Die besten Hochdruckreiniger im Test

Ist der Hochdruckreiniger Testsieger 2016 wieder ein Kärcher?

Nicht jedes Arbeitsgerät welches beschleunigtes Wasser gegen Dreck und Gesindel einsetzt, entstammt dem Hause Kärcher! Mitunter tut man einem Hochdruckreiniger unrecht, tituliert man ihn so. Die Stiftung Warentest stellte jedoch in ihrem Hochdruckreiniger Test 2014 fest, dass durch eine derartige Fehlbenennung, allenfalls der Name Kärcher durch den Schmutz gezogen wird. Durch jenen Schmutz, welchen vermeintlich günstige Hochdruckreiniger aus dem Angebot der Baumärkte, oft nicht beseitigen können. Doch nicht alle namenlosen Baumarkt Angebote sind schlecht! Im Kampf gegen den Schmutz der Stiftung Warentest, mischten auch zwei alternative Hochdruckreiniger um den Testsieger Titel mit. Leider fanden sich in deren Vergleich nur solche Hochdruckreiniger, deren Erwerb den Tod einer Erbtante voraussetzen. Im Vergleich zur Stiftung Warentest, konzentrierten wir uns in unserem Test auf jene Hochdruckreiniger, Hochdruckreiniger Test 2016welche sich auch der Normalverdiener leisten kann, ohne Hand an seine Erbtante legen zu müssen.
Was taugen die günstigen Hochdruckreiniger unterhalb der magischen 250 EUR Grenze? Sind sie von Anfang an defekt oder gehen sie erst kurz nach Garantieende kaputt? Ohne unserem Hochdruckreiniger Test 2016 vorgreifen zu wollen, können wir an dieser Stelle einen würdigen und preiswerten Testsieger ankündigen. Der Privatmann findet auch für unter 300 EUR, vereinzelt sehr gute Hochdruckreiniger. Extreme Geizhälse sollten jedoch statt zum Baumarkt, besser zur Selbstwaschanlage fahren, denn  für unter 100 EUR bekommt er allenfalls einen Wasserspeier.

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Die historische Entwicklung der Hochdruckreiniger

