Im Laubsauger Test 2017: 27 Laubbläser und -sauger im Vergleich

Die besten Laubsauger zur Arbeitserschwernis im Garten

Die Laubsauger und Laubbläser machten uns im Test sehr viel Spaß, auch wenn deren Nutzen nicht wirklich ersichtlich wurde. Obwohl sie dem betagten Gartenfreund das Bücken ersparen, so wiegen die vielseitigen Laubsauger schwer und müssen nach kurzer Zeit geleert werden. Trotzdem werden die Laubbläser gerne gekauft, geht es doch auch darum, seinen Besitzstand über den des Nachbarn zu erheben oder gegenüber dem Nachbarn zu verteidigen. Immerhin sind aktuelle Laubbläser und -sauger, so auch der spätere Testsieger, vergleichsweise handlich und entbehren aufgrund ihrer Funktionsvielfalt, nicht einer gewissen Existenzberechtigung. Im Laubsauger Test 2017 gilt es eine Gerätekategorie vorzustellen, welche sich jeder Laubsauger Test 2017leisten kann, aber eigentlich niemand braucht. Der Laubsauger hat im Vergleich zum Laubbesen nicht den Stellenwert, den ein Staubsauger gegenüber dem Haarbesen hat. Spaßig ist es allemal, das vom Baum gefallene Blattwerk zu blasen und zu saugen. Dem Laub gefällt es sicher auch. Allein der Gedanke daran lässt es vor Scham erröten, während das Laub des Nachbarn allenfalls gelb vor Neid wird, bevor es ohne Aussicht auf Stimulierung vom Baume fällt. Der beste Laubsauger im Test, trainiert die Rückenmuskulatur auch ohne dass sich der Gartenfreund bücken muss. Bei starken Herbstwinden ist ein guter Laubsauger im Vergleich zum Laubbesen klar im Vorteil.

Die Geschichte des Laubsaugers

Die Geschichte des Laubsaugers ist schnell erzählt. Sie ist gleichermaßen komisch wie unglaubwürdig, aber dennoch wahr. Ein Staubsaugervertreter mit einem Sprachfehler klingelte bei einem 95 jährigen Hausbesitzer mit altersbedingter Fehlhörigkeit. Überraschend schnell kam es zu einem verhängnisvollen Vertragsabschluss. Der alte Mann ging sogleich ans Werk, denn er wusste nicht wie viele Tage ihm noch bleiben. Doch schnell verstopfte das Laub den Staubsauger, denn dieser war nun mal kein Laubsauger. Der alte Mann weinte bitterlich, denn er fühlte sich über den Löffel balbiert. Nach dem er sich und das Laub per Hand gesammelt hatte, rief er den vermeintlichen Laubsaugervertreter herbei und machte ihm ordentlich Licht ans Fahrrad. Der schuld- und verantwortungsbewusste Staubsaugervertreter versuchte die Situation zu retten und montierte ein dickeres Rohr an den Staubsauger. Den Staubbeutel tauschte er gegen einen Kartoffelsack aus und führte ihn nach Außen. So richtig funktionierte die Sache immer noch nicht, aber glücklicherweise starb der alte Mann bei einem Luftangriff der Briten darüber hinweg.
Der Staubsaugervertreter wurde kurze Zeit später entlassen, weil sich das Wachstum seiner Verkaufszahlen nicht multiplizierte. Der zehnfache Familienvater machte sich nun Gedanken über seine Zukunft und die Zukunft seiner Familie. Er war Alleinerziehend, weil seine Frau beim Laubsaugen einem elektrischen Schlag erlag. Auch sie dachte ihr Mann wäre ein Laubsaugervertreter. Aus seiner Not machte der Mann eine Tugend und entwickelte den ersten Laubsauger. Dieses Gerät war gleichermaßen unnötig wie brillant, entsprach es doch der Faulheit der Bevölkerung. Zwar ließ sich das Laub mit einem einfachen Laubbesen für 5 Reichsmark viel schneller zusammen fegen, aber die technikbegeisterten Deutschen redeten sich schnell eine Arbeitserleichterung ein, welche gar nicht vorhanden war.
Auch wenn die Laubsauger den Verlauf des zweiten Weltkrieges nicht mehr positiv beeinflussen konnten, so erkannten die Amerikaner doch schnell deren Potential und verschifften deren Erfinder nach Übersee. Ihren Durchbruch schafften die Laubsauger in Vietnam, bei der Entlaubung der Vietkong-Wälder. Auch wenn der Krieg verloren ging, so blieb der Laubsauger als ökologisches Mittel der Entlaubung in Erinnerung und wurde zum Symbol der 68er-Bewegung. Heute hat jeder der etwas von sich hält, einen Laubsauger im Keller. Wie ein guter Wein gammelt er dort vor sich hin, denn mit einem Laubbesen geht man wesentlich unkomplizierter zu Werke.
Um die Verkaufszahlen weiter anzuheizen, fügte man den Laubsaugern eine Blasfunktion hinzu. Im Falle von Nachbarschaftsstreitigkeiten konnte man nun dem Nachbarn einfach die Rübe wegblasen. Noch heute werden die Laubbläser in Amerika gerne zu diesem Zwecke hergenommen. In Deutschland erkannte man lange nicht den Sinn der Laubblasfunktion, wollte man doch das Laub nicht durch die Gegend blasen. Der Deutsche trocknet mit dem Laubbläser die Wäsche oder setzt ihn als Bautrockner ein. Der Österreicher schaut interessiert zu und der Schweizer schüttelt mit dem Kopf.

