Hochdruckreiniger Test 2018: Der Beste ist wieder ein Kärcher

Der Hochdruckreiniger Testsieger stellt keine Überraschung dar

Im Hochdruckreiniger Test 2018 galt es nicht nur Kärcher miteinander zu vergleichen. Auch wenn der Hochdruckreiniger landläufig als Kärcher bezeichnet wird, gibt es mittlerweile zahlreiche Nachahmerprodukte anderer Hersteller zu kaufen. Im Hochdruckreiniger Test 2018 hatten die zahlreichen Baumarkt Angebote unterdes nur geringe Chancen den Testsieger Titel zu erobern. Arbeiten auch die alternativen Hochdruckreiniger bisweilen recht kraftvoll, so tun Hochdruckreiniger Test 2018sie es oft nicht lange. In Sachen Nutzungsdauer, Qualität, Ausstattung und erhältliches Zubehör, ist ein guter Kärcher noch immer das Maß aller Hochdruckreiniger. Im Hochdruckreiniger Test 2018 ging es uns diesmal allerdings um die Geräte des unteren und mittleren Preissegmentes. Um Hochdruckreiniger welche sich auch der Normalverdiener leisten kann, ohne zuvor Hand an seine Erbtante legen zu müssen. Mehr als 300 EUR (Marktpreis Stand 03/2018) durfte keiner der Hochdruckreiniger kosten, wollte er in unserem Testbericht auf Herz und Nieren geprüft werden. Ein Preisbereich wo man einen Kärcher nicht zu finden glaubt, denn ein guter Hochdruckreiniger hat nun mal seinen Preis. Trotzdem haben wir es geschafft, wie man am Hochdruckreiniger Testsieger 2018 erkennen kann. Der beste Hochdruckreiniger 2018 ist gut und günstig, entspringt aber nicht dem untersten Einlegeboden eines Supermarktregals, sondern dem Hause Kärcher. Je nach benötigtem Zubehör bekommt der Privatmann einen sehr guten Hochduckreiniger schon für unter 200 EUR. Unverfrorene Geizhälse sollten jedoch anstatt zum Baumarkt besser zur Selbstwaschanlage fahren, denn  für unter 100 EUR bekommt man bestenfalls eine Testsieger Wasserpistole.

Im Hochdruckreiniger Test 2018: Geschichte I Verwendung I Gefahren I Testbericht I Testergebnis I Zubehör I Alternativen

