Der beste Heizlüfter im Test
Der große Heizgebläse-Vergleich 2014

Elektrische Heizgebläse sind verpönt, fallen sie doch in die Kategorie der Strom fressenden Direktheizungen. Im Heizlüfter Test 2014 kann es uns deshalb nicht nur darum gehen, den besten Schnellheizer zum Testsieger zu küren.  Auch müssen unwissende Frostbeulen, über die richtige Heizlüfter Test:Verwendung der im Heizlüfter-Test zu vergleichenden Direktheizer, aufgeklärt werden. Je nach dem wo man fröstelt, zum Beispiel mit herunter gelassener Hose auf der Toilette, kann ein elektrischer Heizlüfter eine effektive und kostengünstige Variante der Unterleibserwärmung darstellen. Überall dort wo kurzzeitig kleine Räume schnell aufgeheizt oder frierende Personen in Echtzeit erwärmt werden müssen, gibt es zum Heizgebläse kaum Alternativen. Allenfalls der Heizstrahler darf als alternatives Angebot zum Heizlüfter betrachtet werden. In unserem Testbericht geht es uns ausschließlich um die mit Strom betriebenen Heizlüfter.   zum Testsieger...
 

Siegeszug und Untergang der Heizlüfter

Der Heizlüfter gehört zu den elektrischen Direktheizungen. Das Ansehen der Elektroheizer steht und fällt mit dem Strompreis. Dieser kennt seit Jahren nur noch eine Richtung, auch ohne Etablierung des Elektroautos. Die Zeiten in denen man das Einfamilienhaus mit dem Heizlüfter beheizt hat, sind deshalb schon jetzt vorbei. Selbst Nachtspeicherheizungen sind im Unterhalt unbezahlbar geworden, obwohl diese mit vergünstigtem Nachtstrom befeuert werden. Setzte man Heißluftgeneratoren und Bauheizer früher ein, um Gewächshäuser, Bauwagen, Turnhallen oder Klassenräume dauerhaft zu beheizen, werden sie heute nur noch in Ausnahmefällen hergenommen. Geht die Heizungsanlage kaputt oder hat man zu lange auf fallende Ölpreise gewartet, muss man widerwillig das Heizgebläse aus dem Keller holen. So die Feuchtigkeit es dort nicht zerstört hat, bekommt es nun die Chance auf einen Kurzeinsatz.
Doch es gibt auch Gelegenheiten, in denen man nur ungern auf die schnelle Bereitstellung einer hohen Umgebungswärme verzichten möchte. Drückt der Stuhl, reicht die Grundwärme des Toilettenraumes oft nicht aus. Da lässt man sich gerne einen warmen Hauch ums Gemächt blasen. Zudem beruhigt das leise Rauschen im Test für gut befundener Heizlüfter, ungemein die Nerven. Der Heizlüfter auf dem Klo, ist ein Stück Lebensqualität, wie die Kaffeepadmaschine in der Küche oder der Mercedes in der Garage.
Der Untergang des Heizlüfters als Hauptheizung ist längst vollzogen. Der Siegeszug der Heizgebläse, in Ergänzung zur heimischen Heizungsanlage, hält ungebrochen an. Nahezu jeder Haushalt verfügt heute über einen oder mehrere Heizlüfter, zwecks Direkterwärmung des entblößten menschlichen Körpers oder zur Überbrückung von Heizungsausfällen. Auch in der Übergangsjahreszeit, wo viele Hauseigentümer um Kosten zu sparen, ihre Heizungsanlage deaktivieren, leistet der Schnellheizer an kühlen Abenden wertvolle Hilfe. In seltenen Fällen wird das Heizgebläse auch als Bautrockner verwendet (Bauheizer). Jedoch haben sich Luftentfeuchter hier als gründlichere und kostengünstigere Alternative etabliert.   der beste Heizlüfter 2014...
 