Der Sinn der Laubsauger

Fällt im Herbst das Blattwerk vom Baum, ist es mit einem Laubbesen schnell zusammen gekehrt. Wer gern ein bisschen Bambule machen möchte, kann es auch umständlicher haben. Für Technikbegeisterte stellt der Handel so genannte Laubsauger bereit. Oder sollte man besser sagen für Technikverrückte? Schließlich ist der Sinn der durch uns im Laubsauger Test zu beurteilenden Gartenhelfer nicht auf dem ersten Blick ersichtlich. Wir wollten der Sache in unserem Laubsauger Test etwas genauer auf den Grund gehen und beantworten nun einige Fragen, die wir uns selbst gestellt haben.

Welchen Sinn macht der im Laubsauger integrierte Laubhäcksler?

Wer sein Laub erst häckseln muss damit es verrottet, sollte sein Kompostmanagement überprüfen. Der Regenwurm pfeift sich das Blatt in Echtzeit durch die Nase, auch ohne dass es vorher zerkleinert wurde. Wenige Blattarten verrotten so widerwillig, dass sie von der Blattzerkleinerung profitieren (z.B. Wallnussblätter). Trotzdem erhöht der Blatthäcksler nicht nur das Gewicht des Laubsaugers. Er reduziert durch die Blattzerkleinerung das Volumen des Sauggutes, so dass die im Schnitt 40 bis 50 Liter fassenden Laubfangsäcke nicht ständig geleert werden müssen. Die zu fassende Laubmenge erhöht sich auf knapp das Zehnfache, im Vergleich zum unzerkleinerten Blattwerk. Zum Nachteil wird jedoch schnell das Gewicht des gefüllten Laubsackes. Wiegt ein leerer Laubsauger 4-5 kg, so kann er mit gefülltem Laubfangbehälter gut 15 bis 20 kg auf die Wage bringen. 500 Liter feuchtes Laub, komprimiert auf 50 Liter Häckselmasse, haben nun mal ihr Gewicht. Dass diese Masse nicht lange zu Händeln ist, dürfte klar sein. Jeder der schon mal mit einer 10kg Hantel trainiert hat, erkennt sofort die Sinnlosigkeit des Unterfangens. Wir konnten im Laubsauger Test 2017 aber auch feststellen, dass die Saugleistung mit steigendem Füllstand des Laubfangsackes abnahm. Einigen Testkandidaten stockte gar der Atem oder sie fingen an zu stottern, so als ob sich das Motörchen als zu schwach erwies. Ist der Laubauffangbehälter zu einem Drittel gefüllt, sollte er im Interesse der eigenen Gesundheit und zum Wohle des Motörchens, vom Blattwerk befreit werden. Ob gehäckselt oder nicht, dass Laub gehört auf den Komposthaufen. Zum Mulchen eignet es sich geschreddert besser, da es ungeschreddert sehr bescheiden aussieht.