Die historische Entwicklung der Hochdruckreiniger

Verwendung I Gefahren I Test I Testergebnis I Zubehör I Alternativen

Was heute viele nur noch unter dem Begriff Kärcher kennen, hatte wie alle technischen Errungenschaften der Neuzeit, seinen Ursprung im Vernichtungskrieg der Nazis. Diese litten mit der Wende vom Angriffs- zum Verteidigungskrieg, in zunehmendem Maße unter Brennstoffmangel. Fehlendes Benzin ließ deren Flammenwerfer austrocknen, was den deutschen Soldaten im Nahkampf zum Nachteil gereichte. Um nicht überrannt zu werden, bedurfte es schnell einer pragmatischen Ersatzlösung. Erste Russen ließen bereits die Hosen fallen, um deutsche Frauen, Mädchen und Jungs zu knallen. Die ersten Amerikaner spuckten ihre Kaugummis auf Adolfs Autobahnen.
Um die Straßen vom Kaugummi zu befreien, aber auch um die stalinistischen Vergewaltiger auf Abstand zu halten, entwickelten deutsche Ingenieure, ein Umrüstkit für Flammenwerfer. Die Flammenwerfer wurden so zu Wasserwerfern umfunktioniert. Die Idee war nicht ganz neu, wurden doch die ersten Wasserspritzen bereits Anfang der 1930er Jahre in Berlin getestet, um schmutzigen Demonstranten den Kopf zu waschen. Leider oder Gott sei dank kam auch diese Superwaffe zu spät. Aufgrund übermenschlicher Wasserknappheit ging der 2. Weltkrieg im Mai 1945 unwiederbringlich verloren.
Die Idee des Wasser speienden Flammenwerfers ging zwar in den Wirren der letzten Kriegstage unter aber nicht verloren. Mit Gründung der BRD suchte man nach einer Möglichkeit, unangemeldete Demonstrationen auf humane Art und Weise aufzulösen. Aus der Haft in hohe Positionen entlassene Altnazis, brachten zunächst den guten alten Flammenwerfer ins Gespräch, welcher sich jedoch in einem Feldtest in Berlin und München nicht behaupten konnte. Dabei wäre er für die Niederschlagung der 68er-Bewegung wie geschaffen gewesen! Stattdessen erinnerte man sich an den Wasserwerfer und kärcherte den arbeitsscheuen Hippis fortan die Rübe weg. Doch wie wurde aus dem Wasserwerfer der Hochdruckreiniger?
Die US-Armee setzte nach dem Ende des 2. Weltkriegs, den sogenannten Dampfstrahlreiniger ein, um die selbst verursachten Kaugummi-Schweinereien von deutschen Bürgersteigen zu entfernen. Der deutsche Ingenieur Alfred Kärcher wartete die Geräte und auf die Gelegenheit, deren Wirkung zu verbessern. Das Funktionsprinzip der amerikanischen Geräte aufgreifend, konstruierte er den ersten europäischen Heißwasser-Hochdruckreiniger. Dieser wurde fortan nach seinem Entwickler "Kärcher" benannt. Auch die Hochdruckreiniger anderer Hersteller werden im Volksmund oft als "Kärcher" bezeichnet. Zunächst zur Selbstverteidigung verwendet, wurde dessen Reinigungswirkung erst später entdeckt und zum Hauptkaufargument. In den USA diente der Hochdruckreiniger bis zu dessen Ablösung durch den Taser, als Nahkampfwaffe der Polizei. Wollen jugendliche Straßengangs untereinander einen Zwist bereinigen, greifen sie noch heute zum Hochdruckreiniger.
In Deutschland dient der Hochdruckreiniger neben seiner Hauptaufgabe, allenfalls noch der Bereinigung von Nachbarschaftsstreitigkeiten. Zur Führung eines Kärchers oder sonstigen Hochdruckreinigers, ist in Deutschland (noch) kein Waffenschein erforderlich.

Einsatzgebiete der Hochdruckreiniger

Geschichte I Gefahren I Vergleich I Testergebnis I Zubehör I Alternativen

Zwar wird der Hochdruckreiniger noch immer gerne zur Verteidigung des eigenen Grund und Bodens hergenommen, aber schon der Name lässt einen anderen Verwendungszweck erahnen. Seine Pumpe beschleunigt angesaugtes Wasser und presst es durch eine Düse. Dabei wird das Wasser in kleinste Tropfen zerlegt und weiter beschleunigt. Das Wasser wird zur gefährlichen Munition. Auf Mensch und Tier gerichtet, hat man beide schnell vernichtet. Auch auf nachgiebige weiche Gegenstände sollte man die Wasserkanone nicht richten. Unnachgiebige aber sehr dünne Materialien (z.B. Kunststoffvordächer), können von der Kraft des Wassers durchsiebt werden. Seine positive Wirkung entfaltet der Hochdruckreiniger am besten, gegenüber stabilen und festen Gegenständen wie Steinplatten, Autos aus deutscher Produktion und Gartenmöbeln. Auch Fahrräder und Motorräder lassen sich mit dem Kärcher entkrusten.
Je nach Untergrund und Grad der Verschmutzung, gibt es mehr oder minder geeignetes Zubehör für den Hochdruckreiniger. Die Dreckfräse (spezieller Vorsatz) macht auch schwächere Hochdruckreiniger zur tödlichen Waffe. Dank Zubehör und Wasserdruck-Regulierung, eignen sich die besten Hochdruckreiniger für die Bereinigung unterschiedlichster Gegenstände und Materialien. Mit entsprechender Erfahrung und dem passenden Zubehör gesegnet, lassen sich auch anfänglich als ungeeignet eingestufte Materialien und Strukturen, mit dem Hochdruckreiniger vom Schmutz befreien. Der Ungeübte sollte bei kritischen Materialien, einen großen Sicherheitsabstand zum Objekt einhalten. Selbiges gilt wenn der Wasserdruck nicht nach unten reguliert werden kann. Keinesfalls sollte man leichtfertig die Dreckfräse hernehmen, um stark verschmutze Oberflächen schneller sauber zu bekommen. Schnell hat man ein japanisches oder französisches Auto kurz und klein gewaschen (noch kleiner und noch kürzer) und seinen chinesischen Reifen ein paar Löcher hinzugefügt. Auch die alten Well-Polystyrol-Dächer aus DDR-Zeiten, durch jahrzehntelange Rotlicht- und später dann UV-Bestrahlung geschädigt, würden einem hohen Wasserdruck nicht standhalten. Mitunter ist es besser, statt auf einen hohen Druck, auf eine höhere Wassertemperatur zu setzen. So können auch schwächere Materialien, z.B. die Bleche eines italienischen PKW´s gereinigt werden. Autoreifen sollte man weder mit zu viel Druck, noch mit zu hoher Temperatur konfrontieren. Am Besten nehme man ein bisschen hiervon und ein wenig davon, um der Karkasse nicht zum Durchbruch zu verhelfen. Günstige Hochdruckreiniger lassen eine sinnvolle Druck- und Temperaturregulierung oft vermissen. Wer auch filigranere Gegenstände kärchern möchte, greife deshalb nicht gleich zum erst besten Hochdruckreiniger Angebot, ohne zuvor dessen Datenblatt studiert zu haben.

