventilator Test 2017 auf Stand- und Tischventilatoren mit und ohne Rotor, so gibt es die Lüfter auch für Hand und Decke zum selben Zwecke. Nicht immer geht es dabei vordergründig um Kühlung. Mitunter spielt das coole Auftreten eine größere Rolle, denken wir z.B. an das Solar-Basecap mit integriertem Mini-Ventilator. Da stehen die Frauen total drauf! Auch der Deckenventilator spielt eher eine dekorative Rolle, wenngleich dessen Propeller auch ordentlich Wind machen und Staub aufwirbeln kann.

Der Deckenventilator

Standventilator I Tischventilator I USB-Ventilator I Hand-Ventilator mit und ohne Akku I Ventilatormütze I Ventilator ohne Rotor I Testsieger

Gegen Ende des letzten Jahrtausends galt der Deckenventilator mit und ohne Lampe als voll cool und Krönung des eigenen Reiches. Vorwiegend Jugendliche mit großen Träumen befestigten die Deckenventilatoren in ihren Räumen. Viele haben es nicht überlebt, denn wer unter einem unfachmännisch montierten Deckenventilator träumt, nicht selten seinen Tod versäumt. Wird er Deckenventilator Testhingegen richtig befestigt, kann ein Deckenventilator nicht nur die Decke zieren, sondern auch die Luft großräumig umwälzen. Er entfaltet seine Wirkung nicht nur partiell, sondern kühlt alle Personen innerhalb eines Raumes, verbreitet dabei aber auch Angst und Schrecken. Irgendwie hat man ja doch immer das Gefühl, jederzeit vom Rotor erschlagen oder enthauptet werden zu können. Die Hauptgefahr ausgehend vom Deckenventilator ist aber eine andere. Wie alle Ventilatoren wirbelt auch der Deckenventilator viel Staub auf. Dabei geht der Deckenlüfter besonders gründlich zur Sache, denn er hebt den Staub großflächig. Auch besonders reinliche Menschen kommen beim Staubwischen nicht bis in die letzte Ecke. Der Deckenventilator schon! In der Raumluft verteilt, landen die Staub- und Feinstaubpartikel letztlich in den Lungen und Nebenhöhlen der Hitzegeplagten. Eine Luftfilterung wie bei den lüfterlosen Stand- und Tischventilatoren, findet man beim Deckenventilator nicht. Wer unbedingt einen Deckenventilator kaufen möchte, sollte sich nicht davon abbringen lassen. Er sollte aber den Einsatz auf die heißesten Tage des Jahres beschränken und sein Zimmer so sauber wie möglich halten. Der Deckenventilator ist in erster Linie ein ins Kitschige abgleitender Einrichtungsgegenstand. Er ziert die Decke und nicht die Wand!

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Der Standventilator

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Monströs und trotzdem mobil, gehört der Standventilator zu den beliebtesten Lüftern. Richtig positioniert vermag ein oszillierender Standventilator mehrere Personen auch innerhalb größerer Räumlichkeiten zu erfrischen. Er ist extrem leistungsfähig, ohne dabei mit übermäßiger Lautstärke zu nerven. Standventilatoren mit Rotor besitzen zumeist einen recht großen Lüfter, welcher Standventilator Testnicht so schnell drehen muss wie ein kleiner, um sein Pensum zu schaffen. Die große Luftumwälzung bringt auch ihre Nachteile mit sich. So ist die Gefahr einer Unterkühlung durch den Standventilator besonders hoch. Eine Sommergrippe hat ihre Ursache nicht selten im zu intensiv genutzten Standventilator. Die Gefahr lässt sich reduzieren, indem man den Standlüfter auf niedriger Stufe betreibt und sich nicht zu lange der Zugluft aussetzt. Der durch den Standventilator aufgewirbelte Staub und Feinstaub führt bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen und Nebenhöhlenentzündungen. Langfristig schädigen die inhalierten Feinstäube das Lungengewebe und führen zum Tode. Das wachsende Bewusstsein um die Gefahren herkömmlicher Standventilatoren führte zur Entwicklung rotorloser Standlüfter mit Filter. Auch rotorlose Standventilatoren mit Luftfilter sind nicht ungefährlich. Zwar filtern sie die angesaugte Luft, wirbeln aber trotzdem den im Raum abgelagerten Staub auf. Die regelmäßige Raumpflege ist deshalb unerlässlich, egal ob man einen Standventilator mit oder ohne Rotor betreibt. Standventilatoren mit Rotor stapeln sich in den Supermärkten für 25,95 EUR. Dort sind sie auch gut aufgehoben. Leute die sich trotz aller Gefahren einen Standventilator kaufen möchten, sollten ihn mit Bedacht und so selten wie möglich einsetzen. Meistens landet er nach der ersten Sommergrippe im Schrott oder auf dem Gabentisch der Erbtante.

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Der Tischventilator

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In unmittelbarer Nähe zum Hitzkopf positioniert, erfüllt auch der Tischventilator seinen Zweck. Deutlich schwächer als ein Standventilator, vermag der kleine Tischventilator nur halbe Menschen in geringer Stückzahl zu kühlen. Auch bei vorhandener Oszillation erreicht er nur ein oder zwei Menschen, da seine Reichweite beschränkt ist. Auf dem Küchenschrank, dem Schreibtisch oder dem Fensterbrett betrieben, gestaltet er den Arbeitsalltag einzelner Tischventilator TestFamilienmitglieder im Hochsommer deutlich erträglicher. Auch ihn sollte man nicht dauerhaft auf höchster Stufe betreiben, denn auch er ist leistungsfähig genug, um für eine Sommergrippe zu sorgen. Sein aufgewirbelter Staub ist genau so gefährlich, wie der des Standventilators. Deshalb wird auch der Tischventilator mit Rotor nach und nach vom lüfterlosen Ventilator mit Filter verdrängt werden. Die im Vergleich zum Standventilator kleineren Tischventilatoren müssen zwecks Erreichung der selben Leistung schneller drehen und sind deshalb oft deutlich lauter. Wer also mehrere Personen oder größere Bereiche erreichen möchte, sollte besser zum Standventilator greifen und diesen auf niedriger Stufe betreiben. Die Preisunterschiede sind marginal. Im Vergleich zum Standventilator kostet der Tischventilator 5 bis 8 EUR weniger. Wer jedoch Wert auf größtmögliche Mobilität legt, sollte stattdessen den Tischventilator kaufen, wenngleich auch der Standventilator versetzt werden kann. Ein guter Tischlüfter sollte in der Neigung verstellbar sein, so dass man bei der Wahl des geeigneten Standortes flexibel agieren kann. Ob der Tischventilator überwiegend aus Kunststoff oder Metall bestehen sollte, entscheidet der Geschmack des Käufers. Bezüglich der Funktion unterscheiden sich die beiden Materialien nicht.