Vor- und Nachteile der Heizlüfter

Es brauchte nicht erst unseren Heizlüfter-Test um festzustellen, dass sich Elektroheizer durch ihren hohen Stromverbrauch, für viele Anwendungsgebiete disqualifizieren. Den hohen Energiebedarf im Heizgebläse Vergleich breittreten zu wollen, erscheint uns wenig sinnvoll, da das Problem allgemein bekannt ist. Doch resultieren die positiven Qualitäten unseres Testsiegers, nicht zuletzt aus seinem hohen Energiebedarf? Viel Strom ist notwendig, möchte man sofort von einer Wärmequelle, punktuell profitieren. Möchte der Durchfall nach draußen, kann nicht erst der Badeofen entascht, bestückt und in Brand gesteckt werden. Da kann sich schnell ein Hosenwechsel anbahnen. Außerdem würde der Badeofen das Zimmer noch weiter aufheizen, nachdem der Hosenscheißer längst in der Waschküche zu Gange ist. Für die Wandkollektoren und Fußbodenheizungen heute üblicher Heizungsanlagen gilt Selbiges, wenn auch in abgeschwächter Form. Bevor ein Wandkollektor das Bad ausreichend erwärmt hat, sind alle Messen gesungen. Um diesen Nachteil zu kompensieren, betreiben verantwortungslose Stuhlgänger die Heizung im Bad, den ganzen Tag auf Stufe 4. Der daraus resultierende Gas- oder Ölbedarf, ist um Welten teurer, wie der Strombedarf des 5 Minuten laufenden Heizgebläses. So gesehen konnten wir den Heizlüftern im Test, einen vergleichsweise niedrigen Energieverbrauch bescheinigen! Zum kurzzeitigen Beheizen kleinerer Räumlichkeiten, gibt es nichts Günstigeres, wie die elektrische Direktheizung in Form eines Heizlüfters, außer vielleicht den Holzkohlegrill, und der kostet das Leben.   zum Testanfang...

HeizlüfterDoch auch Heizlüfter sind nicht frei von Fehlern. Freuten wir uns gerade noch über den niedrigen Energieverbrauch strombetriebener Heizlüfter, muss im Testbericht nun auch ein dunkles Kapitel angesprochen werden! Heizgebläse erwiesen sich im Test als wahre Dreckschleudern. Sie saugen kalte Luft an, um diese mittels Heizspiralen erwärmt, vorne wieder hinaus zu blasen. Dadurch wird natürlich auch viel Staub aufgewirbelt. Selbst reinliche Wohnungen sind nicht steril. Ein bisschen Staub ist immer da, und schadet auf dem Boden liegend, niemanden. Wird er aber ähnlich wie bei einem schlechten Staubsauger angesaugt und in der Raumluft verteilt, gelangt er in die Atemwege bis hin zur Lunge. Bei seltenem Gebrauch des Heizlüfters, sollten allenfalls das Kleinkind, der Greis oder der Kranke daran Schaden nehmen, nicht aber der Gesunde und Kräftige. Wer aber das Staubsaugen stets auf die lange Bank schiebt, gefährdet auch die nicht der natürlichen Auslese unterliegenden Mitbewohner. Es kommt sogar noch schlimmer:
Ganz besonders in Feuchträumen, dem Haupteinsatzgebiet der zum Test angetretenen Heizgebläse, neigen die Rotorblätter zur Versiffung. Die feuchte Luft in den Badezimmern und Toiletten führt dazu, dass angesaugter Staub am Propeller haften bleibt. Es bildet sich eine gefährliche Flora und Fauna innerhalb der Heizlüfter aus. So ist es nicht nur Staub der in das Gesicht des Stuhlgängers geblasen wird. Es sind auch Schimmelsporen, Grippeviren und Darmbakterien, um nur einige lebende Heizlüfterbewohner namentlich zu benennen. Die Zerfallsprodukte des Radons sind zwar leblos, forcieren aber in der Luft verteilt, ebenfalls den frühen Tot des Toilettengängers (Lungenkrebs). So gilt der Gang zur Toilette, schon heute als dritthäufigste Todesursache bei Männern zwischen 49 und 68 Jahren. An dieser Stelle der Rat, sich zum pullern niemals hinzusetzen! Dann braucht man auch keinen Heizlüfter. Gegebenenfalls sollte nach reiflicher Überlegung und Prüfung des Einzelfalls, besser auf einen Heizstrahler gesetzt werden, auch wenn dessen UV-Strahlung auf Dauer die Zeugungsfähigkeit einschränken kann. Vom Hautkrebs am Gehänge und Gestänge ganz zu schweigen. Ein interessanter Ansatzpunkt zur Beseitigung des Problems besteht darin, Teile im Inneren des Heizgebläses mit einer Keramik-Antihaftbeschichtung zu versehen (sog. Keramikheizlüfter). Keramikheizlüfter blasen aber noch mehr Staub in den Raum, da dieser ja im Inneren nicht mehr haften bleibt. Bezüglich der Viren-, Bakterien- und Sporenbelastung, ließen die Keramikheizlüfter im Test einen Vorteil erkennen. Keime finden im Keramiklüfter keinen Nährboden.   zum Heizlüfter Testsieger...
 