Die Gefahren der Hochdruckreiniger

Geschichte I Verwendung I Test I Testergebnis I Zubehör I Alternativen

Man kann einen Körper mit Blei voll pumpen, aber auch mit Wasser. Dazu muss man den Wasserschlauch nicht extra in eine Körperöffnung stecken. Mit über 130bar schießen die Hochdruckreiniger ihre flüssige Munition, in die Weichteile des Gegenübers. Dies sollte Ihr Nachbar bedenken, bevor er sich künftig mit Ihnen anlegt! Wenngleich das Wasser die Schwarte des Querulanten nicht durchdringt, so macht es doch Soufflé aus dessen Gehänge. Je nach dem wo der Wasserstrahl trifft, Auge, Kehlkopf oder Gemächt, ist es für den Nachbarn schlecht. Auch der Hund ist nicht vergnügt, wird er vom Wasserstrahl durchpflügt. Ein Kärcher ist nicht geeignet, den Wert des Haustieres zu erhöhen! Auch aus größerer Entfernung sollte man den Hochdruckreiniger niemals auf Mensch und Tier richten. Trotz großer Entfernung könnte der Druck des punktuell verschossenen Wassers immer noch genügen, die Sehkraft eines getroffenen Auges zu dezimieren. Das Leben täte seinen Sinn verlieren.
Die Kraft des beschleunigten Wassers ist nicht nur gefährlich für Mensch und Tier, sondern auch für Gegenstände aus nicht deutscher Produktion. Wurden Produkte zu sparsam konzipiert, werden sie zerbeult, durchlöchert und im Wert reduziert. Bestimmte Materialien werden vom Wasser durchnässt und aufgeweicht. Wurde ein Bauwerk in Holzständerbauweise errichtet, wird es durch die Kraft des Wassers umgehauen und vernichtet. Man sollte deshalb niemals ein Fertigteilhaus kaufen! Oftmals werden solche Eigenheime nur vom Insektenkot zusammen gehalten.
Oft wird beim Einsatz des Hochdruckreinigers eine Verlängerungsschnur benötigt, woraus eine zusätzliche Gefahrenquelle resultiert. Idealerweise sollte die Außensteckdose am Haus mit einem FI-Schalter abgesichert sein. Zumeist ist sie das auch. Wer jedoch das Kabel mangels Möglichkeiten durch das Wohnzimmerfenster führen muss sollte wissen, dass die Steckdosen im Wohnzimmer selten über einen Fehlerstromschutzschalter verfügen. Auch wenn ein FI-Schalter vorhanden ist, empfehlen wir die Arbeit bei Regen gänzlich einzustellen oder dem Hausdrachen zu überlassen.