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Der USB-Ventilator

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Der USB-Ventilator ist eine Unterart der Tischventilatoren. Er ist deutlich kleiner, muss mit weniger Strom auskommen und erbringt deshalb eine noch partiellere Leistung im Vergleich zum Tischlüfter. Der Mini-USB-Ventilator bezieht seinen Strom aus der USB-Buchse eines Rechners. Sein Einsatzspektrum ist deshalb der Schreibtisch. Dort soll er den Kopf des Tele-Heimarbeiters kühlen. Mit einem USB-Netzadapter kann er natürlich auch fern des Computer-Arbeitsplatzes betrieben werden. Viel ausrichten kann er an anderer Stelle nicht, denn seine schwache Leistung erfordert die unmittelbare Nähe zum Delinquenten. Immerhin sind die vom USB-Mini-Ventilator ausgehenden Gefahren eher gering. Er wirbelt allenfalls den Staub vom Schreibtisch auf und der lässt sich schließlich leichter entstauben als das ganze Arbeitszimmer. Der geringen Kühlwirkung steht ein geringes Sommergrippe Risiko gegenüber. Trotzdem sollte man sich auch dem Luftzug des USB-Ventilators nicht zu lange und zu direkt aussetzten. Den Arbeitsplatz gilt es konsequent vom Staub zu befreien. Dies ist nicht immer ganz leicht, sind doch viele Arbeitsplätze mit allerlei eingestaubter Technik vollgebabelt (Steckdosenleiste, Bildschirm, Dockingstation, Tastatur usw.). USB-Ventilatoren werden gerne gekauft und kosten zwischen 10 und 20 EUR. Unserer Meinung nach ist der USB-Ventilator der einzig sinnvolle Ventilator mit Rotor. Nicht vordergründig wegen dem USB-Anschluss, sondern aufgrund seiner geringen Größe. Der Mini-Ventilator kühlt nur das was er kühlen soll, kostet wenig und richtet in der Regel keinen Schaden an. Wir können ihn deshalb bedingt empfehlen. An heißen Tagen erhält er die Leistungsfähigkeit des Bildschirmarbeiters länger aufrecht und macht sich schnell bezahlt.
USB-Ventilatoren gibt es auch mit Akku. Ein USB-Akku-Ventilator lässt sich standortunabhängig betreiben und macht bei Bedarf den von ihm genutzten USB-Anschluss frei. Beim Akku-USB-Ventilator kommt das Risiko des berstenden Akkus hinzu. Dies geschieht aber recht selten.

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Der Hand-Ventilator

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Handventilatoren gibt es mit und ohne Akku. Der Handventilator ohne Akku, ist der erste rotorlose Ventilator überhaupt. Der auch unter dem Begriff "Fächer" bekannte rotorlose Handventilator entstammt dem Palmenwedel und ist seit Jahrtausenden im ultramobilen Einsatz. Man benötigt dafür weder Strom noch Sklaven, aber ein flinkes Händchen und ein paar Kalorien. Aufgrund seiner Handventilatoren ohne Akku im Testkurzen Reichweite muss der akkulose Handfächer eigenhändig gewedelt werden. Handfächer gibt es noch immer zu kaufen, finden aber allenfalls noch beim Fasching Verwendung. Sie sind nicht günstiger als ein Standventilator, zieren aber das Antlitz des Ökofritzen ungemein.
Der moderne Neuzeitmensch bevorzugt den Handventilator mit Akku (wenn überhaupt...), denn er braucht sein Handgelenk für Maus und Palme. Generell erachten wir den praktischen Nutzen der Akku-Handventilatoren als eher begrenzt. Zwar ist die Leistung der Mini-Ventilatoren vergleichbar mit den USB-Ventilatoren, aber wer will so ein Ding schon die ganze Zeit in der Hand halten?! Das Nutzen zu Schaden Verhältnis der kleinen Akku-Ventilatoren darf als Neutral angesehen werden. Einem geringen Nutzen stehen zu vernachlässigende Gefahren gegenüber. Mitunter liest man von zerfetzten Gesichtern aufgrund explodierender Akkus. Unterkühlung und Staublunge provozieren die kleinen Propeller nicht.

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Ventilatormütze (Solar-Basecap mit Ventilator)

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Für leicht lädierte Ökofritzen hält der Markt ein breit gefächertes Angebot an Solarstrom betriebenen Schirmmützen bereit. Der Zweck der Ventilator-Basecaps ist nicht so leicht zu ergründen. Das zweifelhafte Accessoire gibt seinen Träger der Lächerlichkeit preis. Dieser hat es aber so gewollt und ist deshalb nicht zu bedauern. Allerdings sollte man ihm sagen, dass 3 von 4 Leuten anstatt darüber zu lachen, nur peinlich berührt mit dem Kopf schütteln. Dabei erzeugen die Kopfschüttler deutlich mehr Wind, als der Ventilator auf dem Kopf des Kaspers. Immerhin ist die Leistung der Solar-Schirmmützen-Ventilatoren derart gering, dass die Gefahr einer (zusätzlichen) Erkrankung des Kopfes zu vernachlässigen ist. Allenfalls eine Bindehautentzündung könnte im Einzelfall die Folge sein. In den Erfahrungsberichten ihrer Nutzer kommen die Ventilator-Basecaps nicht gut weg. Einige beschweren sich über die Kurzlebigkeit der Solar-Ventilator-Schirmmützen, andere über deren geringe Leistungsfähigkeit. Über letzteren Punkt sollten die Hitzköpfe froh sein, denn eine Stirnhöhlenentzündung kann die Folgen und Symptome einer Sommergrippe toppen. Da sich so ein Mützenpropeller nur bei voller Sonne mühsam regt, muss man davor keine Angst haben.
Während sich Erwachsene mit einem Solar-Basecap voll zum Robert machen, kann man Kinder damit durchaus beglücken. Kinder zwischen 3 und 9 Jahren wissen so ein Gimmick zu schätzen und werden damit allenfalls von älteren Jahrgängen gehänselt und zusammen gehauen. Da Kinder sehr schnell die Lust an einem neuen Spielzeug verlieren, sollte auch die Kurzlebigkeit der Ventilatormützen kein Problem darstellen. Neben der geringen Gefahr einer Bindehautentzündung, sollten die Eltern derart cooler Kinder auch Kontaktallergien und Hautreizungen im Auge haben. Derlei Firlefanz stammt nämlich nicht aus deutschen Fabriken, sondern aus asiatischen Hinterhof-Klitschen. Während man ein dorther stammendes Kleidungsstück erstmal durch die Waschmaschine jagen kann, bevor man es sich überstreift, muss man eine Ventilatormütze ungewaschen tragen. Die im Stoff enthaltenen Chemikalien können ungeahnte Folgen mit sich bringen. Die Tester der Stiftung Warentest wissen ein Lied darüber singen!