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Gibt es eine Zeitersparnis durch den Einsatz eines Laubsaugers?

Unter normalen Umständen nicht. Aber was ist schon normal? Im Herbst sind Herbststürme normal. Hat schon mal jemand versucht bei starkem Wind, Laub mit dem Besen zu kehren? Da kommt man sich schnell wie eine ABM-Kraft vor (Wir bauen auf und reißen nieder, so ham´wer Arbeit immer wieder). Ist das Blattwerk breit gestreut und wird vom Wind hin und her geblasen, so kann ein im Laubsauger Test für saugstark befundener Laubbläser, eine gehörige Zeitersparnis mit sich bringen. Doch darf man auch die Vor- und Nachbereitung des eigentlichen Saugvorganges nicht vergessen. Die Betriebsbereitschaft muss hergestellt werden. Dazu gehört das Suchen und Finden einer Steckdose. Während des Saugvorganges muss der Laubsauger vom Gartenfreund getragen werden. Das Gewicht des Gerätes wächst dabei je nach Füllstand des Laubfangsackes, von etwa 5 auf über 15 kg an. Je nach zu saugender Fläche, Kraft und Ausdauer des Gartenfreundes, muss der Laubfangbehälter mehrfach geleert werden. Abschließend gilt es den Laubsauger zu reinigen und samt Verlängerungskabel in den Geräteraum zu verbringen. Auch das Verlängerungskabel sollte zuvor gereinigt und auf Schäden geprüft werden.
Der konservative Gartenfreund wartet auf abflauende Herbstwinde und schnappt sich Laubbesen, Kiepe, Handfeger und Kehrblech, um das Laub manuell einzutreiben. So die vom Blattwerk zu befreiende Fläche nicht all zu groß und der Wind still, ist der altmodische Kauz mit seinem Steinzeit-Werkzeug deutlich schneller, als der schneidige Jüngling mit seinen modernen Ansichten und dem laubblasenden Laubsauger.

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Erbrachte der Laubsauger im Test eine Arbeitserleichterung?

Die Arbeit ging leichter von der Hand, weil sie mit dem Laubsauger im Vergleich zum Laubbesen, deutlich mehr Spaß machte. Der Kalorienverbrauch dürfte aber durch das technische Hilfsmittel deutlich angestiegen sein. Trotz guter Ergonomie der im Test besten Laubsauger, erforderte auch der spätere Testsieger viel Kraft und Ausdauer. Allein die 4-5 kg Leergewicht eines Laubbläsers mit Laubfangsack, sind auf Dauer untragbar. Kommt dann noch das zerkleinerte Laub hinzu, steigt der Kraftaufwand proportional zur schwindenden Kraft des Gartenfreundes. Das gelegentliche Leeren des Laubfangsackes, stellt da noch das kleinere Übel dar und sorgt gar für Abwechslung und Erleichterung. Im Vergleich zum Laubbesen-Fanatiker muss sich der Führer des Laubbläsers zwar nicht so oft bücken, da die Laubaufnahme mit dem Kehrblech entfällt, aber er wird im Verlaufe seiner saugenden Tätigkeit, mehr und mehr in eine Bückhaltung gedrückt, aus der er sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien kann. Um einen peinlichen Feuerwehreinsatz zu vermeiden, sollte der Gartenfreund den Laubbläser hin und wieder abstellen und sich 5 Minuten am Anblick des bunten Blattwerkes erfreuen. Alternativ kann man sich vom Nachbarn in ein Gespräch verwickeln lassen und dabei auf und nieder hüpfen. Das sorgt für Entspannung und neue Schaffenskraft. Und wenn nicht, weil es zur Auseinandersetzung kommt, kann man dem Querulanten die Rübe wegpusten. Der Laubsauger Testsieger 2017 erledigt das mit etwa 300km/h. Da sagt er nichts mehr. Sicherheitshalber der Hinweis, dass man in Deutschland niemals mit einem Laubbläser auf einen Menschen zielen darf. Die Rechtslage in Österreich ist uns nicht bekannt. In der Schweiz darf jeder Armeeangehörige seinen Laubbläser mit nach Hause nehmen und im Kleiderschrank aufbewahren. Dies ist umstritten, da sich immer mehr Schweizer ihre Rübe selbst wegblasen.
Eine eventuelle Arbeitserleichterung ergibt sich je nach örtlichen Gegebenheiten und Witterungsbedingungen, mal mit dem Laubbesen und mal durch den Einsatz der von uns getesteten Laubsauger. Wir empfehlen daher dem betuchten Gartenfreund, den Kauf beider Instrumente. Der Unterschichtengärtner kann genau so gut einen einfachen Stubenbesen verwenden. Er möchte das Laub später zu Salat, Tee oder Briketts weiterverarbeiten. Da wäre ein technisches Hilfsmittel eher kontraproduktiv, da es der Laubqualität schadet.