Was heute viele nur noch unter dem Begriff Kärcher kennen, hatte wie alle technischen Errungenschaften der Neuzeit, seinen Ursprung im Vernichtungskrieg der Nazis. Diese litten mit der Wende vom Angriffs- zum Verteidigungskrieg, in zunehmendem Maße unter Brennstoffmangel. Fehlendes Benzin ließ deren Flammenwerfer austrocknen, was den deutschen Soldaten im Nahkampf zum Nachteil gereichte. Fortan galt es den Gegner roh zu verspeisen, oder hernach auf dem Grill anzurichten. Spaß beiseite! Um nicht überrannt zu werden, bedurfte es schnell einer pragmatischen Ersatzlösung. Erste Russen ließen bereits die Hosen fallen, um ihre Dampfriemen im Kampf gegen deutsche Frauen und Mädchen freizulegen. Die Amerikaner fingen an, Chewing-Gum-Geschosse auf kleine Kinder abzufeuern. Diese lagen dann total zermatscht auf den Straßen des Großdeutschen Reiches (die Kaugummis!).
Um die Straßen vom Chewing Gum zu befreien, aber auch um die stalinistischen Frauenversteher auf Abstand zu halten, entwickelten deutsche Ingenieure, ein Umrüstkit für Flammenwerfer. Die Flammenwerfer wurden mit Hilfe von Adaptern zu Wasserwerfern umfunktioniert. Die Idee war nicht ganz neu, wurden doch die ersten Wasserspritzen bereits Anfang der 1930er Jahre in Berlin getestet, um schmutzigen Demonstranten den Kopf zu waschen. Leider halfen weder die deutsche Ingenieurskunst, noch die Erfahrungen mit der Wasserspritze dabei, den Kriegsverlauf positiv zu beeinflussen. Aufgrund übermenschlicher Wasserknappheit ging der 2. Weltkrieg im Mai 1945 unwiederbringlich verloren. Erst wenige Tage zuvor, am 30. April 1945, war Adolf Hitler, bis um den letzten Wassertropfen kämpfend, in seinem Führerbunker in Berlin verdurstet.
Die Idee des Wasser speienden Feuerwerfers, ging zwar in den Wirren der letzten Kriegstage unter aber nicht verloren. Mit Gründung der BRD suchte man nach einer Möglichkeit, unangemeldete Demonstrationen auf humane Art und Weise aufzulösen. Aus der Haft in hohe Positionen entlassene Altnazis, brachten zunächst den guten alten Flammenwerfer ins Gespräch, welcher sich jedoch in einem Feldtest in Berlin und München nicht behaupten konnte. Heute wird er nur noch in Polen bester Hochdruckreiniger 2016eingesetzt. Schade, denn für die 68er-Bewegung, wäre er wie geschaffen gewesen! Stattdessen erinnerte man sich an den Wasserwerfer und kärcherte den arbeitsscheuen Hippis fortan die Rübe weg. Doch wie wurde aus dem Wasserwerfer der Hochdruckreiniger?
Die US-Armee setzte nach Ende des 2. Weltkriegs, den sogenannten Dampfstrahlreiniger ein, um die selbst verursachten Kaugummi-Schweinereien von deutschen Bürgersteigen zu entfernen. Auch eigneten sich die aus den Vereinigten Staaten mitgebrachten Dampfstrahlreiniger sehr gut zur Maßregelung deutscher Waisenkinder und Kriegerwitwen, welche sich auf schwarzen Märkten, der Nahrungsmittelbeschaffungskriminalität hingaben. Alfred Kärcher, ein deutscher Ingenieur, wartete die Geräte und auf die Gelegenheit, deren Wirkung zu verbessern. Dazu kreuzte er den deutschen Wasserwerfer mit der amerikanischen Giftspritze und des Dampfes Hitze. Der erste Hochdruckreiniger ward geboren und bekam den Namen seines Züchters "Kärcher" verliehen. Zunächst als Instrument der Selbstverteidigung entwickelt, wurde erst später seine Reinigungswirkung entdeckt und zum Hauptkaufargument. In den USA diente der von Kärcher entwickelte Hochdruckreiniger, bis zur Ablösung durch den Taser, als Nahkampfwaffe der Polizei. Anders als für den Taser, bedurfte es zur Führung eines Kärchers, keines Angelscheines. Wollen jugendliche Straßengangs untereinander einen Zwist bereinigen, greifen sie noch heute zum Hochdruckreiniger.
In Deutschland dient der Hochdruckreiniger neben seiner Hauptaufgabe, allenfalls der Bereinigung von Nachbarschaftsstreitigkeiten. Zur Führung eines Kärchers oder sonstigen Hochdruckreinigers, ist in Deutschland (noch) kein Waffenschein erforderlich. In einigen Bundesländern muss man, möchte man einen Hochdruckreiniger kaufen, ein amtliches Führungszeugnis vorlegen. Um diese Schikane zu umgehen, empfiehlt sich der unbürokratische Kauf im amerikanisch geprägten Versandhandel.