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Der rotorlose Ventilator

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Der rotorlose Ventilator ist fast so alt wie die Menschheit selbst. In Form eines Palmenwedels oder eines Handfächers galt der rotorlose Ventilator als einzige Möglichkeit der kühlenden Luftumwälzung bis zur Erfindung des Windrades und der Elektrizität. Erst mit der flächendeckenden Elektrifizierung verschwand der rotorlose Ventilator aus den Häusern der Mittel- und Oberschicht. Die Besserverdiener nutzten fortan den elektrischen Ventilator mit Rotor als fortschrittliche Methode zwecks Erzeugung einer kühlenden Brise. Der arme Mann nutzte weiterhin den Papierfächer. In den letzten Jahren ist man dahinter gekommen, dass der Ventilator mit Lüfterrad gar nicht so fortschrittlich ist wie ursprünglich angenommen. Er erzeugt nämlich einen kontinuierlichen Wirbel, welcher den Staub des Raumes aus jeder Ritze zieht und in der Atemluft verteilt. Spätestens seit man um die langfristigen Gefahren des Feinstaubes weis und Allergien der Atemwege auf dem Vormarsch sind, finden Ventilatoren mit Rotor immer weniger Abnehmer. Deren Preise befinden sich im freien Fall. Den armen Mann stört dies nicht, denn er stirbt ohnehin einen frühen Tod, egal ob mit Staublunge oder ohne. Außerdem ist er resistent gegen Allergien, lebt er doch seit Kindesbeinen an im Dreck.
Doch was verkauft man nun dem Besserverdiener, fragte sich besorgt die Industrie? Die Lösung kam aus der Rückseite des Staubsaugers. Dieser muss nämlich die eingeatmete Luft wieder hinaus blasen, denn ansonsten ginge er ja auseinander wie ein Hefeklos. Während die Filterung der Abluft des Staubsaugers je nach Hersteller mehr oder minder gut funktioniert, stellt die Luftfilterung beim rotorlosen Ventilator eine generelle Bereicherung dar. Der lüfterlose Ventilator wird schließlich nicht vordergründig als Staubsauger hergenommen. Er soll lediglich den Staub aus der Raumluft filtern. Freilich darf man nicht ignorieren, dass die gereinigt ausgeblasene Luft für eine Luftumwälzung sorgt, welche wie der Ventilator mit Rotor, abgesetzte Stäube und Feinstäube in die Raumluft erhebt. Dabei geht aber der Ventilator ohne Rotor längst nicht so rabiat zur Sache wie der Lüfter mit Propeller! Der große Rotor eines klassischen Ventilators sorgt für eine Verwirbelung der Luft, welche wie ein Tornado agiert und alles in ihren Bann zieht was nicht niet- und nagelfest ist. Beim rotorlosen Lüfter kommt es nicht zur gefürchteten Luftverwirbelung im großen Maßstab. Der Staub welcher trotzdem vom rotorlosen Ventilator unter die Raumluft gemischt wird, wird idealer Weise im nächsten Arbeitsgang von Selbigem aus der angesaugten Luft heraus gefiltert. D.h. kurzfristig verunreinigt auch der rotorlose Ventilator die Raumluft marginal, während er sie langfristig reinigt und sogar die Staubablagerungen im Zimmer reduziert. Dauerhaft angewandt ist der rotorlose Ventilator mit Filter, ein wirkungsvoller Luftreiniger, welcher das Leben der Allergiker erleichtern kann. Auch leidgeplagte Menschen mit einer chronischen Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) können vom lüfterlosen Ventilator und dessen Luftfilterung profitieren. So gesehen macht sich der hohe Aufpreis von ca. 400 EUR im Vergleich zum normalen Stand- oder Tischlüfter mit Rotor schnell bezahlt. Trotzdem will der Betrag erst einmal aufgebracht werden. Wer Probleme mit den Atemwegen hat, sollte es unserer Meinung nach möglich machen oder gar keinen Ventilator kaufen!
Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass man für etwas weniger Geld auch rotorlose Ventilatoren kaufen kann, welche keinen Luftfilter besitzen. Wir erachten solche Lösungen als inkonsequent und nicht preiswert. Es bliebe als einziger Vorteil die geringere Luftverwirbelung aufgrund des gleichmäßig verteilten Luftaustritts. Wer dazu bereit ist viel Geld auszugeben, der sollte so richtig viel Geld ausgeben und einen rotorlosen Ventilator mit Filter kaufen! Nur er verlängert die Lebenszeit und verbessert die Lebensqualität auf ganzer Linie.

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Die Gefahren vermeintlich günstiger Ventilatoren

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Egal ob mit oder ohne Rotor, jeder Ventilator birgt ein gewisses Gefahrenpotential in sich. Ganz besonders riskant jedoch, agieren die günstigen Ventilatoren mit Rotor. Dabei sitzen die Gefahrenquellen selten dort wo man sie vermutet. Nicht etwa die freiliegenden Rotorblätter machen den günstigen Ventilator zum potentiellen Sargnagel, sondern dessen rabiate Methode der Winderzeugung. Ungefilterte Abluft mutiert zum Wirbelsturm und mischt zusätzlich noch die abgesetzten Staub- und Feinstaubpartikel unter die Luft des Raumes. Der Beginn eines Albtraumes!