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Der Hochdruckreiniger Test im Detail

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Der letzte Hochdruckreiniger Test der Stiftung Warentest verärgerte uns ein wenig, verzichtete man doch auf den Vergleich bezahlbarer Kärcher. Wer gibt schon 500 EUR und mehr für einen Hochdruckreiniger aus, nur um einmal im Jahr seine Gartenmöbel damit abzuspritzen? Das Auto darf man ohne Ölabscheider ohnehin nicht auf dem eigenen Grundstück waschen. Zahlt man hingegen nur 250 EUR für seinen Hochdruckreiniger, hätte man 250 EUR für Bußgeldzahlungen übrig. Dann kann einem der fehlende Ölabscheider auch egal sein. Schließlich sind die Wasserwerke heut zu tage froh, wenn überhaupt noch irgendwelche Flüssigkeiten in deren Klärbecken gelangen. Wir konzentrierten uns deshalb im Hochdruckreiniger Test 2018, auf Kärcher des mittleren Preissegmentes.

Druck und Wasserverbrauch im Test

Druck und Wasserdichte sind maßgeblich für den Wasserverbrauch eines Hochdruckreinigers verantwortlich. Bei einem sinnvoll austarierten Kärcher, sorgt der höhere Wasserdruck keinesfalls für einen höheren Wasserverbrauch. Der Druck resultiert schließlich nicht nur aus der zugeführten Wassermenge. Wurde die Düse von einem deutschen Ingenieur konstruiert, vermag sie wenig Wasser in hohen Druck umzumünzen. Je weniger Wasser zur Verfügung steht, desto höher die Herausforderung für den Düsenvorsatz. Von 28 zum Test angetretenen Hochdruckreinigern des mittleren Preissegmentes, erfreuten 26 mit einem sehr guten Wasserdruck, unter Verwendung der Standard-Düse. Die restlichen zwei Hochdruckreiniger wurden aufgrund eines Defekts des Testfeldes verwiesen. Eigentlich kein schlechtes Testergebnis. Bei unseren Verbrauchsmessungen fiel jedoch auf, dass sich der Wasserverbrauch der Hochdruckreiniger im Test, merklich voneinander unterschied. Unterschiede von bis zu 100l pro Stunde, sind bei häufiger Anwendung nicht zu vernachlässigen! Wer 1-2 mal pro Woche sein Auto kärchert, spart gut und gerne 20 EUR im Jahr, greift er auf einen der sparsameren Hochdruckreiniger zurück. Bei einer angestrebten Nutzungsdauer von 10 Jahren, macht dies mit Zins und Zinseszins einen Betrag von etwa 200 EUR. Da kann es sich durchaus bezahlt machen, für einen guten Kärcher ein paar Mark mehr auf die Ladentheke zu blättern, anstatt zu einem vermeintlich günstigen Hochdruckreiniger Angebot im Baumarkt zu greifen.

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Die Zielgenauigkeit der Hochdruckreiniger

Kimme und Korn suchten wir im Kärcher Test vergebens. Auch die anderen Hochdruckreiniger verzichteten auf eine Zielvorrichtung. Schade, denn nicht alle Testkandidaten trafen unsere Zielscheibe aus 4m Entfernung. Zwei der Hochdruckreiniger entwickelten einen gefährlichen Linksdrall. Erwartungsgemäß war der größere Teil der Testkandidaten, eher etwas rechtsgerichtet. Immerhin 10 der verbliebenen 26 Hochdruckreiniger trafen die Zielscheibe genau ins Schwarze. Macht der Wasserstrahl in der Praxis einen Bogen, wird man um den Erfolg seiner Arbeit betrogen. Man versucht sein eigenes Auto zu waschen, wäscht aber stattdessen den Wagen des Nachbarn. Nur selten beteiligt sich dieser hinterher an den Kosten.
Als Ursache für die fehlende Zielgenauigkeit einiger Hochdruckreiniger, muss deren ungerader Lauf ins Gespräch gebracht werden. Je stärker dieser gebogen, desto mehr wird des Wassers Strahl verzogen. In einem Falle trat das Wasser nahezu im rechten Winkel aus Düse. Dies hat natürlich auch Folgen für den Rückstoß. So kann es sein, dass sich der Schütze mehrfach um seine eigene Achse dreht, bevor er zu Boden geht.
Im Dauertest litt die Zielgenauigkeit weiterer Hochdruckreiniger. Kalkeinlagerungen und angesaugtes Schmutzwasser machten aus Präzisionsdüsen regelrechte Rasensprenger. Auch der Wasserdruck der Hochdruckreiniger leidet unter den Ablagerungen. Von uns kommt deshalb die Empfehlung, einen Hochdruckreiniger nur mit sauberem Leitungswasser zu betreiben. Ist man fern der Wasserleitung dazu gezwungen, das aus einem Wasserloch mittels Schmutzwasserpumpe angesaugte Wasser zu verwenden, muss dieses unbedingt zuvor gefiltert werden. Im Nu wäre der Hochdruckreiniger ansonsten defekt. Die Garantie wird in solchen Fällen gerne verweigert. Besitzt der Hochdruckreiniger einen Feinfilter, wie unser späterer Testsieger, kann zumindest das Regenwasser aus der Tonne als Leitungswasserersatz herangezogen werden.
Den Test der Zielgenauigkeit bestanden letztlich nur 7 der teilnehmenden Hochdruckreiniger. Sie gehörten fortan zu den Testsieger Aspiranten.