Einsatzgebiete der Hochdruckreiniger

Zwar wird der Hochdruckreiniger noch immer gerne zur Verteidigung des eigenen Grund und Bodens hergenommen, aber schon der Name lässt einen anderen Verwendungszweck erahnen. Seine Pumpe beschleunigt angesaugtes Wasser und presst es durch eine Düse. Dabei wird das Wasser in kleinste Tropfen zerlegt und weiter beschleunigt. Das Wasser wird zur gefährlichen Munition. Auf Mensch und Tier gerichtet, hat man beide schnell vernichtet. Auch auf nachgiebige weiche Gegenstände sollte man die Wasserkanone nicht richten. Unnachgiebige aber sehr dünne Materialien (z.B. Kunststoffvordächer), können von der Kraft des Wassers durchsiebt werden. Seine positive Wirkung entfaltet der Hochdruckreiniger am besten, gegenüber starken und festen Gegenständen, wie z.B. Steinplatten, deutschen Automobilen und Gartenmöbeln aus deutscher Eiche. Auch Drahtesel und Heiße Öfen lassen sich mit dem Kärcher entkrusten. Letztere sollte man zuvor abkühlen lassen, um Ofenplatzer zu vermeiden. Je nach Untergrund und Grad der Verschmutzung, gibt es mehr oder minder geeignetes Zubehör für den Hochdruckreiniger. Die Dreckfräse (spezieller Vorsatz) macht auch schwächere Hochdruckreiniger zur tödlichen Waffe. Dank Zubehör und Wasserdruck-Regulierung, eignen sich die besten Hochdruckreiniger, für die Bereinigung unterschiedlichster Gegenstände, bestehend aus verschiedensten Materialien. Mit entsprechender Erfahrung und dem passenden Zubehör gesegnet, lassen sich auch anfänglich als ungeeignet eingestufte Materialien und Strukturen, mit dem Hochdruckreiniger vom Schmutz befreien. Der Ungeübte sollte bei kritischen Materialien, einen großen Sicherheitsabstand zum Objekt einhalten. Selbiges gilt, wenn der Wasserdruck nicht nach unten reguliert werden kann. Keinesfalls sollte man leichtfertig die Dreckfräse hernehmen, um stark verschmutze Oberflächen schneller sauber zu bekommen. Schnell hat man ein japanisches Auto kurz und klein gewaschen (noch kleiner und noch kürzer) und seinen chinesischen Reifen ein paar Löcher hinzugefügt. Auch die alten Wellpolystyroldächer aus DDR-Zeiten, durch jahrzehntelange Rotlicht- und später dann UV-Bestrahlung geschädigt, würden einem zu kräftigen Kärcherbeschuss nicht standhalten. Mitunter ist es besser, statt auf einen hohen Druck, auf eine höhere Wassertemperatur zu setzen. So können auch schwächere Materialien, z.B. die Bleche eines italienischen PKW´s, gereinigt werden. Autoreifen sollte man weder mit zu viel Druck, noch mit zu hoher Temperatur konfrontieren. Am Besten nehme man ein bisschen hiervon und ein wenig davon, um der Karkasse nicht zum Durchbruch zu verhelfen. Günstige Hochdruckreiniger lassen eine sinnvolle Druck- und Temperaturregulierung oft vermissen. Wer auch filigranere Gegenstände kärchern möchte, greife deshalb nicht gleich zum erst besten Hochdruckreiniger Angebot, ohne zuvor dessen Datenblatt studiert zu haben.

Die Gefahren der Hochdruckreiniger

Man kann einen Körper mit Blei vollpumpen, aber auch mit Wasser. Dazu muss man den Wasserschlauch nicht extra in eine Körperöffnung stecken. Mit über 130 bar, schießen die Hochdruckreiniger ihre flüssige Munition, in die Weichteile des Gegenübers. Dies sollte Ihr Nachbar bedenken, bevor er sich künftig mit Ihnen anlegt! Wenngleich das Wasser die Schwarte des Querulanten nicht durchdringt, so macht es doch Mus aus dessen Gewebe. Je nach dem wo der Wasserstrahl trifft, Auge, Kehlkopf oder Gemächt, ist es für den Nachbarn schlecht. Auch der Hund ist nicht vergnügt, wird er vom Wasserstrahl durchpflügt. Ein Kärcher ist nicht geeignet, den Wert des Haustieres zu erhöhen! Auch aus weiter Entfernung, sollte man den Hochdruckreiniger niemals auf Mensch und Tier richten. Trifft man genau ins Auge, brennt vielleicht die Seifenlauge?! Nicht nur die besten Hochdruckreiniger im Test, besaßen einen Reinigungsmittelbehälter. Mitunter konnte man Seifenstäbchen positionieren, um das Wasser mit der Kraft des Schaumes anzureichern. Trotz großer Entfernung, könnte auch der Druck des punktuell verschossenen Wassers immer noch genügen, die Sehkraft eines getroffenen Auges, mehr oder minder zu dezimieren. Das Leben würde seinen Sinn verlieren. Auch der Rückstoß darf nicht unterschätzt werden. Betätigt man den Abzug, sollte man die Lanze stets mit beiden Händen greifen. Ein Fuß sollte etwas weiter hinten geparkt werden, um den Körper des Schützen abzustützen.
Die Kraft des beschleunigten Wassers ist nicht nur schlecht für Dreck, Mensch und Tier, sondern auch für Gegenstände aus nicht deutscher Produktion. Wurden Produkte zu sparsam produziert, werden sie zerbeult, durchlöchert und im Wert reduziert. Bestimmte Materialien werden vom Wasser durchnässt und aufgeweicht. So wird ein Bauwerk, z.B. in Holzständerbauweise errichtet, gerne durch die Kraft des Wassers, umgehauen und vernichtet. Man sollte deshalb niemals ein Fertigteilhaus kaufen! Oftmals werden solche Eigenheime nur vom Insektenkot zusammen gehalten. Ein Kärcher würde Zusammenhalt und Tragkraft eines Fertigteilhauses in Frage stellen.
Mit gesundem Menschenverstand eingesetzt, sorgt der Kärcher für Freude und Sauberkeit. Beachtet man einige Grundregeln, sollte dabei nur der Dreck zu Schaden kommen. Kinder unter 20 und Senioren über 50, sollten unserer Meinung nach, nicht ohne Aufsicht Erwachsener, mit einem Hochdruckreiniger hantieren. Für Frauen gibt es den Putzlappen und die Zahnbürste.
Oft wird bei der Arbeit mit einem Hochdruckreiniger, eine Verlängerungsschnur benötigt, woraus eine zusätzliche Gefahrenquelle resultiert. Idealer Weise, sollte die Außensteckdose am Haus, mit einem FI-Schalter abgesichert sein. Zumeist ist sie das auch. Wer jedoch das Kabel mangels Möglichkeiten durch das Wohnzimmerfenster führen muss, sollte wissen, dass die Steckdosen im Wohnzimmer, selten über einen Fehlerstromschutzschalter verfügen. Mehr als 2000 hygienebewusste Haus- und Gartenfreunde kamen 2014 in Deutschland ums Leben, weil es ein Stromschlag beendete. Der Fairness halber sei dazu gesagt, dass in etwa 500 der genannten Fälle, der Blitz in die Wasserlanze einschlug. Überkopfwaschungen sollte man bei Gewitter tunlichst vermeiden! Trotz des hoffentlich vorhandenen FI-Schalters, empfehlen wir die Arbeit bei Regen, Blitz und Donner, gänzlich einzustellen oder dem Hausdrachen zu überlassen.