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Laubsauger Bauformen im Vergleich

Im Laubsauger Test 2017 beschränkten wir uns ausschließlich auf die schnurgebundenen elektrischen Laubsauger mit Laubblasfunktion. Sie erscheinen uns für den privaten und kleingewerblichen Einsatz, als am besten geeignet. Dennoch muss der Gartenfreund an dieser Stelle des Testberichtes über alle Alternativen informiert werden, damit er die für sich beste Kaufentscheidung treffen kann.

Akkulaubbläser

Der Akkulaubbläser ist quasi die Pistole unter den Laubsaugern. Einschränkend muss man aber sagen, er saugt nicht, er bläst nur. Manch einem Mann mag dies genügen, aber uns scheint es zu wenig. Zwar bietet auch der Akku-Laubbläser ein gewisses Drohpotential, aber informierte Nachbarn brechen eher in Gelächter aus, als dass sie sich durch ihn bedroht fühlen. Akkulaubbläser spielen bei der Laubbekämpfung keine ernst zu nehmende Rolle. Sie blasen das Laub vor sich her, und zuzeln den integrierten Akku leer. Die Luftgeschwindigkeit ist mit etwa 200 km/h nahezu ungefährlich. Nur wenn man den Akkulaubbläser gegen sich selber richtet, drohen leichte bis mittelschwere Gesichtsrötungen. Auch ein guter Lithium-Ionen-Akku ist nach 10 Minuten des Einsatzes leer gezuzelt. Wäre er schon nach 5 min leer, wäre dies auch kein Verlust. Ein sinnvoller Verwendungszweck ist uns für den Akkulaubbläser nicht eingefallen. Vielleicht könnte man ihn zur Entstaubung stark verschmutzter Möbel im Außenbereich hernehmen? Zum Haare fönen ist die Luft zu kalt. Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für Kinder?