Der Heizgebläse-Test im Einzelnen

Das Design im Heizlüfter-Vergleich

Eigentlich messen wir in unseren Testberichten, dem Design der Testkandidaten wenig Bedeutung bei, es sei denn es untergräbt die Sicherheit, hier speziell die Standsicherheit. Einigen Produkttestern viel jedoch auf, dass viele Heizlüfter im Test, wie eine Hommage an die Göbbelsschnauze anmuteten. Sie ähnelten den Volksempfängern auf erschreckende Weise, so als Schnellheizer Testwollten einige Heizgebläse-Hersteller die "Gute alte Zeit" wieder aufleben lassen. Und tatsächlich scheint es, als nutzten einige Hersteller das Rauschen der Heizlüfter, um unterschwellige Informationen an das Ohr des Frierenden zu übermitteln. Sollte sich dies in den durch uns eilig eingeleiteten Untersuchungen bewahrheiten, wäre dies der größte Heizlüfterskandal seit 1974 als man erkannte, dass das Asbest in den Heizlüftern, eigentlich keinen Zweck erfüllt. Da die Untersuchungsergebnisse erst für Mitte 2014 erwartet werden, ließen wir unsere diesbezüglichen Mutmaßungen im Testergebnis außen vor. Der Testsieger Heizlüfter ist augenscheinlich nicht betroffen, auch wenn er dem früheren Volksempfänger am Ähnlichsten sieht. Die Größe des zu erwartenden Skandals, wird maßgeblich von der Art der übermittelten Botschaften abhängen. Ist es minderheitenfeindliche Propaganda? Erweist sich das Heizgebläse als Hetzlüfter, dürfte dem Heizstrahler die Zukunft gehören. Doch zurück zum Design der Heizlüfter. Auch wenn wir den verschiedenen Farben und Formen der Testkandidaten offen gegenüber stehen, darf eines im Heizlüfter-Test 2014 nicht passieren. Das Heizgebläse darf nicht durch den Rückstoß seiner Turbine umgeworfen werden. Die äußere Konstruktion sollte daher eine zweifelsfreie Standfestigkeit im Test erkennen lassen. Dazu sind eine angemessene Gehäusetiefe und eine plane Standfläche von Vorteil. Leider war für 12 der 38 Heizgebläse der Test an dieser Stelle schon beendet. Wenn unter dem Design die Sicherheit leidet, dann wird die an sich bedeutungsloseste Testdisziplin zum Ausschlusskriterium.