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Der Hochdruckreiniger Test im Detail

Der aktuelle Test der Stiftung Warentest, verärgerte uns ein wenig, verzichtete er doch auf den Vergleich bezahlbarer Hochdruckreiniger. Wer gibt schon 500 EUR und mehr für einen Kärcher aus, nur um einmal im Jahr seine Gartenmöbel damit abzuspritzen? Das Auto darf man ohne Ölabscheider ohnehin nicht auf dem eigenen Grundstück waschen. Zahlt man hingegen nur 250 EUR für seinen Hochdruckreiniger, hätte man 250 EUR für Bußgeldzahlungen übrig. Dann kann einem der fehlende Ölabscheider auch egal sein. Schließlich sind die Wasserwerke heut zu tage froh, wenn überhaupt noch irgendwelche Flüssigkeiten in deren Klärbecken gelangen. Wir konzentrierten uns deshalb in unserem Test, auf Kärcher und Hochdruckreiniger des mittleren Preissegmentes. Zu wenig sollte ein Hochduckreiniger allerdings auch nicht kosten, weiß unser Test zu berichten.

Druck und Wasserverbrauch im Test

Druck und Wasserdichte sind maßgeblich für den Wasserverbrauch eines Hochdruckreinigers verantwortlich. Bei einem sinnvoll austarierten Kärcher, sorgt der höhere Wasserdruck, keinesfalls für einen höheren Wasserverbrauch. Der Druck resultiert schließlich nicht nur aus der zugeführten Wassermenge. Wurde die Düse von einem deutschen Ingenieur konstruiert, vermag sie wenig Wasser, in hohen Druck umzumünzen. Je weniger Wasser zur Verfügung steht, desto höher die Herausforderung für den Düsenvorsatz. Von 28 zum Test angetretenen Hochdruckreinigern des mittleren Preissegmentes, erfreuten 26 mit einem sehr guten Wasserdruck, unter Verwendung der Standard-Düse. Die restlichen zwei Hochdruckreiniger, wurden jeweils mit einem Defekt des Testfeldes verwiesen. Eigentlich kein schlechtes Testergebnis. Bei unseren Verbrauchsmessungen fiel jedoch auf, dass sich der Wasserverbrauch der Hochdruckreiniger im Test, merklich voneinander unterschied. Unterschiede von bis zu 100l pro Stunde, bei max. Druck, sind bei häufiger Anwendung nicht zu vernachlässigen! Wer 1-2 mal pro Woche sein Auto kärchert, spart gut und gerne 20 EUR im Jahr, greift er auf einen der sparsameren Hochdruckreiniger zurück. Bei einer angestrebten, wenn auch selten realisierbaren Nutzungsdauer von 10 Jahren, macht dies mit Zins und Zinseszins, einen Betrag von etwa 200,99 EUR. Da kann es sich durchaus bezahlt machen, für den besten Kärcher im Test, ein paar Mark mehr auf die Ladentheke des Versandhauses zu kloppen, statt um die Ecke im Baumarkt, zu einem günstigen Hochdruckreiniger Angebot zu greifen.