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Aktionsradius, Ergonomie und Handhabung

Der Aktionsradius eines Hochdruckreinigers ergibt sich aus dessen Hochdruckschlauch- und Stromkabellänge. Die Reichweite wirkt sich maßgeblich auf die Ergonomie eines Hochdruckreinigers und dessen Handhabung aus. Im mittleren Preissegment erwarten wir Hochdruckschlauchlängen von min. 5m, damit man sich den Kärcher nicht auf den Buckel binden muss. Leider wurden die Produktprüfer im Test zu oft an der zu kurzen Leine gehalten. Nur 5 der sich dem Vergleich stellenden Hochdruckreiniger, so auch der spätere Testsieger, vermochten durch einen ordentlich dimensionierten Hochdruckschlauch zu überzeugen. Auch beim Stromkabel unterbieten sich die Hersteller von Jahr zu Jahr. Bei einem der Hochdruckreiniger befand sich der Stecker direkt am Gerät. Eine Verlängerungsschnur muss also zum Kaufpreis hinzugerechnet werden. Mindestens 5m Kabellänge sollten es unserer Meinung nach schon sein, kostet doch der laufende Meter in der Herstellung keine 16 Cent. Nur wenige der mittelpreisigen Testkandidaten wurden ihrem Preis gerecht.
Zur Ergonomie der Hochdruckreiniger gehört auch die Formgebung und Haptik deren Wasserlanzen. Anders als bei den Geräten des unteren Preissegmentes, gab es diesbezüglich bei den von uns getesteten Mittelklasse-Geräten kaum etwas zu bemängeln. Einige Wasserlanzen verärgerten mit einem zu hohen Gewicht. Dies machte sich aber erst im Dauertest bemerkbar. Die Griffigkeit der Wasserlanzen erwies sich im Allgemeinen als gut bis sehr gut. Zu steife Hochdruckschläuche erschwerten mitunter das Hantieren mit der Wasserlanze.
Die Bedienung der Hochdruckreiniger gestaltete sich zumeist recht einfach. Die Bedienelemente überforderten auch minderbemittelte Produktprüfer nicht. Mitunter benötigte man etwas Kraft, da sich die mit einem Nässeschutz versehenen Schalter nur schwer betätigen ließen. Die Sicherheit erfordert es. Zu kritisieren galt es die umständliche Zuführung des Reinigungsmittels bei 3 Geräten,. Die besten Hochdruckreiniger ermöglichten die Reinigungsmittelzuführung mit nur einem Handgriff. Seifenstäbchen finden in dieser Preisklasse keine Verwendung. Im unteren Preissegment sind Seifenstäbchen durchaus üblich. Mitunter lassen sich extrem günstige Hochdruckreiniger, überhaupt nicht mit Reinigungsmittel betreiben.
Möchten Sie einen Hochdruckreiniger kaufen, achten Sie auch auf dessen Räder! Zwei der Testkandidaten verzichteten gänzlich darauf, waren aber auch recht leicht. Einige der schwereren Geräte, waren zu klein und/oder zu wackelig bereift. Zwar gab es im Test keinen Radreifenbruch zu beklagen, aber das sichere Fahrgefühl fehlte mitunter. Sind die Kunststoffräder im Durchmesser zu klein, fällt der Hochdruckreiniger in jedes Löchlein rein.