Die Sicherheit der getesteten Heizgebläse

Die Sicherheit der Heizlüfter hört mit der Standsicherheit nicht auf, fängt aber damit an. Trotz aller Standfestigkeit kann es sich dennoch einmal zutragen, dass ein Heizgebläse umgerammelt wird, zum Beispiel von einem Stolperheini. Sieben der 26 im Test verbliebenen Heizlüfter würden in einem solchen Fall die Wohnung in Brand setzen, oder sich bestenfalls nur selbst zerstören. Nicht nur der beste Heizlüfter sondern jedes halbwegs normale Heizgebläse sollte deshalb über einen Kippschutz verfügen, welcher ein Überhitzen wirkungsvoll verhindert, indem er das gekippte Gerät abschaltet. Zu den sieben Testkandidaten ohne Kippschutz, gesellten sich 3 Testprobanden mit wirkungslosem oder defektem Kippschutz. Somit mussten an dieser Stelle 10 weitere Heizgebläse des Testberichtes verwiesen werden. Im weiteren Verlauf galt es also nur noch 16 Heizlüfter zu prüfen.
Während ein wirksamer Überhitzungsschutz akute Gefahren eliminiert, so muss in dieser Rubrik unseres Testberichtes, noch einmal auf die gesundheitlichen Gefahren eingegangen werden, welche ein Heizlüfter kurz-, mittel- und langfristig mit sich bringt. Immerhin kommen moderne Heizgebläse ohne Asbest in unser trautes Heim, so das die Zahl der Schnellheizertoten in den kommenden 25 Jahren deutlich sinken sollte. Trotzdem ist und bleibt der Heizlüfter ein Brutkasten für Keime, Sporen, Viren und Bakterien. Zusammen mit dem hinten angesaugten Hausstaub, wird der ganze Cocktail in die Raumluft geblasen. Da Schnellheizer vorwiegend in kleineren Räumen eingesetzt werden, steigt die Schadstoffkonzentration in der Luft, schnell auf ein bedenkliches Niveau. Nicht nur alte und kranke Menschen drohen dann umzufallen wie die Fliegen. Auch gesunde Menschen sind betroffen. Sie sterben nicht sofort, tragen aber mittelfristig und langfristig schwere gesundheitliche Schäden davon (Asthma, Staublunge, Lungenkarzinom, Pilzerkrankungen, Hirnhautentzündung u.a.). Wer mit heruntergelassener Hose vor dem Schnellheizer sitzt, kann sich denken wo er die Pilzinfektion bekommt. Pilzerkrankungen am Gemächt erbt man nicht immer von seiner Frau! Und wenn doch, dann hat sie den Hefepilz oft auch vom Heizgebläse. Deshalb erschien es uns im Heizlüfter Test wichtig, dass man die Testprobanden zwecks Reinigung öffnen bzw. zerlegen kann. Nicht in alle Einzelteile, aber doch so dass man den sich zwangsläufig ansammelnden Schmutzteppich, entfernen kann. Wer das Heizgebläse regelmäßig mit Druckluft ausbläst (dies geht oft auch ohne Demontage), kann sich viel Arbeit ersparen. Viren, Bakterien und Pilzsporen, wird so der staubig feuchte Nährboden von vorne herein entzogen, so dass sich ein schädlicher Schmutzteppich gar nicht erst aufbauen kann. Der Heizlüfter Testsieger erwies sich, wie zwei weitere Heizgebläse, leicht zugänglich, sowohl für die Druckluft, als auch für größeres Geschütz. Ziehen Sie bitte den Stecker, bevor Sie Ihren Heizlüfter desinfizieren! Das Öffnen des Schnellheizers kann den Garantieverlust bedeuten. Um so wichtiger ist es, einen Schnellheizer wie den Testsieger zu erwerben, welcher auch ohne Demontage mittels Druckluft ausgeblasen werden kann. Ein spritzwassergeschützter Heizlüfter ist da eher von Nachteil, weil schlecht zugänglich. In Feuchträumen mit gesetzlich vorgeschriebenem FI Schalter, ist ein Spritzschutz zudem unnötig. Es sei denn man gehört zu der Sorte von Menschen, welche sich aus Gründen der Sicherheit, ein drittes Ei wachsen lassen.   unser Testsieger-Heizlüfter 2014...