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Die Zielgenauigkeit der Hochdruckreiniger

Kimme und Korn suchten wir im Kärcher Test vergebens. Auch die anderen Hochdruckreiniger verzichteten auf eine Zielvorrichtung. Schade, denn nicht alle Testkandidaten trafen unsere Zielscheibe aus 4m Entfernung. Zwei der Hochdruckreiniger entwickelten einen gefährlichen Linksdrall. Erwartungsgemäß war der größere Teil der Testkandidaten, eher etwas rechtsgerichtet. Immerhin 10 der verbliebenen 26 Hochdruckreiniger, trafen die Zielscheibe genau ins Schwarzweiße. Macht der Wasserstrahl in der Praxis einen Bogen, wird man um den Erfolg seiner Arbeit betrogen. Man wäscht zum Beispiel sein eigenes Auto, aber der Wagen des Nachbarn glänzt danach wie eine Speckschwarte. Nur selten beteiligt sich dieser hinterher an den Kosten.
Als Ursache für die fehlende Zielgenauigkeit einiger Hochdruckreiniger, muss deren ungerader Lauf ins Gespräch gebracht werden. Je stärker dieser gebogen, desto mehr wird des Wassers Strahl verzogen. In einem Falle trat das Wasser nahezu im rechten Winkel aus Düse. Dies hat natürlich auch Folgen für den Rückstoß. So kann es sein, dass sich der Schütze mehrfach um seine eigene Achse dreht, bevor er zu Boden geht. Unbeteiligte Dritte, könnten dabei einer Säuberung zum Opfer fallen. So entstand im Übrigen der Begriff "Ethnische Säuberung".
Im Dauertest litt die Zielgenauigkeit weiterer Hochdruckreiniger. Kalkeinlagerungen und angesaugtes Schmutzwasser, machten aus Präzisionsdüsen regelrechte Rasensprenger. Derartig geschlauchte Hochdruckreiniger, erinnerten auch vom Druck her, eher an einen Gartenregner. Von uns kommt deshalb die Empfehlung, einen Hochdruckreiniger nur mit sauberem Leitungswasser zu betreiben. In unwegsamen Gelände fern der Wasserleitung, gilt es das aus einem Wasserloch mittels Schmutzwasserpumpe angesaugte Wasser, nicht ungefiltert zu verwenden. Im Nu wäre der Hochdruckreiniger defekt, der Kärcher kaputt. Die Garantie wird in solchen Fällen gerne verweigert. Besitzt der Hochdruckreiniger einen Feinfilter, wie unser späterer Testsieger, kann zumindest das Regenwasser aus der Tonne als Leitungswasserersatz herangezogen werden.
Den Test der Zielgenauigkeit, bestanden letztlich nur 7 der zum Vergleich angetretenen Hochdruckreiniger. Sie gehörten fortan zu den Testsieger Aspiranten.

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Aktionsradius, Ergonomie und Handhabung