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Qualität und Service im Vergleich

Auf Qualität und Service muss man auch im Jahre 2018 nicht verzichten, wenn man bereit ist einen höheren Kaufpreis zu entrichten. Nur am Preis alleine sollte man sich allerdings auch nicht orientieren. So hat unser Hochdruckreiniger Test gezeigt, das ein deutlicher Qualitätsverfall quer durch alle Preisbereiche zu verzeichnen ist. Entstammten die Hochdruckreiniger vergangener Testberichte oftmals noch der deutschen Produktion, so tragen sie heute allenfalls noch das "Qualitätssiegel" "Made in Germany". Was dies bedeutet wissen wir. In Nordkorea gebaut, an Regimekritikern in China getestet, in Deutschland mit Wasser befüllt = Made in Germany. Doch es können auch wahre Qualitätssieger im Ergebnis unseres Testberichtes vermeldet werden. So überstanden gleich 3 der 26 im Test verbliebenen Hochdruckreiniger, den Dauertest bei voller Funktion. Sieben weitere Hochdruckreiniger konnten dank gutem Service, binnen zweier Wochen auf Garantie repariert werden. Bei 6 Geräten wurde uns die Reparatur in Rechnung gestellt. Deren Höhe übertraf in 3 Fällen den Neupreis des Gerätes. Zehn Hersteller ließen überhaupt nichts von sich hören. Einen Teil der "Wegwerfgeräte" nahmen die Baumärkte zurück, erstatteten aber nur einen Teil des Kaufpreises. Der Dauertest hinterließ halt deutliche Gebrauchsspuren. Für NoName Produkte gibt es zumeist keinen Service, wenngleich er auf dem Papier garantiert wird. Qualitätsprodukte von Kärcher hielten unserem Dauertest am besten stand. Traten trotzdem einmal Fragen oder durch Bedienfehler entstandene Probleme auf, konnten wir uns auf deren Service verlassen. Speziell im mittleren Preissegment gibt es kaum etwas Vergleichbares. Wenngleich wir bei der Kürung unserer Testsieger immer großes Augenmerk auf das Preis-Leistungsverhältnis legen, spielten das Qualitätsniveau der Testkandidaten im Hochdruckreiniger Test 2018 und das Serviceverhalten der Hersteller eine besondere Rolle.

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Testergebnis im Hochdruckreiniger Test 2018

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Auch die Hochdruckreiniger des mittleren Preissegmentes sind nicht billig. Wer 250 EUR für einen gelegentlich einzusetzenden Hochdruckreiniger bezahlt, möchte zumindest die nächsten 10 Jahre sorgenfrei damit arbeiten können. Unser Dauertest zerstörte diesbezüglich fast alle Hoffnungen. Nur drei der getesteten Hochdruckreiniger ließen im Ergebnis des Dauertestes, eine mindestens 10 Jährige Nutzungsdauer erkennen. Darunter auch der Hochdruckreiniger Testsieger 2018. Alle anderen scheiterten an den gar nicht so harten Testbedingungen. Einige Geräte scheinen hin und wieder eine Dienstunterbrechung zu benötigen, um nicht zu überlasten. Würde man alle 10min eine 5min Pause einlegen, hielten sie wahrscheinlich deutlich länger?! Im gewerblichen Bereich wäre dies undenkbar, aber im privaten Rahmen durchaus vorstellbar. Die von uns getesteten Hochdruckreiniger sind allesamt für die private Nutzung ausgelegt. Insofern darf das schlechte Testergebnis nicht überbewertet werden. Wer aber sein Gerät intensiv nutzen möchte, der greife zum besten Hochdruckreiniger 2018! Für den Vielnutzer ist auch der Wasserverbrauch von Interesse, während der Wenignutzer eher auf eine lange Verfügbarkeit der Ersatzteile achten sollte.
Die drei Erstplatzierten unseres Testberichtes hatten einiges gemein. Sie überstanden unseren Dauertest ohne Blessuren und lieferten ein astreines Reinigungsergebnis ab. Die Ergonomie war gegeben, ebenso die Treffsicherheit. Der Rückstoß hielt sich in Grenzen. Der Hochdruckreiniger Testsieger bot unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis. Auch das Service-Angebot dessen Herstellers schien uns vertrauenswürdig.

