Die Besten im Staubsauger Test 2017

Staubsauger mit und ohne Beutel im Vergleich

Im Staubsauger Test 2017, soll es uns nicht nur darum gehen, den Testsieger zu finden. Genauso wichtig wie die Suche nach dem besten Staubsauger, erscheint uns die Frage nach dem besseren Konzept. So treten in unserem Test moderne beutellose Multicyclone Staubsauger gegen klassische und etablierte Bodensauger mit Staubsauger Test 2017Beutel gegeneinander an. Schon jetzt können wir von einem überraschenden Testergebnis sprechen. Der beste Staubsauger im Test, verzichtet nicht auf einen Staubsaugerbeutel. Trotzdem müssen sich die beutellosen Zyklon Staubsauger nicht verstecken, wenngleich die Besten unter ihnen unbezahlbar sind. Abgesehen vom Geldbeutel, ist die Wahl des geeigneten Staubsaugers, oft auch eine Frage der persönlichen Philosophie. Ein scheinbar günstiges Staubsauger Angebot aus dem Supermarkt, sollte man im Wühltisch belassen!

Zyklonstaubsauger oder Beutelsauger?

Jahrzehntelang galt es sich mit dem Beutelstaubsauger zu quälen und zweimal im Jahr den Beutel zu wechseln. Dann endlich betrat der Zyklonsauger die Bühne und versprach der geknechteten Hausfrau ein besseres Leben. Nun muss sie den Behälter nur noch einmal die Woche leeren und statt des Beutels die Sachen wechseln. Versprochen haben die beutellosen Sauger sehr viel, gehalten haben es die Wenigsten. Leider bekommen die meisten "Putzmuttis" nur ein "Dyson-Plagiat" aus den Wühltischen der Discounter zum Muttertag unter den Weihnachtsbaum gelegt. Welcher Ehemann gibt schon 300 EUR für sein Eheweib aus, es sei denn die Liebe ist noch frisch? Ein 100 EUR Staubsauger sollte doch für den Hausdrachen voll auf genügen?! Genau hier liegt das Problem. Wem seine Frau nur 100 EUR wert ist, der liegt mit einem Beutelsauger oft besser. Die Nachteile der Multicyclone-Technologie vermögen nur die besten beutellosen Staubsauger wettzumachen und die sind nicht billig.

Der Saugkraftverlust

Leider zieht das Argument mit dem nicht gegebenen Saugkraftverlust nur so lange, bis der Behälter des beutellosen Saugers gefüllt ist. Dies ist schon nach wenigen Einsätzen der Fall. Der Beutelstaubsauger hingegen braucht einige Monate, bis sein zur Hälfte gefüllter Beutel, einen spürbaren Saugkraftverlust zur Folge hat. Aber er hat innerhalb seines gegebenen Speichervolumens halt einen Saugkraftverlust zu verzeichnen, was beim Zyklonestaubsauger so gut wie nicht der Fall ist. Für das geblendete Auge des umworbenen Verbrauchers, ist dies ein klarer Punktsieg für den beutellosen Multicyclone Staubsauger. Für uns die wir im Staubsaugertest gleichermaßen objektiv wie subjektiv urteilten, steht es für den Beutelstaubsauger 1:0. Wir leeren den Beutel lieber Vierteljährlich um dem Saugkraftverlust zu entgehen, als dass wir den Behälter wöchentlich leeren, um uns am nicht vorhandenen Saugkraftverlust zu erfreuen.