Der Aktionsradius eines Hochdruckreinigers, ergibt sich aus dessen Hochdruckschlauch- und Stromkabellänge. Gäbe es Akku-Hochdruckreiniger, wäre es deren Wasserschlauch, welcher das Einsatzgebiet begrenzen würde. Gäbe es Akku-Hochdruckreiniger mit Wassertank, könnte man sich so lange frei bewegen, bis der Wasservorrat aufgebraucht oder der Akku leer gezuzelt. Das Gesamtgewicht eines Akku Hochdruckreinigers mit Wasservorratsbehälter, würde allerdings zuvor das Bedienpersonal in die Knie zwingen. Die Lösung bringt demnächst der Hochdruckreiniger mit Wasserstoffantrieb. Er stellt sowohl den Strom, als auch das benötigte Wasser, in einer Brennstoffzelle, direkt am Einsatzort bereit. In unserem Test standen uns leider nur die schnurgebundenen Hochdruckreiniger der Jahrgänge 2014 und 2016 zur Verfügung, so dass wir den besten Kärcher mittels Maßband ermitteln mussten.
Die Reichweite wirkt sich natürlich auch auf die Ergonomie eines Hochdruckreinigers und dessen Handhabung aus. Im mittleren Preissegment erwarten wir Hochdruckschlauchlängen von min. 5m, damit man sich den Kärcher nicht auf den Buckel binden muss. Leider wurden die Produktprüfer im Test, zu oft an der zu kurzen Leine gehalten. Nur 5 der sich dem Vergleich stellenden Hochdruckreiniger, so auch der spätere Testsieger, vermochten durch einen ordentlich dimensionierten Hochdruckschlauch zu überzeugen. Auch beim Stromkabel unterbieten sich die Hersteller von Jahr zu Jahr. Bei einem Gerät, befand sich der Stecker direkt am Gerät. Eine Verlängerungsschnur muss also zum Kaufpreis hinzugerechnet werden. Mindestens 5m Kabellänge sollten es unserer Meinung nach schon sein, kostet doch der laufende Meter in der Herstellung keine 16 Cent. Nur wenige der mittelpreisigen Testkandidaten wurden ihrem Preis gerecht.
Zur Ergonomie der Kärcher, gehört auch die Formgebung und Haptik deren Wasserlanzen. Anders als bei den Geräten des unteren Preissegmentes, gab es diesbezüglich bei den von uns getesteten Mittelklasse-Geräten, kaum etwas zu bemängeln. Einige Wasserlanzen verärgerten mit einem zu hohen Gewicht. Dies machte sich aber erst im Dauertest bemerkbar. Die Griffigkeit der Wasserlanzen erwies sich im Allgemeinen als gut bis sehr gut. Zu steife Hochdruckschläuche erschwerten mitunter das Hantieren mit der Wasserlanze und mit sonstigem Zubehör.
Die Bedienung der Hochdruckreiniger gestaltete sich zumeist, wie man es von einem Kärcher nicht anders erwartet hätte. Die Bedienelemente überforderten auch minderbemittelte Produktprüfer nicht. Mitunter benötigte man beide Hände, da sich die mit einem Nässeschutz versehenen Schalter, nur schwer betätigen ließen. Die Sicherheit erfordert es. Zu kritisieren galt es bei 3 Geräten, die umständliche Zuführung des Reinigungsmittels. Die besten Kärcher ermöglichten im Test, den Reinigungsmittelaustausch mit nur einem Handgriff. Seifenstäbchen finden in dieser Preisklasse keine Verwendung. Im unteren Preissegment sind Seifenstäbchen durchaus üblich. Mitunter lassen sich extrem günstige Hochdruckreiniger, überhaupt nicht mit Reinigungsmittel betreiben.
Möchten Sie einen Hochdruckreiniger kaufen, achten Sie auch auf dessen Räder! Zwei der Testkandidaten verzichteten gänzlich darauf, waren aber auch recht leicht. Einige der schwereren Geräte, waren zu klein und/oder zu wackelig bereift. Zwar gab es im Test keinen Radreifenbruch zu beklagen, aber das sichere Fahrgefühl fehlte mitunter. Sind die Kunststoffräder im Durchmesser zu klein, fällt der Hochdruckreiniger in jedes Löchlein rein. Möchte man sehen, wie die Räder eines Hochdruckreinigers auszusehen haben, schaue man sich unseren Testsieger an oder lasse es bleiben.