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Benzinlaubsauger

Deutlich unangenehmer aber wesentlich sinnvoller, erscheinen uns benzingetriebene Laubsauger. Deren bestialischer Gestank und martialischer Lärm (ca. 110 db), lassen so manches Männerherz höher schlagen. Spätestens beim Leergewicht von über 7kg hört der Spaß jedoch auf, auch wenn Saug-, Blas- und Häckselleistung der Benzinlaubsauger, über jeden Zweifel erhaben sind. Auch aufgrund des hohen Wartungsaufwandes und wegen ihrer Reparaturanfälligkeit, sind Benzinlaubsauger gänzlich ungeeignet für Privatanwender. Der gewerbsmäßig agierende Landschaftsgärtner oder auch der Hausmeisterservice, profitieren hingegen vom stinkenden Zweitakter. Wann immer die nächste Steckdose unerreichbar und die zu bereinigende Fläche groß, gibt es zum Benzinlaubsauger kaum Alternativen. Einzig den vollmanuellen Laubbesen könnte man schwingen. Aber das sieht so unprofessionell aus.
Als problematisch erweist sich beim Benzinlaubbläser die Gemischbereitung. Den Treibstoff gilt es aus Öl und Benzin selbst anzumischen. An den Tankstellen gibt es kein Zweitaktbenzin mehr, weil die Nachfrage eingebrochen ist. Beim Zusammenrühren der Mischung läuft nicht selten der eine Teil in den Boden. Beim Betanken des Benzin-Laubsaugers folgt ihm der andere. Lärm und Gestank tun ihr Übriges, um den Benzinlaubsauger in ökologischer Hinsicht zu diskreditieren. Das hohe Gewicht der Benzinsauger schon im ungefüllten Zustand, ist schlicht weg Gesundheitsgefährdend. Man sollte sich von seinem Chef gut für die Arbeit mit solch einem Gerät bezahlen lassen, alle 5 min eine Pause einlegen und entsprechende Schutzkleidung tragen (Atemschutzmaske, Sakko mit Schulterpolster). Besser ist es, so die Auftragslage es erlaubt, eine fahrbare Kehrmaschine vom Typ Multicar oder Unimog zu kaufen. Möglicherweise gibt es auch kleinere Uni-Tracks mit entsprechenden Anbauteilen. Diese Lösungen sind sehr teuer und kommen nur schlecht in Winkel und Ecken. Viele Stellen erreicht man mit schwerer Technik überhaupt nicht.
Privatpersonen sollten den Benzinlaubsauger nur dann in Erwägung ziehen, wenn kein elektrischer Strom vorhanden ist, oder wenn der Nachbar geärgert werden soll.

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Der schnurgebundene Elektrolaubsauger

Der schnurgebundene Elektrolaubsauger erscheint uns am wenigsten sinnlos. Er wird in seiner Sinnlosigkeit nur vom Laubbesen untertroffen. Sein Netzkabel stört weit weniger, als es beim Elektrorasenmäher der Fall ist. Die Gefahr durch Unachtsamkeit das Kabel zu durchtrennen, besteht beim Elektrolaubsauger nicht. Deshalb geht man wesentlich unverkrampfter zu Werke und braucht auch keine zweite Person welche das Kabel führt, wie es beim Elektrorasenmäher oft notwendig ist. Obwohl sehr schwer, sind Elektrolaubsauger deutlich leichter als Benzin- und Akku-Laubsauger. Auch die ökologischen Merkmale sind ungleich erfreulicher. Für den Privatanwender mit Steckdose und Verlängerungskabel, stellt sich deshalb gar nicht die Frage, ob strom- oder benzinbetrieben. Da die wenigen vollwertigen Akkulaubsauger noch recht teuer sind, erscheint uns der schnurgebundene Elektrolaubsauger i.d.R. als das Mittel der ersten Wahl.
Namenlose Elektrolaubsauger findet man im Angebot der Baumärkte und Ramschläden schon für unter 40 EUR. Soll das Gerät bis zum Herbst funktionieren, empfiehlt sich ein Markenfabrikat, welches für gut das Doppelte erhältlich ist. Ein Markenfabrikat geht erstens nicht kaputt und lässt sich zweitens kostengünstig reparieren (hahahaha).

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Der Laubsauger Test im Detail

Die Inbetriebnahme der Laubsauger im Vergleich

Von den 27 zu testeten schnurgebundenen Elektrolaubsaugern, konnten 7 Geräte nicht in Betrieb genommen werden. Bei drei Laubsaugern fehlten wichtige Teile, welche zur Endmontage benötigt wurden. Die Endmontage wird in unterschiedlichem Maße, dem Endverbraucher aufgebürdet. Die besten Laubsauger im Test, setzten dafür kein Ingenieurstudium voraus. Billigangebote aus Baumärkten erforderten nicht selten einen höheren Bildungsabschluss. Zwei Geräte erschienen uns so windig und unsicher von ihrer Konstruktion her, dass wir sie eiskalt disqualifizierten. Zwei weitere Elektrolaubsauger erwiesen sich nach erfolgreicher Endmontage als defekt. Unbarmherzig wie wir nun mal sind, räumten wir den Herstellern keine zweite Chance ein. Es kann im Testergebnis vermerkt werden, dass es sich beim Ausschuss ausschließlich um Billigware für unter 50 EUR handelte. Bezüglich der Verarbeitung und Haltbarkeit wussten leider auch Markenfabrikate zu enttäuschen. Dennoch konnte der Laubsauger Test mit 20 Geräten fortgesetzt werden.