Die Sauggut-Entsorgung

Auch die Prozedur der Entleerung ist ein Fall für sich. Brechen sich Männer oft den Daumen beim Wechsel des Staubsaugerbeutels, so sind Frauen recht geübt darin. Sie haben quasi eine genetische Veranlagung dafür. Sie schaffen es den Beutel zu wechseln, ohne deren Inhalt auf dem Boden zu verteilen oder den neuen Beutel beim Einsetzen zu zerstören. Männer hingegen schrauben lieber einen Behälter auf und sind auch noch stolz darauf hinterher wie Lumpie auszusehen. Stolz darauf, dass der Hausanzug hinterher einer Wäsche bedarf. Denn egal ob die Frau den Behälter leeren darf oder der Mann, die Behälterleerung ist keine saubere Sache. Innerhalb der Wohnung artet es immer in einer riesengroßen Sauerei aus, während es im Garten von der Windrichtung abhängt. Den beutellosen Zyklon-Staubsauger können wir nur Hauseigentümern mit Grundstück empfehlen, wenn überhaupt. Auch wer den Staubbehälter über dem eigenen Komposthaufen entleert, kommt selten um einen neuen Satz Kleider herum. Dazu ist der Staubsaugerbehälter hinterher dermaßen eingestaubt, dass auch er einer gründlichen Reinigung bedarf. Geht alles gut, sitzt der Staub hinterher in der Lunge fest. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass viele Zyklonsauger während des Saugens, den Staub bei sich behalten und mit dem Prädikat "Allergikergeeignet" auf Kundenfang gehen. Beutelstaubsaugern sagt man gerne nach, dass sie das meiste Sauggut hinten so raus blasen, wie sie es vorne eingesaugt haben. Dies stimmt aber nur bedingt. Wer seinen Staubbeutel zu selten wechselt, der hat tatsächlich mit unangenehmen Gerüchen zu kämpfen. Wer aber nicht zu geizig agiert und seinen Beutel wechselt bevor er pralle ist, hat an einem Beutelsauger deutlich länger seine Freude.

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Saugkraft und Komfort

In Sachen Saugkraft und Lärmbelästigung kann keine eindeutige Empfehlung zugunsten einer der beiden Technologien ausgesprochen werden. Es gibt ruhige und saugstarke Zyklon-Staubsauger, aber auch leise und kraftvolle Beutelsauger. Andererseits hält der Markt furchtbare Zyklonsauger, aber auch unerträgliche Beutelstaubsauger bereit. Trotzdem fuhr auch hier der Staubsauger mit Beutel, im Test einen Punktsieg ein. Die besten Beutelstaubsauger sind deutlich günstiger, wie die besten Bodensauger mit Zyklon-Technologie. Die Leistung der Testsieger beider Kategorien ist unterdessen nahezu identisch. Überraschenderweise vermochten auch die Multicyclone-Staubsauger recht leise zu agieren, zumindest die besten unter ihnen. Länge und Ergonomie der Staublanzen, hat nichts mit den verschiedenen Bauarten zu tun.

Das Design der Staubsauger-Varianten

Wir haben im Staubsaugertest gelernt, das Design der Testprobanden zu ignorieren. Gerade die Staubsauger welche martialisch wie eine Hayabusa daherkamen, enttäuschten oft mit der Leistung eines Elektrofahrrades. Harmlos aussehende Testkandidaten wie der spätere Staubsauger-Testsieger vermochten es hingegen, den Teppich ins Gerät zu saugen, um ihn dort vom Schmutz zu befreien. Tatsache ist aber auch, dass ein Mann auf einem Multizyklonstaubsauger in die Kneipe reiten würde, während er unseren Beutelsauger Testsieger nicht mal mit seiner rückwärtigen Ansicht betrachten täte. Möchte die Frau, dass der Mann das Staubsaugen zu seinem Hobby macht, sollte sich der Familienrat für einen Zyklonsauger entscheiden. Die besten Multicyclone-Staubsauger sehen nicht nur martialischer aus, sondern erwiesen sich zudem im Staubsaugertest als leistungsstark, ergonomisch und hochwertig. Die Zyklonstaubsauger Angebote aus den Supermärkten sehen zwar auch nicht schlecht aus, enttäuschten aber im Test auf ganzer Linie.