Massakrierungen aufgrund freiliegender Rotorblätter

Verletzungen aufgrund freiliegender Rotoren sind nahezu ausgeschlossen. Für diese Aussage halten wir unsere Hand lieber in den Ventilator als ins Feuer. Dreht ein Rotor auch augenscheinlich recht schnell, so steckt doch kaum eine nennenswerte Kraft dahinter. Wer schon mal einen Körperteil in den Ventilator gehalten hat, sei es aus Neugierde oder des Lebens überdrüssig, wird sich über den sofortigen Stopp des Rotors und gänzlich ausbleibende Schmerzen gewundert haben. Dies liegt keinesfalls an einer implementierten Sicherheitsfunktion, sondern an der Schwäche des Motors. Trotzdem erachten wir die aufwendigen Schutzgitter bei größeren Tisch- und Standventilatoren nicht als völlig sinnfrei. Kleinkinder und filigrane Haustiere wie Ziervögel oder Zierfische, können in einem Windrad durchaus Schaden nehmen! Ein im Ventilator verfangenes Lätzchen kann die Altersvorsorge der Eltern ernsthaft in Frage stellen. Wellensittich und Guppy hätten keine Überlebenschance, kämen sie mit dem Lüfterrad eines Ventilators in Berührung. Keinerlei mechanisches Verletzungsrisiko besteht in dieser Hinsicht bei einem rotorlosen Ventilator, denn er arbeitet ohne rotierende oder sich bewegende Teile.

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Trümmerbrüche aufgrund mangelnder Standsicherheit

Keine Seltenheit sind umstürzende Standventilatoren, wie der Ventilator Test 2017 gezeigt hat. Dabei können Möbel und der Ventilator selbst beschädigt werden. Trümmerbrüche resultieren eher selten, aus einem umstürzenden Standventilator. Aber auch an dieser Stelle möchten wir wieder an die lieben Kleinen erinnern. An die kleinen Haustiere und an Klein Fritzchen. Ungünstig vom Standventilator am Kopf getroffen, kann der Stammhalter vom potentiellen Professor zum zukünftigen Polizeibeamten mutieren, Wellensittich und Guppy könnten ihr Leben verlieren. Im Ventilator Test 2017 legten wir deshalb großen Wert auf die Standsicherheit der Turm- und Säulenventilatoren. Eine schwere und ausreichend große Bodenplatte, sorgte bei den meisten der Standventilatoren für eine angemessene Standsicherheit. Nicht wenige der Testkandidaten jedoch, gerieten im Test allein schon durch den Rückstoß ins wanken, welchen der laufende Rotor des Ventilators produzierte. Rotorlose Ventilatoren verfügen zwar nicht über eine große Bodenplatte, aber idealerweise über einen tiefen Schwerpunkt. Zudem ist der Rückstoß nicht so folgenreich, da die Hebelwirkung aufgrund des großflächigen fast bis nach unten reichenden Luftaustritts geringer ausfällt. Der Ventilator mit Rotor erzeugt den Rückstoß ganz oben (hoch droben).

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Erhöhung der Feinstaubbelastung

Kurzfristige und langfristige Gesundheitsschäden resultieren aus einer erhöhten Staub- und Feinstaubbelastung. Diesmal trifft es nicht nur Jackie, Guppy und Klein Fritzchen! Die feinen Zerfallsprodukte des Edelgases Radon, der unsägliche Tabakrauch, die unsichtbaren Partikel aus der Kartusche des Laserdruckers und viele andere Feinstaubpartikel schweben durch die Luft und lagern sich teilweise auf den wagerechten Flächen des Haushaltes ab, wo sie ungeduldig auf die fleißige Hausfrau warten. Die muss aber heutzutage 3 Minijobs gleichzeitig ausüben, weil die Familie vom Einkommen des Mannes nicht leben kann. Immerhin reichte das Geld für einen Standventilator aus dem Supermarkt, ohne Filter natürlich, für nur 19,99 EUR. Dieser Standlüfter erzeugt einen Luftwirbel, welcher den Staub mit etwas Mühe und den Feinstaub mit Leichtigkeit aus jeder Ritze zieht und in die Luft erhebt. Während sich der Staub in Nase und Nasennebenhöhlen mit allen Konsequenzen für die kurzfristige Gesundheit verfängt, gibt sich der Feinstaub erst mit einem festen Sitz in der Lunge zufrieden. Die ersten Wissenschaftler vermuten den Feinstaub sogar schon im Blutkreislauf.
Die kurzfristigen Schäden, ausgelöst durch Staub, Feinstaub und sonstige Krankheitserreger, betreffen in erster Linie die oberen Atemwege. Allergien werden beflügelt, Nebenhöhlenentzündungen geboren oder zur chronischen Sinusitis befördert. Kinder dürfen gelegentlich erfahren was es bedeutet eine Mittelohrentzündung zu bekommen.
Zu den langfristigen Folgen einer erhöhten Feinstaubbelastung zählen der Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Nervenkrankheiten. Kann man die Entstehung und Ablagerung von Feinstaub allenfalls reduzieren, so sollte man doch dessen Aufwirbelung tunlichst vermeiden. Der Ventilator darf diesbezüglich als eine der größten Gefahren der Menschheit betrachtet werden! Insbesondere der filterlose Ventilator mit Rotor ist unserer Meinung nach ein heimtückischer Sargnagel. Er spendet uns Frische und bringt uns um.
Deutlich besser macht es der rotorlose Ventilator mit Luftfilter. Sein Luftzug ist kein Wirbelwind, welcher aus einer großen drehenden Luftschraube resultiert. Der Luftstrom verlässt den rotorlosen Ventilator großflächig und geradlinig, ohne dabei die Luft nennenswert zu verwirbeln. Trotzdem mischt auch er den abgelagerten Feinstaub unter die Atemluft, wenngleich in reduziertem Umfang. Deshalb ist es notwendig, einen rotorlosen Ventilator mit HEPA-Filter zu erwerben. Dessen Glasfaser- und Aktivkohlefilter bindet u.a. Gerüche, Feinstaub, Bakterien, Rauchgase, Schimmelsporen und Pollen zu fast 100%. Er macht den Saulus zum Paulus, denn er reduziert nicht nur den vom Ventilator selbst angerichteten Schaden, sondern er verringert die Staubablagerungen und Schwebeteilchen generell. Regelmäßig betrieben, kann ein im Test für gut befundener Ventilator mit HEPA-Filter, den Einsatz von Staubsauger und Staubwedel für lange Zeit erübrigen. Dabei kann der rotorlose Ventilator auf niedriger Stufe betrieben werden, so dass Stromverbrauch und Lärmbelästigung auf ein Minimum reduziert werden. Der Preis für eine bessere Gesundheit ist trotzdem recht hoch, denn zum Anschaffungspreis gesellen sich die jährlichen Kosten für eine neue Filterkartusche. Der Preis für einen Ersatzfilter beträgt in etwa 10% dessen, was der rotorlose Ventilator kostet.
Betrachten wir uns die Gesamtproblematik des Feinstaubes und der Kosten, resultiert daraus unser folgender Rat: Wenn Sie und Ihre Familienmitglieder vor Gesundheit strotzen, verzichten Sie bei knappem Budget gänzlich auf den Kauf eines Ventilators! Wenn Sie oder einzelne Familienangehörige bereits vorbelastet sind, z.B. durch Allergien, HNO-Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann ein rotorloser Ventilator mit HEPA-Filter, je nach Krankheitsbild, für eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes sorgen und sowohl die Lebensqualität als auch die Lebenserwartung verbessern. Ein Ventilator ohne Filter würde die Situation der Vorgeschädigten verschlimmern und auch das Wohlbefinden der bis dahin Gesunden negativ beeinflussen.