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Ergonomie und Gewicht der Laubsauger im Vergleich

In der Testrubrik Ergonomie, dazu zählen wir auch das Gewicht der Laubsauger, konnte kein Testgerät überzeugen. Dies lag hauptsächlich am hohen Leergewicht der Geräte, welches mit wachsendem Laub-Füllstand immer unerträglicher wurde. Dabei hatte man zu Beginn des Testes kein Problem mit dem Gewicht. Je länger aber die Laubsauger im Test bewegt werden mussten, desto gequälter fühlten sich die Produktprüfer. Diese bestanden nicht nur aus zierlichen Schulmädchen, sondern in erster Linie aus Otto-Normal-Männern mittleren Alters, mit individuellen aber ganz typischen Schwächen (Hohlkreuz, Krampfadern, Prostatabeschwerden, Kurzatmigkeit). Sogar der einzige Hüne unter den Testpersonen, klagte nach 5 Minuten des Einsatzes über Lustlosigkeit. Er sagte zwar er könne noch, aber er wolle nicht mehr. Was soll man sich dabei denken? Gerade instabile Billiggeräte kamen oft mit winzig kleinen Rädern, vorne an der Saugdüse daher. Diese stören eher als dass sie nutzen, da man mit ihnen überall hängen bleibt.
Trotzdem galt es die Laubsauger im Test bezüglich ihrer Ergonomie deutlich zu unterscheiden. So waren die besten Laubbläser ergonomisch ausgeformt und mit einem gut gepolsterten Trageriemen ausgestattet, so dass man sie deutlich länger ertragen konnte. Auch der spätere Laubsauger Testsieger machte diesbezüglich eine gute Figur. Sein gut gepolsterter Tragriemen wusste schmerzhafte Druckstellen wirkungsvoll zu unterbinden. Der optimal ausgeformte Griff, ermöglichte ein ermüdungsfreies Arbeiten, vorausgesetzt man legte hin und wieder eine Pause ein. Das hohe Gewicht forderte mit wachsendem Füllstand des Laubfangsackes, auch beim späteren Testsieger seinen Tribut. Immerhin 15 der im Laubsaugertest verbliebenen Geräte, erschienen uns abgesehen vom hohen Gewicht, auch noch unzweckmäßig ausgeformt und teilweise mit einem schlecht gepolsterten Trageriemen ausgestattet. Hier kann man durch die Wahl entsprechender Kleidung, bedingt für Ausgleich sorgen. Muss man aber nicht, denn die vergleichsweise ergonomischen Laubsauger waren nicht teurer, als die Geräte mit einschneidender Wirkung.