Der Staubsauger Test im Detail

Insgesamt 33 Bodenstaubsauger bekannter Markenhersteller und 27 NoName-Sauger aus den Super- und Baumärkten unserer Republik, traten im Staubsauger-Test 2017 gegeneinander an. 31 beutellose Zyklonsauger bekamen es mit 29 Beutelstaubsauger zu tun. Ein interessanter Vergleich! Trotz unserer abschließenden Präferenz für den Staubsauger mit Beutel, kann auch der Cyclonesauger hier und da Pluspunkte verbuchen.

Herstellung der Betriebsbereitschaft / Endmontage

Die Endmontage der Staubsauger obliegt mehr oder weniger dem Kunden. Immerhin musste kein Firmware-Upgrade durchgeführt werden. Im Test bereiteten 10 Staubsauger leichte Probleme bei der Montage der Komponenten. Der Zusammenbau einer Schrankwand gestaltet sich in jedem Fall schwieriger und so ließ sich letztendlich bei allen Testkandidaten die Betriebsbereitschaft herstellen, ohne dass ein Abitur oder eine zweite Person von Nöten gewesen wären. In der Regel muss die Staublanze zusammengesteckt oder auch nur ausgefahren und an die Körpergröße angepasst werden. Immerhin 12 der Staublanzen erwiesen sich für unsere 1,95m große männliche Testperson als zu kurz. Unsere 1,73m große Testprobandin beschwerte sich über die schwergängige Verstellbarkeit dreier Staubsaugerrohre. Den Saugschlauch galt es jeweils am Staubsauger einzurasten. Kein Problem! Als problematisch kurz erwiesen sich jedoch 17 Saugschläuche. Nicht nur die Länge des Netzkabels entscheidet über den Aktionsradius eines Bodensaugers! Bei den beutellosen Staubsaugern musste mitunter noch der Sauggutbehälter eingerastet werden. Auch die Beutelstaubsauger kamen fast immer ohne eingelegten Saugbeutel daher. Hier hat es der Käufer eines Multicyclonestaubsaugers naturgemäß etwas einfacher.

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Staubsauger-Sicherheit

Ein getesteter NoName-Staubsauger der 30 EUR Klasse fing beim ersten Einsatz an zu schmorkeln und ging schließlich in Flammen auf (Beutelsauger). Ein NoName-Gerät (Zyklon-Sauger) zerbarst mit einem Höllenlärm in tausend Einzelteile. Die Zentrifugalkraft riss das schlecht verarbeitete Gerät auseinander. Eine Person musste ambulant behandelt werden. Eine Testerin weinte so sehr, dass sie gekündigt werden musste. Auch eine Ohrfeige half nichts. Die 58 im Test  verbliebenen Staubsauger funktionierten bis zum Ende des Dauertestes einwandfrei. Lediglich die Saugleistung nahm in unterschiedlichem Maße ab.

Die Saugleistung im Vergleich

Die Saugleistung konnte bei zwei Drittel der Testkandidaten als befriedigend bis sehr gut eingestuft werden, wobei es bei den sehr guten Staubsaugern oft einer Herabregelung der Leistung bedurfte, um den Bodenbelag nicht zu beschädigen. Auch befriedigende Staubsauger reinigen den Bodenbelag gründlich. Es ist also nicht so, dass der befriedigend gesaugte Teppich hinterher die Note 3 für seinen Reinheitsgrad bekäme. Die Saugleistung war somit nicht das vordergründige Kriterium für eine Abwertung im Staubsaugertest. Trotzdem erwischte es ein Drittel der Testkandidaten. Deren Saugleistung war speziell auf groben Teppichen ungenügend. Auf Laminat oder Parkett gab es bei keinem Sauger etwas auszusetzen. Im Jahre 2017 dürfte sich die Spreu vom Weizen etwas deutlicher trennen. Von September 2017 an, dürfen neue Staubsauger nur noch mit einer max. Nennleistung von 900 Watt aufwarten. Die Staubsauger des Jahrgangs 2017, durften noch mit 1600 Watt zum Test antreten. Diese haben schon immer ausgereicht. Einige Hersteller gingen zuvor mit 2300Watt und mehr auf Dummenfang. Getreu dem Motto viel hilft viel, fielen nicht wenige darauf herein. Gut 700 Watt nutzte ein solcher Sauger, um das Sauggut hinten wieder rauszublasen.