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Erkältungskrankheiten (Sommergrippe)

Erkältungen resultieren aus einer Unterkühlung und machen selbst in der kalten Jahreszeit keinen Spaß. So richtig verballhornt kommt man sich aber vor, wenn die Erkältungskrankheit den Sommerurlaub entwertet. Die so genannte Sommergrippe ist aufgrund der äußeren Bedingungen wesentlich unangenehmer im Vergleich zum Winterschnupfen und kann geschwächten Personen gefährlich werden. Alte oder kranke Menschen sollten sich den Ventilator deshalb mit größter Vorsicht zu nutze machen oder ganz auf ihn verzichten. Auch gesunde Menschen sind vor der Sommergrippe nicht gefeit. Wer den Ventilator auf hoher Stufe betreibt und sich dessem Luftzug dauerhaft aussetzt, riskiert auch bei 25 Grad Zimmertemperatur eine Sommergrippe. Zwar kühlt der Ventilator die Zimmertemperatur nicht um ein Fitzelchen herunter, wohl aber die Hautoberfläche und die ganz gewaltig. Stets vorhandene Krankheitserreger nutzen herunter gekühlte Schleimhäute, um vom Körper des Delinquenten Besitz zu ergreifen. Die schönsten Wochen des Jahres sind ruiniert. Während die weiter oben beschriebenen Gefahren durch Feinstaub eher surreal anmuten, handelt es sich hierbei um ein sehr oft wahr gewordenes Szenario. Nicht wenige haben sich ihre Gesundheit unmittelbar nach dem Kauf eines größeren Standventilators ruiniert, weil sie sich ihm voller Begeisterung ausgesetzt haben. Glücklicherweise handelt es sich bei diesem Fauxpas um einen Fehler aus welchem man lernen kann, ohne sein Leben lang gezeichnet zu sein. Trotzdem sind die zwei durchlebten Krankheitswochen derart unangenehm, dass man diesen Fehler nicht noch einmal macht. Künftig wird man seinen Stand- oder Tischventilator auf niedrigerer Stufe betreiben und sich ihm nicht zu direkt aussetzen. Es gilt eine angemessene Entfernung zum Ventilator einzuhalten und ihn nicht direkt auf sich zu richten. Auch die Oszillation kann helfen, den dauerhaften Luftzug auf einzelne Personen zu unterbinden.
Ein rotorloser Ventilator mit großflächigem Luftauslass vermag das Risiko einer Unterkühlung deutlich zu reduzieren, denn er bündelt den Luftstrom nicht zu einem punktuellen Wirbelsturm, wie der Rotor des klassischen Ventilators. Anstatt das Gesicht des Hitzkopfes punktuell zu unterkühlen, erfasst der gemäßigte Luftzug des rotorlosen Ventilators, den Hitzegeplagten im Ganzen. Den Zugang zum Körper über unterkühlte Schleimhäute, können die Krankheitserreger vergessen.

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Der Ventilator Test

Entwicklungsgeschichte I Bauformen I Gefahren und Risiken I Test I Testsieger I Alternativen I Anschaffung

Das Angebot an Ventilatoren ist mannigfaltig, doch auf dem ersten Blick unterscheiden sich die rotorbehafteten Lüfter kaum. Sogar die Preisunterschiede sind marginal. Ein langweiliger Ventilator Test bot sich uns dennoch nicht, wurde doch das Teilnehmerfeld durch einige rotorlose Lüfter mit und ohne Luftfilter bereichert. Auch die klassischen Stand- und Tischventilatoren ließen im direkten Vergleich einige Unterschiede erkennen, welche ein differenziertes Testergebnis nach sich zogen. Sowohl Tischventilatoren als auch Standventilatoren mit Rotor bieten zwar die gleiche Funktionsarmut, unterscheiden sich aber in Sachen Qualität, Sicherheit, Leistung und Abstufung der Leistung. Im Ventilator Test 2017 wurde uns aber sehr schnell klar, dass der beste Lüfter ein rotorloser mit Filter sein würde, denn man kann keinen Teilnehmer zum Testsieger ernennen, welcher seine Käufer zunächst unterkühlt und dann mit Feinstaub vergiftet.