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Die Laubsauger im Dauertest

Im Dauertest traten die Schwächen der einzelnen Laubsauger deutlich zu Tage. Wir versuchten eine Einsatzdauer von 15 Jahren zu simulieren. Dies hört sich recht lange an, aber man darf dabei die geringe Zahl an Betriebsstunden nicht vergessen. Ein Laubsauger wird im Schnitt nur 3-5 Stunden pro Jahr genutzt. Zwei der Laubbläser hielten bis zum Testende durch, während 5 Testkandidaten gemessen an ihrem Preis, zu früh zu Grunde gingen. Der Rest bewegte sich bezüglich der Haltbarkeit im akzeptablen Rahmen. Schließlich darf man den geringen Preis der Elektrolaubsauger (30 bis 100 EUR) nicht aus den Augen verlieren. Trotzdem: Geht nach der dritten Beutellehrung der Reisverschluss des Laubfangsackes kaputt oder besteht der Laubsammelbehälter aus einem papierähnlichen Stoff, welcher am ersten Zweig zerreist, muss dies zu einer mangelhaften Bewertung führen, sei das Gerät auch noch so günstig in der Anschaffung gewesen.
Doch nicht nur die Haltbarkeit galt es im Dauertest einzuschätzen. Auch die Praxistauglichkeit war uns wichtig. So erwiesen sich einige Laubsauger als zu saugschwach. Da musste man sich teilweise jedem Blatt einzeln zuwenden. Schnell kam dann der Gedanke an den einfachen Laubbesen, welcher im Einzelfall sicher effektiver einzusetzen gewesen wäre. Andere Geräte saugten fleißig, verschluckten sich aber am Laub. Der Häcksler kam nicht hinterher, so dass der Laubsauger den Dienst quittierte. Auch der spätere Testsieger erforderte ein wenig Feingefühl und Erfahrung, um im Test nicht abzustinken. Die Lösung liegt in der Saugkraftregulierung. Hat man einen größeren Laubhaufen vor sich, gilt es die Saugkraft etwas zurück zu nehmen, damit der Häcksler hinterher kommt. Liegt das Laub weit verstreut, gilt es die maximale Saugkraft einzustellen, um dem Blattwerk nicht hinterher rennen zu müssen. Den Dreh hat man bei besseren Laubsaugern schnell raus. Bei den Verlieren des Testberichtes, gab es keine optimale Einstellung. Dabei spielt die Leistung der Elektromotoren eine Rolle, aber auch die Justierbarkeit der Leistung. So besaß der Laubsauger Testsieger keinesfalls den stärksten Motor, ließ sich aber im Test am besten regulieren. Je nach Laubaufkommen kann der Gartenfreund die Leistung so regulieren, wie er sie benötigt. Freilich sollte er es auch tun. Schwer ist es nicht!
Hersteller billiger Laubsauger werben in ihren Datenblättern gerne mit einer hohen Motorleistung von teilweise über 3000 Watt. Hier wird der Käufer jedoch nicht selten enttäuscht, weil die vermeintlich hohe Leistung in der Praxis irgendwo verloren geht. Einzig die Stromrechnung bestätigt die Angaben im Datenblatt.
Im Ergebnis des Testberichtes, kristallisierten sich 3 Laubsauger als potentielle Testsieger heraus. Der letztendliche Testsieger war gut 30% teurer, als die Platzierten. Seine Ergonomie, Haltbarkeit und Ersatzteilversorgung ließ uns den höheren Preis vertretbar erscheinen. Schließlich ging es nicht um Preisunterschiede im sechsstelligen Bereich, sondern um 20 bis 30 EURO.  Laubsauger sind grundsätzlich ein sehr günstiges Kulturgut. Sie sind gleichermaßen erbaulich wie nutzlos, weshalb ihre Preise von einst über 20.000 EURO auf unter 100 EURO gefallen sind. Innerhalb dieses Preisbereiches gilt es nicht auf den Pfennig, sondern eher auf die Qualität des Laubsaugers zu achten.

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Ergänzende Informationen zum Laubsauger