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Sauggutzurückhaltung / Allergikereignung

Große Unterschiede galt es bei der Sauggutzurückhaltung festzustellen. Generell hat sich hier in den letzten Jahren einiges zum Positiven gewandelt. Es gab nur noch wenige "Nebelmaschinen" die mit der Note ungenügend bestraft werden mussten. Trotzdem gab es 20 zumeist billige Beutelsauger, aber auch 3 günstige Zyklonsauger, welche die Testnase zum Rümpfen brachten. Sie arbeiteten nicht duftneutral, was einen gewissen Schadstoffausstoß erahnen ließ. Der frühzeitige Beutelwechsel brachte Besserung. Auch die Staubauffangbehälter der Cyclone-Staubsauger sollte man nicht bis zum Anschlag füllen. Bei vielen Beutelsaugern stellte sich der nicht sichtbare Füllgrad der Staubsaugerbeutel als Nachteil heraus. So verpasste man oft den richtigen Zeitpunkt und wechselte den Beutel erst, nachdem der Staub zu einem Diamanten komprimiert wurde. Hier leidet dann nicht nur die Saugleistung, sondern auch die Nase. Bessere Staubsauger wie der Testsieger, kamen mit einer Füllstandsanzeige daher. Diese sollte man auch ernst nehmen. Die Sammelbehälter der Zyklonsauger waren in der Regel transparent, so dass man deren Füllgrad sehen konnte. Trotzdem galt es, diese wesentlich häufiger zu leeren, wollte man sich ein angenehmes Arbeitsklima erhalten. 4 der getesteten Staubsauger können als Allergikergeeignet eingestuft werden. Besonders positiv machten diesbezüglich die Dysonstaubsauger auf sich aufmerksam. Aber auch gut konstruierte Staubsauger mit Beutel vermochten es im Test, den Staub bei sich zu halten.
Bezüglich der Eignung für Allergiker gilt es einen wichtigen Punkt zu beachten. Das Prädikat "Allergikergeeignet" bezieht sich nur auf den Saugvorgang! Das dicke Ende kommt dann im Gelände, wo man sinnigerweise den Sauggutbehälter entleeren sollte. Weht der Wind aus der falschen Richtung, aber auch wenn nicht, wird die Nase mit Allergenen geflutet. Staubsauger mit Beutel sind hier klar im Vorteil, wenn auch nicht unbedenklich. Der Beutelwechsel gestaltet sich deutlich sauberer, aber auch nicht völlig Staubfrei. Idealerweise überlässt der Allergiker die Sauggutentsorgung immer einem Nichtallergiker!

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Geräuschkulisse bzw. Schalldruckpegel der Staubsauger

Der Lärm einiger Staubsauger war ein weiterer Grund für deren Abwertung. Dabei war es oft nicht deren Lautstärke, sondern vielmehr deren Klang, welcher die Testpersonen nötigte. Ist der Sound gut, stört auch ein etwas zu hoher Schalldruckpegel nicht weiter. Die Note 6 erteilten wir in zwei Fällen, weil Lärmpegel und Klang schlicht unzumutbar erschienen. 25 Staubsauger erwiesen sich in unserem Vergleich als erträglich. Die restlichen Testkandidaten nervten kaum, und erfreuten in 3 Fällen gar das Ohr. Die späteren Staubsauger Testsieger überzeugten die zum Test angetretenen Raumpflegerinnen besonders. Speziell bei den Zyklonsaugern machte sich ein zunehmend gefüllter Sauggutbehälter negativ bemerkbar. Zwar nahm die Lautstärke kaum zu, aber der Klang klang zunehmend wehleidig.
Keiner der getesteten Staubsauger verfügte über einen Kopfhöreranschluss. Zwar haben wir das auch nicht erwartet, empfehlen aber den Herstellern über eine entsprechende Neuerung nachzudenken. Dann könnte man auch während der Mittagsruhe saugen, ohne die überempfindliche Nachbarschaft zu stören.