Heizleistung und Energieverbrauch der Elektroheizer

Im Heizlüfter Test interessierten uns auch, Heizleistung und Energieverbrauch. Wir sagen dies so beiläufig, als gingen uns die genannten Kriterien an der entblößten Kehrseite vorbei. Tatsächlich ist es so, dass sich die getesteten Schnellheizungen bezüglich Leistung und Verbrauch kaum, eigentlich gar nicht voneinander unterscheiden. Generell ist bei elektrischen Schnellheizern der Energieverlust ähnlich gering und der Weg der Wärme gleich kurz, so dass Verbrauchsunterschiede ebenso wie Leistungsunterschiede weder subjektiv noch objektiv im Heizlüfter Vergleich zu verzeichnen waren. Zudem wurde der Energiespar-Heizlüfter leider noch nicht erfunden. Zwar experimentiert man schon seit Jahren mit LED-Heizelementen, stört sich aber noch an der geringen Abwärme der LED-Lämpchen. Erst wenn die LED so weit ist wie die Glühbirne, wird sie auch zu Heizzwecken eingesetzt werden können. Bis dahin werden noch einige Winter dem Herbst folgen.
Doch auch wenn die LED-Heizelemente noch nicht serienreif sind, gibt es für Frostbeulen der Gegenwart, keinen Grund Trübsal zu blasen. Die Schnellheizer aus unserem Testbericht wärmen zur Genüge, wenn auch der Stromverbrauch bei längerfristigem Einsatz, den Weg ins Armenhaus ebnet. Dort soll es aber auch schön warm sein!
Was bei einigen Testgeräten negativ in Erscheinung trat, war die zu hohe Drehzahl der Rotorblätter. Zwar flog keiner der Heizlüfter im Zimmer umher, aber so manche Frisur sah hinterher aus, wie gegen den Strich gebürstet. Nicht immer konnte man die Drehzahl der Heizgebläse regulieren. Böse enden kann diese Tatsache, wenn sich ein Haustier an der Rückseite eines Heizgebläses vorbei schleichen möchte. So fiel unserem Heizlüfter-Test 2014, leider ein niedlicher Hundewelpe zum Opfer. Er wurde von der Turbine hinten angesaugt und vorne größtenteils wieder ausgespukt. Größeren Haustieren droht hingegen keine Gefahr, abgesehen von der stolzen Hundemutti, welche alles mit ansehen musste und den Schock nicht überlebt hat. Der entsprechende Hersteller hat inzwischen reagiert und versieht seine Heizlüfter künftig mit einem Warnschild auf der Rückseite und mit dem unserer Meinung nach etwas sarkastischen Spruch "Hier darf ich nicht rein". Warum schreibt er nicht gleich "Wenn du das lesen kannst, ist es bereits zu spät"?!   zum Testanfang...

Qualität und Verarbeitung im Dauertest

Mit den Schnellheizern ist es wie mit allem Anderen auch. Die Hersteller sind bemüht, die Heizgebläse immer günstiger zu produzieren, während die Käufer bestrebt sind, die Eierwärmer immer billiger einzukaufen. Deshalb gibt es sie nicht mehr für 500 EUR im Heizungsfachhandel, sondern für 30 EUR im Angebot der Supermärkte. Doch was taugen die preisgünstigen Heizlüfter-Angebote aus den Wühltischen der Supermarktketten? Dieser Frage sind wir im Dauertest nachgegangen. Zunächst galt es sich jedoch einen Eindruck über die äußere Beschaffenheit der Testprobanden zu verschaffen. Dieser Eindruck war eigentlich gar nicht so schlecht, bei der Masse der Testgeräte. Natürlich sieht man an allen Ecken und Kanten, dass die Hersteller bemüht sind Material zu sparen. Abgesehen davon, erwiesen sich die Heizlüfter im Test aber als gut verarbeitet und stabil genug, den rauen Alltag in deutschen Toiletten zu überstehen. Bei zwei der im Test verbliebenen Heizlüfter galt es jedoch zunächst einige Schrauben nachzuziehen, was zu einer Abwertung führte. Sieben Heizlüfter disqualifizierten sich durch ein zu kurzes Netzkabel für den Testsieger-Titel, durften aber weiterhin am Test teilnehmen. Es ist seitens der Hersteller leider zu einer Unsitte geworden, an der Länge der Netzkabel zu sparen. Dies trifft zwar mittlerweile für fast alle Haushaltsgeräte zu, ist aber bei elektrischen Direktheizern besonders gefährlich. Elektrogeräte mit hohem Energiebedarf, sollten nach Möglichkeit direkt, also ohne Verlängerungsschnur mit der Schukosteckdose verbunden werden. In vielen Haushalten existieren alte oder chinesische Verlängerungskabel, mit zu geringen Leitungsquerschnitten. Diese eignen sich zwar für TV oder Staubsauger, erwärmen sich aber am Heizlüfter so stark, dass sie weg schmorkeln oder gar die Bude in Brand setzen. Wer nicht mit dem Heizlüfterkabel bis an die Steckdose reicht, muss nicht verzagen, sollte aber eine ausreichend dimensionierte und nicht zu lange Verlängerungsschnur wählen.   der beste Heizlüfter im Test...