Design, Betriebssicherheit und Verarbeitung der Ventilatoren

Im Rahmen des Ventilator Testberichtes 2017, galt es zunächst 22 Ventilatoren, darunter 4 rotorlose aus der Verpackung zu befreien und einer Sichtprüfung zu unterziehen, um einen ersten Eindruck zu bekommen, aber auch um Sicherheitsmängel auszuschließen, welche im weiteren Verlaufe zur Gefahr werden könnten. So kam es schließlich zur Disqualifikation zweier Standventilatoren aufgrund mangelnder Standsicherheit und zur Abstrafung eines Tischventilators, aufgrund freiliegender Elektronik, infolge schlechter Verarbeitung. Der im Austausch zur Verfügung gestellte Ersatz-Ventilator erschien uns etwas weniger gefährlich und wurde zum Test zugelassen. Trotzdem mutete er grenzwertig an, genau wie 4 weitere Standventilatoren und 2 weitere Tischventilatoren. Die Standventilatoren wussten im Test in erster Linie aufgrund mangelnder Standsicherheit zu missfallen. Auf höchster Stufe betrieben, genügte ein leichter Stoß, die hoch aufbauenden Ventilatoren zu Fall zu bringen. Auch die zwei abgewerteten Tischlüfter waren für die dargebotene Höchstleistung zu leicht und drohten abzustürzen. Einen Totalausfall aufgrund defekter Technik hatten wir im aktuellen Ventilator Test nicht zu beklagen.
Negativ aufgefallen sind uns die unserer Meinung nach viel zu kurzen Netzkabel einiger Ventilatoren, welche den Zukauf einer Verlängerungsschnur geradezu erzwingen. Insbesondere bei den Tischventilatoren, wo die Länge des Netzkabels von besonderer Bedeutung ist, sparen die Hersteller gerne ein paar Pfennige ein und entwerten ihr Produkt so nahezu vollständig. Immerhin galt es im Ventilator Test auch positive Erfahrungen zu sammeln, denn einige Testkandidaten boten eine Kabellänge von mehr als 1,5m. Zumindest bei einem Standlüfter sollte dies genügen?!
Die Sichtprüfung und teilweise auch der erste Probelauf offenbarten leichte bis mittlere Verarbeitungsfehler bei der Hälfte der zu testenden Ventilatoren. Große Spaltmaße, schlecht befestigte Abdeckungen und Schutzgitter sowie ein unrunder Lauf des Rotors, sorgten hier und da für Sorgenfalten und Strafpunkte. Unschöne Beulen am Standfuß und hässliche Schrammen am Gehäuse waren leider keine Seltenheit. Die deutlich teureren rotorlosen Lüfter durchliefen diesen ersten Test nahezu makellos. Einen rotorlosen Tischventilator ließen wir aufgrund eines offensichtlichen Transportschadens umtauschen. Insgesamt ein eher durchwachsenes Testergebnis, welches nicht zuletzt dem Preisdruck geschuldet ist, welchem die Tisch- und Standventilatoren mit Rotor unterliegen.

Funktionen, Wirkung und Dosierung im Test

Beim klassischen Ventilator mit Rotor beschränkt sich die Funktion auf die Beschleunigung der ihn umgebenden Luft. Dies vermag der einfach aufgebaute Stand- oder Tischventilator in mehreren Leistungsstufen grob dosiert zu bewerkstelligen. Dabei ist die Kühlwirkung direkt am "Objekt" stets gut bis zu gut. Insbesondere die Leistung der Standventilatoren erwies sich im Test als beeindruckend bis beängstigend. Als nachteilig erwies sich in vielen Fällen die grobe Abstufung der einzelnen Leistungsstufen. Die meisten Ventilatoren mit Rotor besitzen lediglich 3 Leistungsstufen, während die Lüfter ohne Rotor deutlich feiner abgestuft zum Test erschienen. Bietet ein Ventilator keine passende Drehgeschwindigkeit, muss der Abstand zum Delinquenten angepasst werden, um dessen Arbeitsfähigkeit nicht zu gefährden.
Aufgrund fehlender Luftfilter und unserer versifften Testumgebung (wir sind aber auch Schweine!), galt es kurzfristige Ausfälle einiger Produkttester zu kompensieren. So wurden bei zwei von 5 Produktprüfern, bereits vorhandene Krankheitsbilder zu neuer Blüte erweckt. Eine chronische Nebenhöhlenentzündung flammte wieder auf, während ein Allergiker mit ähnlichen Symptomen 2 Wochen krank feierte. Langfristige Schäden wie Lungenkrebs, ALS oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ließen sich im Ventilator Test 2017 nicht nachweisen. Dazu hätten wir den Dauertest wohl etwas verlängern müssen?!
Die rotorlosen Ventilatoren kontaminierten die Raumluft deutlich weniger, da sie aufgrund ihres andersgearteten Luftaustrittes, weniger Staubablagerungen in die Luft erheben. Durch den großflächig verteilten Luftaustritt bleibt der gefährliche Luftwirbel aus, welcher den klassischen Ventilator charakterisiert.
Bezüglich der Luftreinheit schnitten die rotorlosen Lüfter mit Luftfilter im Test am besten ab. Auch sie mischten zunächst ein wenig des abgelagerten Staubes unter die Raumluft, wodurch es kurzfristig zu einer Gesundheitsgefährdung kommen kann. Mittelfristig und Langfristig aber, kam es dank der recht wirkungsvollen Filter, zu einer subjektiv wahrnehmbaren Verbesserung der Luftqualität. Auch die Staubablagerungen in unmittelbarer Umgebung des rotorlosen Ventilators mit Filter nahmen deutlich ab, in mittelbarer Umgebung etwas weniger. Ob die Luftfilter tatsächlich mehr als 99% aller Schwebeteilchen aus der Luft filtern, wie es die Hersteller versprechen, können wir aufgrund fehlender Messtechnik leider nicht sagen. Die subjektive Wahrnehmung war aber deutlich und verschaffte den Lüftern mit Filter einen unaufholbaren Vorsprung im Ventilator Test 2017.