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Saugkraftverlust von Beutel- und Zyklonstaubsauger

Einen Punkt den es im Staubsaugertest kontrovers zu hinterfragen galt, war die Sache mit dem Saugkraftverlust. Insbesondere die Hersteller der Multizyklonstaubsauger gehen gerne mit dem Argument des nicht gegebenen Saugkraftverlustes auf Kundenfang. Das kann man nicht unkommentiert stehen lassen! Zwar lässt ein Beutelsauger mit wachsendem Füllstand in der Saugleistung nach, muss aber erst wesentlich später (Monate später) entleert werden. Ein guter Zyklon-Staubsauger arbeitet zwar mit konstanterer Saugleistung, muss aber schon nach einer Woche entleert werden. Nach 5 Wochen des Einsatzes, liegt die Saugleistung eines guten Beutelsaugers immer noch bei über 90%. Auch bezüglich der Saugleistung erwies der Beutelsauger somit Testsieger-Qualitäten. Was hilft mir eine nicht nachlassende Saugleistung, wenn alle Nase lang der Behälter voll ist?
Bei 13 der getesteten Staubsauger ließ die Saugleistung aus einem anderen Grund nach. Die integrierten Filter setzten sich dermaßen zu, dass die Saugleistung nahezu komplett verpuffte. Hier half und hilft nur ein regelmäßiges Demontieren und aufwendiges Reinigen der Filter. Solche Arbeiten müssen Jene einplanen, welche sich einen 50 EUR Staubsauger im Supermarkt kaufen.

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Handhabung der Staubsauger

Erweist sich der Beuteltausch des klassiaschen Staubsaugers oft als quartalsweise durchzuführende Fummelarbeit, artet die wöchentlich notwendige Behälterleerung bei den Zyklonstaubsaugern in aller Regel in einer furchtbaren Sauerei aus. Zwar kann es auch beim Wechsel des Staubsaugerbeutels etwas stauben, aber eine Gefahr für Leib und Sachen besteht nicht. Die Entleerung des Staubbehälters eines Zyklon-Saugers hingegen, ist meist eine schmutzige Angelegenheit. Nur bei absoluter Windstille geht dieser Vorgang ohne bleibende Schäden ab. Im harmlosesten Fall wird dabei nur der Behälter selbst eingestaubt. Normalerweise leiden dabei Kleidung und Lungenflügel schreckliche Qualen. Leider meinen viele Saugfreunde, durch den Wechsel auf beutellose Staubsauger, gerade diesem Elend zu entgehen. Dem ist nicht so. Im Gegenteil!

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Preis-Leistungsverhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis sprach im Test ganz klar für die Staubsauger mit Beutel. In ihrer Leistung identische Beutelsauger kosteten gut halb soviel, wie vergleichbare Multizyklonstaubsauger. Im unteren Preisbereich war dies etwas anders. So konnte man Beutelsauger wie Zyklonsauger der 50 EUR Klasse, fast alle in die Tonne kloppen. Staubsauger mit Beutel, erwiesen sich jedoch ab 70 EUR aufwärts als praktikabel, während man für Zyklonstaubsauger mindestens 100 EUR auf den Tisch blättern musste. Der beste Staubsauger mit Beutel kostet nur rund die Hälfte dessen, was für den besten Multicyclonstaubsauger bezahlt werden muss. Beide sind subjektiv betrachtet, in ihrer Saugleistung identisch. Lediglich das Design spricht deutlich für den beutellosen Herausforderer. Auch seine Garantien sind etwas besser, rechtfertigten aber unserer Meinung nach, nicht den Preisunterschied.