Im Dauertest galt es nun eine 34,9 Kubikmeter große Testumgebung auf 30 Grad Celsius zu erwärmen, und die Temperatur 5 Wochen lang aufrecht zu erhalten. Die Testräume bestanden aus isolierten Leichtbauwänden, wie sie beim Dachgeschoßausbau verwendet werden. Leider sahen sich 5 Heizlüfter im Dauertest nicht in der Lage, die Zieltemperatur zu erreichen. Ihr Thermostat schaltete das Gerät schon vorher ab. Zwar reichen oft auch 26 Grad, aber gerade im Badezimmer wünscht man sich manchmal etwas mehr! Die restlichen Elektroheizer erreichten die Zieltemperatur recht zügig, unter Nutzung der jeweils höchsten Heizstufe. Was zunächst auffiel, war der bestialische Gestank der erstmals in Betrieb genommenen Heizgebläse. Ausnahmen gab es diesbezüglich keine zu vermelden. Schon nach wenigen Stunden ließen die giftigen Ausdünstungen wie erwartet nach und verschwanden schließlich vollständig. Im Verlaufe des Dauertestes versagten 5 der 11 verbliebenen Heizgeräte ihren Dienst. Zwei davon rauchten ab, einer brannte die gesamte Testumgebung nieder. Sage und schreibe sechs der gestarteten 38 Heizgebläse sahen die Zielflagge unseres Testberichtes. Die Testsieger-Aspiranten wurden nun zerlegt, um den inneren Zustand der Geräte einschätzen zu können. Da unsere Testräume feucht und schmutzig waren, sahen die Testgeräte im Inneren, durch die Bank weg, besorgniserregend aus. Zwei Geräte ließen sich leicht reinigen. Eines davon, kostete nur halb so viel in der Anschaffung wie der andere Heizlüfter. In Sachen Bedienung, Heizleistung, Verbrauch und Sicherheit, nahmen sich Beide nichts. Und so war unser Heizlüfter Testsieger 2014 ausfindig gemacht. Herzlichen Glückwunsch!
 

Sicherheitshinweise zum Umgang mit dem Schnellheizer

Wie alle Schnellheizer setzt auch der Heizlüfter eine sehr hohe Wärme frei, welche den Zündpunkt einiger Raumtextilien locker überschreitet. Deshalb sollte ein Heizgebläse in ausreichendem Abstand zu Mensch, Tier und Toilettenpapier betrieben werden. Aber auch Hinterrücks muss eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet werden, da sonst die Heizdrähte verglühen. Deshalb den Heizlüfter nicht zu nah an einer Wand positionieren. Spätestens wenn es brenzlich riecht, sollte man prüfen, ob vor und hinter dem Heizlüfter ein Freiraum von mindestens 70cm besteht.
Wer seinen Heizlüfter in Feuchträumen betreiben möchte, sollte dies nur tun, wenn diese vorschriftsmäßig mit FI-Schaltern gesichert sind. Diese Fehlerstrom-Schutzschalter sind regelmäßig auf ihre Funktion zu prüfen. Schnell fällt mal ein Heizlüfter in die Badewanne, vor allem wenn einem die Frau nicht wohl gesonnen ist. Der FI-Schalter unterbricht dann in Windeseile die Stromzufuhr und rettet die Badewannen-Session, es sei denn der Piephahn kam mit dem Rotor in Berührung.
Trotz des in vielen Heizlüftern verbauten Umkippschutzes, sollte stets auf den sicheren Stand des Gerätes geachtet werden. Der Untergrund sollte nicht allzu brennbar sein. Laminat eignet sich besser, als ein langhaariges Bärenfell! Auch wenn der Kippschutz den Lüfter deaktiviert, so liegt kurzzeitig eine hohe Restwärme vor, welche einen Teppich entflammen, zumindest aber verschmorkeln kann.
Man sollte einen Heizlüfter niemals unbeaufsichtigt betreiben! Ein Windzug kann ein Blatt Papier hinten an einen Lüfter wehen. Dort angekommen, kann es die Luftzufuhr unterbinden, für eine Überhitzung sorgen und dann trotz Notabschaltung des Heizlüfters, in Flammen aufgehen. Wenn dann niemand in der Nähe ist, riskiert man nicht nur das Leben der Hausbewohner, sondern auch seinen Versicherungsschutz. Idealer Weise sollte der Schnellheizer-Betrieb, immer von einem Rauchmelder überwacht werden.   zum Testsieger...
 