Zusatzfunktionen besserer Ventilatoren

Ob die Fernsteuerung eines Ventilators von Nutzen ist oder ob es wirklich einer Überwachung der Luftqualität aus der Ferne bedarf, obliegt der Nase des Betrachters. Wir sind der Meinung, dass es durchaus Sinn macht, den rotorlosen Ventilator mit Filter vom Arbeitsplatz aus zu steuern, da er einen gewissen Vorlauf benötigt, um die Luftqualität Daheim verbessern zu können. Es braucht halt seine Zeit bis muffiger Geruch und gefährlicher Feinstaub aus der Luft des Raumes gefiltert sind. Den Besitzern rotorloser Ventilatoren mit Filter stellt der Hersteller zu diesem Zwecke eine App zur Verfügung, mit deren Hilfe zum einen die Luftqualität überwacht und zum anderen der Ventilator gesteuert werden kann. Dies funktionierte in unserem Test recht gut und machte sogar ein wenig Spaß. Eine fortgeschrittene Technikaffinität erscheint uns hierzu nicht notwendig. Den Luftfilter an sich, erachten wir nicht als Zusatzfunktion. Er ist unserer Meinung nach die bessere Hälfte des Ventilators. Der künftige Ventilator Testsieger darf es zwar am Rotor fehlen lassen, nicht aber am Luftfilter!
Bessere Ventilatoren ohne Luftfilter sind immer noch schlecht genug, um unserer Verachtung gewiss zu sein, bemühen sich aber mittels beiliegender Fernbedienung um die Gunst der Kunden. Die beiliegende Fernbedienung kann einen Mehrwert darstellen oder aber auch nicht. Wer den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Autoschlüssel, Smartphone oder Brille zu suchen, der sucht künftig auch die Ventilator Fernbedienung. Etwas weniger zerstreute Leute, wissen die Fernbedienung des Ventilators zu schätzen und nutzen sie eifrig. Gerade bei großer Schwüle und Hitze erhebt man sich nicht gerne, um den Ventilator zu regulieren. Andererseits gilt es keine großen Distanzen zu überwinden und man sollte auch der Poritze hin und wieder mal etwas Luft gönnen.
Während alle getesteten rotorlosen Ventilatoren mit einer Fernbedienung zum Test antraten, besaßen nur 5 der 18 klassischen Ventilatoren eine solche. Einen Bonuspunkt gab es für die betreffenden Stand- und Tischlüfter nur dann, wenn sich der Aufpreis dafür im Rahmen hielt. Mehr als 3-5 EUR sollte die beiliegende Fernbedienung nicht am Gesamtpreis ausmachen.
Für grundsätzlich Bonuspunktwürdig erachteten wir jene Tisch- und Standventilatoren im Test, welche sich in der Neigung verstellen ließen. So lässt sich das Ziel besser anvisieren und eliminieren. Zumindest ermöglicht der in der Neigung verstellbare Propeller, eine flexiblere Standortwahl.

Dauertest und Anmerkungen zur Ventilator Lautstärke

Die im Test verbliebenen Ventilatoren bestanden allesamt den Dauertest mit befriedigendem bis sehr gutem Testergebnis. Dabei galt es in Punkto Funktion, bei keinem der getesteten Ventilatoren Abstriche in Kauf nehmen zu müssen. Sogar die teilweise wie Pfennigartikel anmutenden Fernbedienungen funktionierten bis zum Testende. Wir simulierten in unserem Test eine 2-jährige Nutzungsdauer mit entsprechenden Schaltvorgängen und Betriebsstunden. Trotzdem gilt es im Ergebnis des Ventilator Testberichtes Abstufungen in den Bewertungen der einzelnen Stand- und Tischlüfter vorzunehmen.
Ursächlich dafür ist in den meisten Fällen, ein im Testverlauf zunehmender Dezibel-Wert. Unwuchten im Rotor, verschmutzte oder verschlissene Wellen und verzogene Oszillatoren, sorgten bei 5 der klassischen Standventilatoren, für eine marginale bis deutliche Zunahme der Betriebslautstärke. Eine daraus resultierende Funktionseinschränkung wäre bei einem länger andauernden Dauertest durchaus zu erwarten gewesen. In jedem Falle wirken die oft nicht monotonen Nebengeräusche störend.
Um im Dauertest den harten Familienalltag leidlich simulieren zu können, engagierten wir einen "Testhund". Er durfte sich in der Testumgebung austoben und Schaden anrichten. Dabei waren es letztendlich immer die gleichen Standventilatoren, welche der Hund zu Fall brachte. Es waren jene Standlüfter, welche schon bei der Sichtprüfung ein unsicheres Gefühl vermittelten. Unschöne Dellen im Schutzgitter, Schrammen am Ständer und Beulen am Fuß (benachbarter Ventilatoren) waren die Folge. Der Hund (ein größeres Model) nahm keinen unmittelbaren Schaden. Möglicherweise rafft ihn irgendwann der Feinstaub dahin, welchem er im Ventilator Test 2017 ausgesetzt war?!
Zur Lautstärke der Ventilatoren sei abschließend angemerkt, dass es zu Beginn unseres Testberichtes keine großen Ausreißer zu verzeichnen gab. Auf höchster Stufe betrieben, sorgten alle getesteten Ventilatoren, egal ob mit oder ohne Rotor, für einen gehörigen Lärm, welcher für den Betroffenen je nach ausgeübter Tätigkeit, unerträglich anmuten kann. Im Vergleich zu den klassischen Ventilatoren zeichneten sich die rotorlosen Lüfter im Test, durch eine größere Zahl an Gebläsestufen aus. Dies macht sich in der Praxis bezahlt, da es so viel einfacher ist, einen gelungenen Kompromiss aus Leistung und Lautstärke zu finden. Auf niedriger Stufe betrieben, erwiesen sich die rotorlosen Ventilatoren als nahezu lautlos. Trotzdem resultierte aus der geringen Gebläseleistung, ein subjektiv angenehmeres Arbeitsumfeld, insbesondere bei vorhandenem Luftfilter. Den rotorlosen Ventilator kann man somit dauerhaft einsetzen, während der klassische Lüfter allenfalls zeitweise zum Einsatz kommen sollte.

Testergebnis im Ventilator Test

Es war nicht einfach, ein gerechtes Testurteil im Ventilator Testbericht 2017 zu fällen und einen würdigen Testsieger zu küren. Disqualifizierten sich die Rotor-Lüfter aufgrund der mit ihnen verbundenen Gesundheitsrisiken, so wussten die rotorlosen Ventilatoren mit Filter, aufgrund ihres Preises zu missfallen. Trotz aller Vorteile erachten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis der am Markt erhältlichen rotorlosen Ventilatoren als schlecht. Besitzt der rotorlose Ventilator einen Luftfilter, wie von uns dringend empfohlen, so kommen zum Kaufpreis noch die jährlichen Kosten für eine neue Filterkartusche hinzu. Sollte uns die Gesundheit auch lieb und teuer sein, so ist das Geld für einen im Test für gut befundenen rotorlosen Ventilator mit Luftfilter, in vielen Familien nicht verfügbar. Das tut uns leid und stimmt uns traurig, ändert aber nichts am Testergebnis! Fehlt Ihnen das Geld für den Kauf eines rotorlosen Lüfters mit Filter, so machen Sie es wie wir und verzichten Sie ganz auf die Anschaffung eines Ventilators! Dies ist leider die beste Empfehlung, welche wir im Ergebnis des Ventilator Testberichtes geben können. Nutzen Sie alternativ den günstigen Rotor-Ventilator mit Bedacht und so selten wie möglich, um die damit verbundenen Risiken zu minimieren! Im Laufe der Jahre wächst hoffentlich die Konkurrenz unter den Herstellern der rotorlosen Lüfter, was ein deutliches Absinken der unserer Meinung nach überzogenen Preise nach sich ziehen würde. Bis dahin heißt es für den finanziell Unterprivilegierten die Luft anzuhalten, die Hitze wie ein Mann zu ertragen oder das Haushaltsbudget zu überziehen, um den Kauf eines rotorlosen Ventilators mit HEPA-Filter doch irgendwie zu ermöglichen.