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Verarbeitungs- und Materialqualität

Bezüglich der Verarbeitungs- und Materialqualität wurde uns manchmal Angst und Bange. Der wachsende Kostendruck fordert von den Herstellern eine wachsende Materialersparnis. Die besten Staubsauger vermochten den Spagat zu schaffen. Sie waren trotz spärlichen Materialeinsatzes sehr stabil und vermittelten einen sicheren Eindruck. Andere wiederum kamen ziemlich klapprig daher, fielen aber dennoch nicht auseinander. Sie sahen aber so aus, als könnte es jeden Moment so weit sein. Sieben der getesteten Staubsauger agierten im Test dermaßen instabil, dass wir sie um eine Note abwerten mussten. Zum Supergau kam es in keinem Fall. Trotzdem belebt Konkurrenz das Geschäft nicht immer zum Positiven. Gut gefielen uns neben dem preiswerten Beutelstaubsauger Testsieger auch die Staubsauger von Dyson, welche aber einen gut bezahlten Arbeitsplatz voraussetzen.

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Das Testergebnis zum Staubsauger Test 2017

Es geht nichts über den guten alten Beutelsauger, auch wenn dessen Staubbeutel laufende Kosten verursachen. Sollen diese nicht zu hoch ausfallen, darf nicht wahllos zum erst besten Staubsauger Angebot gegriffen werden. NoName-Sauger aus dem Supermarkt glänzten im Test nicht nur mit mangelhafter Qualität, sondern auch mit hohen Unterhaltskosten. Mitunter konnte man gar keine Staubsaugerbeutel nachkaufen. Da kommt das billige Staubsauger Angebot dann ziemlich teuer. Doch auch Zyklonstaubsauger vom Discounter sind nicht zu empfehlen. Schwere Sicherheitsmängel addieren sich mitunter zur schlechten Verarbeitung und Materialqualität hinzu. Ein Wohnungsbrand ist dann oft noch das kleinere Übel. Schon ein eingesaugter Pfennig kann aufgrund der Zentrifugalkräfte den Saugbehälter zum Bersten bringen. Letztes Jahr starben allein in Berlin 3 Personen bei Staubsauger Unglücken.
Aus Sicherheitsgründen, aber auch aufgrund der besseren Versorgung mit Zubehör und Ersatzteilen, empfehlen wir immer die Wahl eines Markenfabrikates. Dies allein ist natürlich noch keine Garantie dafür, einen guten Staubsauger zu erwischen. Aber es ist die halbe Miete, denn die meisten dieser getesteten Markenstaubsauger haben sich als brauchbar und (zukunfts-)sicher erwiesen. Mitunter waren sie einfach zu teuer. Einen Dyson-Staubsauger konnten wir in Anbetracht seines hohen Preises, nicht zum alleinigen Testsieger küren, da das Preis-Leistungsverhältnis in unserem Test ein wichtiges Kriterium darstellte. Wäre er der Einzige welcher den Dauertest mit sehr guten Saugleistungen überstanden hätte, stünde der hohe Preis dem makellosen Testergebnis nicht im Wege. So aber ist der Preis-Leistungssieger in unserem Test, ein Staubsauger mit Beutel.
Keinesfalls aber wurden die Multizyklonstaubsauger im Test deklassiert. Es gibt in beiden Kategorien sehr gute aber auch unbefriedigende Staubsauger. Die Versprechungen der beutellosen Zyklonsauger sind unterdes etwas übertrieben, was dann subjektiv nach dem Kauf eine gewisse Enttäuschung nach sich zieht. So wünscht man sich schnell den alten Beutelsauger zurück, obwohl der nicht wirklich besser war. Das Hauptärgernis der beutellosen Bodensauger, liegt in der häufig notwendigen und schmutzigen Behälterleerung. Der etwas fummelige Wechsel eines Staubbeutels hingegen, fällt nur einmal im Quartal an und verläuft mit etwas Geschick recht glimpflich.

Tipp: Entscheiden Sie sich für einen Beutelstaubsauger, so ist es nicht verkehrt, einen lebenslangen Vorrat an Staubsaugerbeuteln gleich mit zu kaufen. Speziell beim Kauf eines günstigen Staubsauger Angebotes beim Lebensmittelhändler, sollte dieser Tipp auch befolgt werden!
 

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