Die Alternativen im Heizlüfter Vergleich

Warme Kleidung

Ziehen Sie sich warm an, denn es gibt kaum Alternativen zum Heizlüfter, womit wir auch schon bei der ersten Alternative wären. Wer sich ein Loch in die Sitzfläche seiner langen Unterhose schneidet, muss sie beim Gang zum Stuhl nicht fallen lassen. Für Frauen gibt es im Schritt offene Unterhosen, fertig zu kaufen. Wenn man nicht mit entblößtem Unterleib auf der Toilette sitzt, kann man auf ein Heizgebläse verzichten. Generell empfiehlt es sich zwecks Einsparung von Heizenergie, auf warme Kleidung nicht zu verzichten. Wer dank langer Unterhose die Raumtemperatur um 3 Grad absenken kann, spart bei einer 100qm Wohnung gut 4000 EUR pro Jahr an Energiekosten, vorausgesetzt er heizt seine Wohnung mit einer elektrischen Direktheizung. Ansonsten sind es nur rund 80 Piepen.

Wärme durch Reibung

Wer sich mit dem Rücken an der Hauswand schubbelt, erzeugt dadurch einen Anstieg der Körpertemperatur. Soll der Körper so dauerhaft erwärmt werden, ist unaufhaltsamen Reiben an der rauen Putzfassade unabdingbar. Natürlich können sich zum Zwecke der Erwärmung auch zwei Menschen aneinander reiben. Dies funktioniert aber nur, wenn sich ein Mann und eine Frau aneinander reiben. Andernfalls gehen beide in Flammen auf. Das Reiben kann entspannend und wärmend sein, aber nicht ernsthaft die Einsatzgebiete des Heizlüfters abdecken. Die Reibung, wie auch immer sie erzeugt wird, fördert die Durchblutung der Haut. Diese fühlt sich warm an, solange sie gerieben wir. Hört man damit auf, ist es schnell vorbei mit dem wohlig warmen Gefühl. Kaltes Duschen oder sich von der Partnerin grün und blau schlagen lassen, hat einen ähnlichen Effekt. Bequemer gestaltet sich das kurzzeitige Heizen mittels Heizlüfter, macht aber nicht ganz soviel Spaß.   der Testsieger 2014...

Heizstrahler

Heizstrahler lassen das Meeresrauschen des Heizlüfters vermissen, wirbeln aber bei der Verrichtung ihrer Hauptaufgabe, keinen Staub auf. Die Nebenaufgabe besteht darin, das Badezimmer zu erleuchten. Auch Heizstrahler gehören zu den stromzehrenden elektrischen Direktheizungen, welche ausnahmslos für den kurzzeitigen Einsatz konzipiert wurden. Man findet sie in kleineren Badezimmern (z.B. im Hotel) oder bei Wahnsinnigen auf der Terrasse (Terrassenheizstrahler). Elektrische Heizstrahler sind nicht ungefährlich und setzen jedes Jahr tausende Wohnungen in Brand. Allein in Berlin verbrannten im Jahr 2011 17 Babys mitsamt ihres Wickeltisches. Was zunächst wie die Folge einer Spontanen Selbstentzündung aussah, fand seine Ursache in einem zu nah positionierten Heizstrahler. Man sollte sie nie unbeaufsichtigt betreiben, die strahlenden Todesfallen. Am Besten verwendet man sie stationär und fest montiert. Der Vorteil besteht in der lautlosen und sauberen Arbeitsweise. Im Gegensatz zum Heizgebläse, saugt der Quarzstrahler den Staub nicht hinten an, um ihn vorne wieder rauszublasen. Selbiges gilt für Viren, Pilzsporen und Bakterien. Der Heizlüfter erwies sich diesbezüglich im Test als wahrer Brutkasten. Heizstrahler gelten unserer Meinung nach als ernste Alternative zum Heizgebläse. Da wir auf der Toilette sitzend, nicht auf das gemütliche Meeresrauschen verzichten möchten, ist unser Testsieger der Heizlüfter.

Heizlüfter Test 2014  Erfahrungsberichte   Testsieger Heizlüfter

Außerdem im Test:  Elektrokamine I Ethanol-Kamine I Heizstrahler I Ölradiatoren

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