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Qualität und Service im Vergleich

Auf Qualität und Service muss man auch im Jahre 2016 nicht verzichten, wenn man bereit ist einen höheren Kaufpreis zu akzeptieren. Nur am Preis alleine, sollte man sich allerdings auch nicht orientieren. So hat unser Hochdruckreiniger Test gezeigt, das quer durch alle Preisbereiche, ein deutlicher Qualitätsverfall zu verzeichnen ist. Entstammten die Hochdruckreiniger vergangener Testberichte oftmals noch der deutschen Produktion, so tragen sie heute allenfalls noch das "Qualitätssiegel" "Made in Germany". Was dies bedeutet wissen wir. In Nordkorea gebaut, an Regimekritikern in China getestet, in Deutschland mit Wasser befüllt = Made in Germany. Doch es können auch wahre Qualitätssieger im Ergebnis unseres Testberichtes vermeldet werden. So überstanden gleich 3 der 26 verbliebenen Hochdruckreiniger, den Dauertest bei voller Funktion. Sieben weitere Hochdruckreiniger konnten dank gutem Service, binnen zweier Wochen auf Garantie repariert werden. Bei 6 Geräten wurde uns die Reparatur in Rechnung gestellt. Deren Höhe übertraf in 3 Fällen den Neupreis des Gerätes. Zehn Hersteller ließen überhaupt nichts von sich hören. Einen Teil der "Wegwerfgeräte" nahmen die Baumärkte zurück, erstatteten aber nur einen Teil des Kaufpreises. Der Dauertest hinterließ halt deutliche Gebrauchsspuren. Für NoName Produkte gibt es zumeist keinen Service, wenngleich er auf dem Papier garantiert wird. Qualitätsprodukte von Kärcher hielten unserem Dauertest zumeist stand. Traten trotzdem einmal Fragen oder durch Bedienfehler entstandene Probleme auf, konnten wir uns auf deren Service verlassen. Speziell im mittleren Preissegment, gibt es kaum etwas vergleichbares. Wenngleich wir bei der Kürung unserer Testsieger großes Augenmerk auf das Preis-Leistungsverhältnis legen, spielte im Hochdruckreiniger Test, das Qualitätsniveau der Testkandidaten und das Serviceverhalten der Hersteller eine besondere Rolle. Dies lag nicht zuletzt an den geringen Preisunterschieden. So bewegte sich unser Testsieger preislich eher im Mittelfeld, während deutlich teurere Hochdruckreiniger, das Klassenziel verfehlten. Besonders günstige Hochdruckreiniger wurden ihrem Ruf gerecht, denn sie waren alle schlecht.

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Testergebnis im Hochdruckreiniger Test 2016

Auch die Hochdruckreiniger des mittleren Preissegmentes sind nicht billig. Wer 250 EUR für einen gelegentlich einzusetzenden Hochdruckreiniger bezahlt, möchte zumindest die nächsten 10 Jahre sorgenfrei damit arbeiten können. Unser Dauertest zerstörte diesbezüglich fast alle Hoffnungen. Nur drei der getesteten Hochdruckreiniger, ließen im Ergebnis des Dauertestes, eine mindestens 10 Jährige Nutzungsdauer erkennen. Darunter auch unser Testsieger. Alle anderen scheiterten an den gar nicht so harten Testbedingungen. Einige Geräte scheinen hin und wieder eine Dienstunterbrechung zu benötigen, um nicht zu überlasten. Würde man alle 10min eine 5min Pause einlegen, hielten sie wahrscheinlich deutlich länger?! Im gewerblichen Bereich wäre dies undenkbar, aber im privaten Rahmen durchaus vorstellbar. Die von uns getesteten Hochdruckreiniger, sind allesamt für die private Nutzung ausgelegt. Insofern darf das schlechte Testergebnis nicht überbewertet werden. Wer aber sein Gerät extensiv nutzen möchte, der greife zum besten Kärcher, oder einen vergleichbar guten Hochdruckreiniger. Für ihn ist auch der Wasserverbrauch nicht uninteressant, während der Wenignutzer eher auf eine lange Ersatzteil Verfügbarkeit achten sollte. Der Nachtputzer sollte auf eine helle reflektierende Farbgebung achten, damit er am Straßenrand sein Auto waschend, nicht vom fließenden Verkehr überrollt wird.
Die drei Erstplatzierten unseres Testberichtes hatten einiges gemein. Sie überstanden unseren Dauertest ohne Blessuren und lieferten ein astreines Reinigungsergebnis ab. Die Ergonomie war gegeben, ebenso die Treffsicherheit. Der Rückstoß hielt sich in Grenzen, der aufgebaute Wassermaximaldruck nicht. Der Testsieger hatte den Platzierten, den günstigeren Preis voraus. Auch das Service Angebot schien uns im Test vertrauenswürdiger, da schon länger etabliert.