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Einen Ventilator kaufen

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Ventilatoren sollte man idealerweise antizyklisch kaufen. Nicht weil der Preis des Ventilators während einer Hitzeperiode um 1-2% nach oben schnellt (in einem verregneten Sommer kann genau das Gegenteil passieren), sondern weil gute Exemplare alsbald ausverkauft sind. Schlechte Ventilatoren (Stand- und Tischventilatoren mit Rotor) stapeln sich auch und gerade bei hohen Temperaturen in jedem Supermarkt. Die begehrten rotorlosen Lüfter sucht man dort aber ganzjährig vergeblich und auch im Versandhandel sind sie bei steigender Quecksilbersäule sehr schnell ausverkauft. Unseriöse Händler verkaufen im Hochsommer nicht selten Ware, welche erst im Herbst verfügbar ist und ausgeliefert wird. Wer also einen rotorlosen Ventilator kaufen möchte tut gut daran, nicht auf den Sommer, sondern stattdessen auf einen günstigen Preis zu warten. Wer den Ventilator im Winter kauft, sollte ihn nicht erst testen wenn dessen Rückgabefrist abgelaufen ist. In einem Nebenzimmer kann er sich beweisen oder sogar wertvolle Dienste leisten. Gerade im Winter kämpfen einige Hausbesitzer in unbeheizten Zimmern mit feuchten Wänden oder gar Schimmelbildung. Der Ventilator kann die feuchten Stellen schneller trocknen als ein Luftentfeuchter und so die Schimmelbildung verhindern.
Insbesondere die rotorlosen Ventilatoren mit Filter leisten ganzjährig wertvolle Dienste, denn die Luft ist nicht nur im Sommer belastet. So gesehen relativiert sich deren hoher Aufpreis ein wenig. Insbesondere im Vergleich zu den rotorlosen Ventilatoren ohne Filter, sind jene mit Luftfilter deshalb deutlich preiswerter, wenn auch nicht billiger.
Wer zum klassischen Tisch- oder Standlüfter greifen muss, weil das Geldverdienen nicht zu seinen Stärken gehört, braucht sich um Support, Service und Ersatzteilversorgung keine Gedanken zu machen. Das Kaufen eines Marken-Ventilators ist in diesem Falle nicht notwendig. Ventilatoren mit Rotor sind aufgrund ihrer einfachen Konstruktion zum einen sehr billig und zum anderen (immerhin!) recht langlebig. Greifen Sie zu, wenn Ihnen das Design des Ventilators gefällt und fertig!
Nicht ganz so sorglos sollte man den rotorlosen Ventilator mit Filter kaufen. Dessen Anschaffung verschlingt die Ersparnisse eines Monats und sein Aufbau ist komplex. Hier empfiehlt es sich ein etabliertes und im Test für gut befundenes Markenfabrikat zu kaufen. Geht dann doch einmal etwas kaputt, sorgt dessen Hersteller umgehend für Ersatz. Auch die Verfügbarkeit der Ersatzfilter ist für Jahrzehnte gesichert.

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Alternativen zum Ventilator

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Der Ventilator ist DIE Alternative schlecht hin, sowohl für den armen Mann als auch für den Ökofritz. Es wäre an dieser Stelle des Ventilator Testberichtes unzweckmäßig, über Klimaanlagen oder Maßnahmen der Fassadensanierung zu philosophieren. Wer einen Ventilator kaufen möchte, dem bleibt oft keine andere Wahl, denn sein Geldbeutel gibt nicht mehr her.
Rotorlose Ventilatoren sind freilich genau so teuer wie günstige Klimaanlagen. Der Lärm mobiler Klimageräte ist jedoch unerträglich und deren Abluft muss durch das geöffnete Fenster nach draußen verbracht werden. Die gekühlte Luft wird ungefiltert an die Raumluft abgegeben. Erst ab ungefähr 800 EUR gibt es Klimaanlagen, welche es besser können. Wirklich sinnvoll sind letztendlich nur die fest installierten Klima-Splitgeräte, welche ihre ganz eigenen Vorteile bieten, aber nicht mit dem Ventilator zu vergleichen sind. Klima-Splitgeräte sind nur für den reichen Manne eine Ventilator-Alternative. Er kauft sich trotzdem einen rotorlosen Ventilator mit Filter in Ergänzung zu seiner Split-Kimaanlage, denn für ihn zählt nicht nur die Funktion, sondern in erster Linie der Besitz.
Eine günstige und sinnvolle Alternative zum Ventilator mit Rotor stellt die gelegentliche Abkühlung unter der Dusche dar. Insbesondere bei schwüler Witterung schützt man sich so vor klebriger Haut und Leistungsverlust. Dabei ist es keinesfalls sinnvoll kalt zu duschen, denn der so in Wallungen versetzte Kreislauf, täte dann für die Extraportion Wärme sorgen. Wirkungsvoller ist eine warme Dusche, wenngleich es zunächst suspekt erscheint. Selbiges gilt es übrigens auch bei der Getränkeversorgung zu berücksichtigen. Im Vergleich zur Abkühlung mittels Ventilator, bleibt die warme Dusche folgenfrei. Staublunge und Sommergrippe sind die Domäne des Ventilators.
Der Heizlüfter auf kalter Stufe betrieben, ist streng genommen keine Alternative zum Ventilator, denn er ist nichts anderes. Der Heizlüfter ist ein Ventilator mit Heizspiralen, welche man zumeist deaktivieren kann. Daran sollte man allerdings auch denken bevor man sich einen Ventilator kauft. Im Vergleich zum Ventilator ist der Luftstrom des Heizlüfters etwas weniger aggressiv. Wirkung aber auch Gefahren verringern sich so. Nicht die Gefahr einer Atemwegserkrankung, denn im Gehäuse des Heizlüfters sammelt sich besonders viel Dreck. Letzteres gilt auch für die verkleideten Turmventilatoren.

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