Einen Laubsauger mit Sachverstand kaufen

Kaufen Sie ihren Laubsauger niemals im Sommerschlussverkauf! Naturgemäß fallen die Blätter im Herbst vom Baum. Nicht wenige Verkäufer wissen dies, und erhöhen den Preis der Laubbläser pünktlich zum Sommerschlussverkauf. Trotzdem bleiben sie mit ihren Angebotspreisen unter den Mondpreisen der Hersteller. Das heißt ein Laubsauger mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 120 EUR, kostet zwischen August und Oktober "Nur" 99 EUR. Ist die Laubsaison vorüber, fällt der Preis eines im Test für gut befundenen Laubsaugers, nicht selten unter die 80 EUR Schallmauer. Ahnungslose lassen sich häufig von durchgestrichenen Mondpreisen (übertriebene unverbindliche Preisempfehlungen) beeindrucken und kaufen das Gerät zum ungünstigsten Zeitpunkt. Anfang November fallen die Preise der Elektrolaubsauger rasant. Bis Juli sollte man zuschlagen. Wer seinen Laubbläser nach der Laubsaison kauft, sollte das neue Gerät trotzdem sofort ausgiebig testen. Bemerkt man einen eventuellen Defekt erst ein Jahr nach dem Kauf, hat man Pech gehabt. Seriöse Onlinehändler sorgen dann zwar auch für den unkomplizierten Austausch des Gerätes, aber einige Tage gilt es dennoch mit dem Laubbesen zu überbrücken. Baumärkte und Supermärkte tun sich generell schwer mit der Rücknahme von Artikeln. Ein Umtausch ist beim Discounter nahezu ausgeschlossen. Fachgeschäfte verschwinden nicht selten nach kurzer Zeit von der Bildfläche, kaputt gemacht von seriösen Onlinehändlern. Genau dort sollten Sie Ihren Laubsauger kaufen! Kauft man in einem Onlinekaufhaus mit nachträglicher Rechnungszahlung und 30 Tagen Rückgaberecht, spart man nicht nur viel Geld, sondern geht auch keinerlei Risiko ein. Doch Vorsicht! Es gibt nicht nur seriöse Onlineshops. Viele verlangen die Vorkasse per Kreditkarte, Überweisung oder PayPal. Auch bei der Zahlung per Nachnahme, bezahlt man den Laubsauger bevor man ihn testen konnte. Die meisten Händler bieten ein nur 14-tägiges Rückgaberecht. Das ist besser als Nichts, aber trotzdem nicht mehr zeitgemäß. Ein guter Internethändler sorgt sich zudem um die Abholung großer Geräte und trägt die Rücksendekosten. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf irgend einen Preisvergleich. Der günstigste Anbieter ist selten der beste.

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Die Umweltverträglichkeit der Laubsauger

Dass der Laubsauger in 99% aller Laubfälle ein Instrument für unbelehrbare Schildbürger darstellt, wurde weiter oben im Text schon vorsichtig angedeutet. Auch dass der Benzinlaubsauger im besonderen Maße die Umwelt belastet, wurde zur Genüge breitgetreten. Dennoch möchten wir noch einmal auf das Zerstörungspotential der Laubsauger eingehen. Nicht nur Benzinlaubsauger, sondern auch die strombetriebenen Geräte, zerstören das gute Verhältnis zum Nachbarn zuverlässig. Mit ihrem Lärm übertreffen sie jeden Rasenmäher, ohne auch nur Bruchteile dessen Zweckmäßigkeit zu erlangen. Wer seinen Nachbarn nicht verlieren möchte, möge ihm vorsorglich ein Paar Ohrproppen übern Zaun schmeißen. Um die Leidenszeit zu verkürzen, kann man ihm alternativ mit dem Laubbläser die Birne wegpusten, aber das hatten wir ja schon. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass die aktive Sterbehilfe mit dem Laubbläser, seitens der Gesetzeshüter nicht gerne gesehen wird!
Doch nicht nur der Nachbar kann der Zerstörungswut der von uns getesteten Laubbläser zum Opfer fallen. Auch kleinere Tiere gucken dumm aus der Wäsche, werden sie vom Saugrohr erfasst und vom Häcksler atomisiert. Dabei trifft es nicht nur Frösche, Katzen- und Hundewelpen, sondern auch allerlei Nützlinge, welche zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichtes im Garten erforderlich sind. Auch der Laubsauger Testsieger 2017 vermag es nicht, die Nützlinge zu verschonen. Da wird alles zu einem mundgerechten Eintopf verarbeitet. In ökologischer Hinsicht muss ein jeder Laubbläser mit Saug- und Häckselfunktion, als absolute Katastrophe bezeichnet werden. Bleibt als Vorteil nur die nicht vorhandene Arbeitserleichterung.
Unbestätigten Gerüchten zufolge plant die Bundesregierung nach der Wahl 2017, die Einführung einer Umweltabgabe in Höhe von 100 EUR für Elektrolaubsauger ab 2,5 KW Motorleistung. Benzinlaubsauger sollen sogar jährlich besteuert werden. Genaueres konnten wir bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung bringen. Trotzdem scheint es uns nicht verkehrt, den Laubsaugerkauf vorzuziehen oder ganz darauf zu verzichten.

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