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Hochdruckreiniger Zubehör

Schon beim Kauf eines Hochdruckreinigers, gilt es einen Blick auf dessen Zubehör Angebot zu werfen. Beim Baumarkt Hochdruckreiniger beschränkt sich das Zubehör Angebot oft auf schnurlose Schwämme und Handfeger. Zum Auto waschen mag dies genügen. Bei der Flächenreinigung von Terrassen ist man jedoch angeschmiert. Auch zur Rohr- und Dachreinigung sind solche propritären Billiggeräte nicht zu gebrauchen. Geht einmal ein Zubehörteil kaputt, bekommt man auch keinen Ersatz. Das Zubehör Angebot für Kärcher Hochdruckreiniger ist hingegen riesig. Kaufen Sie das Zubehör einzeln, können Sie es innerhalb der Rückgabefrist auch einzeln wieder zurückschicken. Wer ein umfangreiches Kärcher-Set zu kaufen plant, sollte bedenken, dass er die Teile des Sets, nicht einzeln zurück geben kann. So hat er hinterher womöglich Zubehör am Hacken, welches er nie benötigt. Deshalb raten wir zum Kauf eines nicht ganz so umfangreichen Hochdruckreiniger Sets. Als sinnvolles Zubehör neben der Standard-Düse, erachten wir einen Dreckfräser für hartnäckige Verschmutzungen und einen Flächenreiniger für Verkehrsflächen, Böden und Terrassen. Wer nur das Auto waschen möchte, kann auf den Flächenreiniger verzichten und stattdessen eine Waschbürste kaufen. Allein an Waschbürsten hat der Markt einiges in Petto. Da gibt es die "Soft-Waschbürste" für deutsche Edelkarossen, die "Weiche Universalbürste" für PKW´s der aufstrebenden Mittelschicht, Powerbürsten für Pöbel-Transporter und die "Rotierende Waschbürste mit Gelenk" für Kriegsversehrte. In Ergänzung empfiehlt sich jeweils die Felgenwaschbürste. Sie eint alle Schichten. Unsereins nimmt für alles einen Schwamm.
Wer hoch hinaus möchte, sei es um das Dach zu ruinieren, kann sich ein Teleskopstrahlrohr kaufen. Die Dachreiniger sind in verschiedenen Längen erhältlich. Ein gängiges Teleskopstrahlrohr als Zubehör für einen Kärcher, ist ausgezogen etwa 4m lang. Ist der Hochdruckschlauch zu kurz, gibt es auch dafür eine Verlängerung. Eine Hochdruckschlauchverlängerung ist jedoch nicht billig und kann auch nicht zur Rohrreinigung hergenommen werden. Zu diesem Zwecke gibt es das Rohrreinigungsset. Warum auch nicht? Es würde zu weit führen, erhältliches Kärcher Zubehör in seiner Gänze aufzuzählen. Da säßen wir ja morgen noch hier. Wer sich einen NoName Hochdruckreiniger kauft, braucht sich darum keinen Kopf zu machen. Er bekommt die Druckpistole mit dem Sprühaufsatz und einen Kassenzettel für den Umtausch.

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Die Alternativen zum Hochdruckreiniger

Nicht immer muss es ein Hochdruckreiniger sein. Manchmal genügt auch ein Kärcher! Ein Kärcher Fenstersauger zum Beispiel. Dann nämlich, wenn ein Fenster von Innen gereinigt werden muss. Ein Hochdruckreiniger würde hier zu großen Kollateralschaden verursachen. Für den Innenbereich bieten sich ggf. auch Dampfreiniger an. Deren laues Lüftchen bringt zwar nichts, richtet aber auch keinen Schaden an. Für den Innenbereich ist es wohl am Besten, man drückt der Mutti einen Putzlappen in die eine Hand und für das Klo eine Zahnbürste in die andere?!
Im Außenbereich mitunter besser geeignet, ist das Sandstrahlgebläse. Es entfernt den Dreck nicht ohne die Farbe darunter. Das muss man vorher wissen, sonst ist man angeschissen! Zur Reinigung alter Fassaden oder Sandsteine, ist das Sandstrahlgerät prädestiniert, das Auto seinen Glanz verliert. Für Reinigungsarbeiten im Außenbereich, mit dem Ziel der Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen, gibt es zum Hochdruckreiniger keine wahre Alternative.

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