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Hochdruckreiniger Zubehör

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Schon vor dem Kauf eines Hochdruckreinigers gilt es einen Blick auf dessen Zubehör Angebot zu werfen. Beim Baumarkt Hochdruckreiniger beschränkt sich das Zubehör Angebot oft auf schnurlose Schwämme und Handfeger. Zum Auto waschen mag dies genügen, aber zur Flächenreinigung von Terrassen braucht man professionelleres Zubehör. Auch zur Rohr- und Dachreinigung sind die günstigen Hochdruckreiniger selten zu gebrauchen. Geht einmal ein Zubehörteil kaputt, bekommt man auch keinen Ersatz. Das Zubehör Angebot für Hochdruckreiniger von Kärcher ist hingegen riesig. Kaufen Sie das Zubehör einzeln, können Sie es innerhalb der Rückgabefrist auch einzeln wieder zurückschicken. Wer ein umfangreiches Hochdruckreiniger Set zu kaufen plant sollte bedenken, dass er die Teile des Sets nicht einzeln zurückgeben kann. So hat er möglicherweise Zubehör am Hals, welches er nie benötigt. Deshalb raten wir zum Kauf eines nicht ganz so umfangreichen Hochdruckreiniger-Sets. Als sinnvolles Zubehör neben der Standard-Düse, erachten wir einen Dreckfräser für hartnäckige Verschmutzungen, sowie einen Flächenreiniger für Verkehrsflächen, Böden und Terrassen. Wer nur das Auto waschen möchte, kann auf den Flächenreiniger verzichten und sich stattdessen eine Waschbürste kaufen. Allein an Waschbürsten hat der Markt einiges in Petto. Da gibt es die "Soft-Waschbürste" für deutsche Edelkarossen, die "Weiche Universalbürste" für PKW´s der aufstrebenden Mittelschicht, Powerbürsten für die Transporter der Arbeiterklasse und die "Rotierende Waschbürste mit Gelenk" für Kriegsversehrte. In Ergänzung empfiehlt sich die Felgenwaschbürste. Sie eint alle Schichten.
Wer hoch hinaus möchte um das Dach zu reinigen, kann sich ein Teleskopstrahlrohr kaufen. Die Dachreiniger sind in verschiedenen Längen erhältlich. Ein gängiges Teleskopstrahlrohr als Zubehör für einen Kärcher, ist ausgezogen etwa 4m lang. Ist der Hochdruckschlauch zu kurz, gibt es auch dafür eine Verlängerung. Eine Hochdruckschlauchverlängerung ist jedoch nicht billig und kann auch nicht zur Rohrreinigung hergenommen werden. Zu diesem Zwecke gibt es das Rohrreinigungsset. Warum auch nicht? Es würde zu weit führen, erhältliches Kärcher Zubehör in seiner Gänze aufzuzählen. Da säßen wir ja morgen noch hier. Wer sich einen No Name Hochdruckreiniger kauft, braucht sich darum keinen Kopf zu machen. Er bekommt die Druckpistole mit dem Sprühaufsatz und einen Kassenzettel für den Umtausch.

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Die Alternativen zum Hochdruckreiniger

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Nicht immer muss es ein Hochdruckreiniger sein. Manchmal genügt auch ein Kärcher! Ein Kärcher Fenstersauger zum Beispiel. Wenn ein Fenster von Innen gereinigt werden muss, gibt es nichts besseres als einen Fenstersauger. Ein Hochdruckreiniger würde hier einen viel zu großen Kollateralschaden anrichten. Für den Innenbereich bieten sich ggf. auch Dampfreiniger an. Deren laues Lüftchen bringt zwar nichts, richtet aber auch keinen Schaden an.
Im Außenbereich ist das Sandstrahlgebläse mitunter besser geeignet, als ein Kärcher. Es entfernt den Dreck nicht ohne die Farbe darunter. Das muss man vorher wissen, sonst ist man angeschissen! Zur Reinigung alter Fassaden oder Sandsteine, ist das Sandstrahlgerät prädestiniert. Für Reinigungsarbeiten im Außenbereich, mit dem Ziel der Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen, gibt es ansonsten zum Hochdruckreiniger keine wahre Alternative.

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