Die besten Elektrokamine im Test

Kann es überhaupt einen Testsieger im Vergleich elektrischer Kamine geben?

Im Elektrokamin-Test:Elektrische Kamine,Elektrokamine,Elektrische Kaminfeuer undElektrische Kaminöfen.der beste Elektrokaminim Test, istein würdiger Testsieger.

Was die einen schrecklich finden, finden die anderen furchtbar. Sind Elektrokamine auch furchtbar schrecklich, so finden die elektrischen Kaminfeuer, dennoch ihre Käufer. Um die Liebhaber der elektrischen Kaminöfen besser verstehen können, aber auch um diese zu bekehren, wagten wir uns an den Testbericht der Elektrokamine. Im Elektrokamin-Test 2014, kann es uns kaum um deren Heizwert, aber auch nicht um deren ästhetischen Wert gehen, denn eigentlich ist doch beides nicht vorhanden?! Damit der Testbericht nicht in ein sinnloses Geschwafel ausartet, wollen wir die teils noch fragwürdigeren Alternativen, wie den Ethanolkamin oder die flackernde LED-Echtwachskerze vorstellen und einem Vergleich unterziehen. Sie alle haben eines gemein: Sie sollen dem armen Manne das Gefühl eines echten Kamins oder zumindest einen Hauch von Gemütlichkeit vermitteln. Wir müssen uns in unserem Elektrokamin-Test aber auch die Frage stellen, ob Wärme und Gemütlichkeit, immer rational zu erklären sind. Mangelt es uns möglicherweise an der nötigen Phantasie, wenn wir elektrische Kamine pauschal unter Ulk verbuchen? Im Ergebnis unseres Testberichtes, werden wir trotz unserer Voreingenommenheit, einen würdigen Testsieger küren. Wer den Testsieger kaufen möchte, sollte es aber an der nötigen Phantasie nicht missen lassen.

>>  unser Testsieger  <<

Der Sinn der Elektrokamine

Gäbe es keinen Sinn, gäbe es auch keine Elektrokamine. Ein echter Kamin ist mitunter unbezahlbar, aber manchmal auch unmöglich. Er setzt nicht nur das Geld für Anschaffung und Brennmaterial voraus, sondern auch einen Schornstein an genau der richtigen Stelle. Mitunter sitzt das Geld in der Hose, der einzige Schornstein aber auch. Dann hilft einem das Geld auch nicht weiter, es sei denn, man hat wirklich zuviel davon. Wer sich bei mittlerem Einkommen eine Oase Elektrokamin Testder Ruhe und Entspannung schaffen möchte, sieht sich oft zu unkonventionellen Maßnahmen gezwungen. Dem Sozialromantiker mit seinen Hartz-IV Bezügen, bleibt trotz Schornstein in und außerhalb der Hose, gar nichts anderes übrig. Er muss einen Kaminersatz von vorne herein als einzige Möglichkeit in Betracht ziehen. Da auch bei einem echten Kamin, die Heizwirkung nicht im Vordergrund steht, sollte man die eiskalten Alternativen des armen Mannes nicht verteufeln! Sehr lange war der Elektrokamin die einzige Alternative, wollte man nach Feierabend der grausamen Realität entfliehen. Lenin sagte einst, "Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes". Er war damit der Vorreiter des Elektrokamins. Er wusste genau, dass man das Brennmaterial nicht essen kann, wenn man es zu Zwecken der Gemütlichkeit verfeuert. Man musste also das Volk mit Elektrizität vernetzen, damit es die Fensterrahmen in die Suppe schnitzen konnte, anstatt sie zu verbrennen. Der Elektrokamin ward geboren. Heute, wo wir eigentlich schon viel weiter sein sollten, ist das Grundproblem ein Ähnliches. Der Fensterrahmen wird für andere Aufgaben benötigt, aber der Sinn nach Gemütlichkeit ist ungebrochen. Der Markt hält deshalb für den Unterschichten-Romantiker eine Reihe teils lächerlich anmutender Kamin-Alternativen bereit. Dazu gehören neben dem Elektrokamin, der Ethanol-Kamin, das Kaminfeuer-Video, die echte Kerze und die falsche Echtwachskerze. Ist kein Rauchabzug für die einzig wahre Alternative, den Kaminofen vorhanden, bekommen die genannten Kamin-Attrappen durchaus ihren Sinn. Den Sinn, bei entsprechendem Vorstellungsvermögen und Vorhandensein einer zusätzlichen Wärmequelle, für Behaglichkeit im trauten Heim zu sorgen.   der beste Elektrokamin...
 

Die Heizwirkung der Elektrokamine

Die Heizwirkung der Elektrokamine ist nicht immer gleich Null. Dies hängt nicht nur damit zusammen, dass deren Leuchtkörper auch Abwärme freisetzen. Vielmehr besitzen nahezu alle Elektro-Kamine ein zusätzliches Heizmodul. Dabei kann es sich um einen Heizstrahler aber auch um ein Heizgebläse handeln. In jedem Falle handelt es sich um eine elektrische Direktheizung. So kann auch der arme Mann mit einer hohen Heizkostenabrechnung prahlen. Was er an Brennmaterial gespart hat, bezahlt er doppelt und dreifach an Strom. Dies wäre zumindest so, würde er die integrierte Stromdirektheizung zur dauerhaften Beheizung seiner Wellblechhütte hernehmen. Doch weder Kamin, noch die von uns getesteten Kaminattrappen, werden naturgemäß zur Beheizung von Gebäuden, vordergründig eingesetzt. Vielmehr setzt man sie allenfalls zur gelegentlichen Anhebung der Raumtemperatur ein. Eben dann, wenn man das "Kaminfeuer" genießen oder wenn man in der Übergangsjahreszeit nicht extra die Zentralheizung anwerfen möchte. Stromdirektheizer ebnen der Wärme den kürzesten Weg und sind somit sogar günstiger wie andere Heizungsarten, wenn es darum geht, Wärme schnell und punktuell bereit zu stellen. Im Elektro-Kamin-Test sahen wir die Zusatzheizer äußerst positiv. Sie erwärmen ein durchschnittliches Zimmer in 1-2 Minuten. Dies schafft keine Zentralheizung. Die Anschaffungskosten der Elektrokamine erhöhen sich dadurch kaum. Die Unterhaltskosten sind je nach Dauer und Intensität der Nutzung sehr gering. Heizt man allerdings dauerhaft eine löchrige 35qm Baracke mit einer Stromheizung, ist der Regelsatz zwischen 12 und Mittag verheizt. Die vorhandene Heizleistung der Elektrokamine sorgte im Test für ein gewisses Maß an Authentizität. Leicht beeinflussbare Menschen, könnten daraus in der Realität, tatsächlich ein gewisses Maß an Behaglichkeit ableiten. Wir taten uns schwer damit, da es uns an der nötigen Phantasie mangelte. Die in unserem Heizlüftertest angemerkten Nachteile, gelten im vollen Umfang auch für die Heizlüfter im Elektrokamin. Sie saugen den Dreck hinten an und blasen ihn vorne wieder raus. Immerhin ist es kein Kohlenstaub!   unser Testsieger...
 

Der ästhetische Wert der Elektrokamine

Ist die Phantasie des Betrachters verkümmert oder dessen Bildungsniveau zu hoch, bleibt der ästhetische Wert eines Elektrokamins, oft im Verborgenen. Unbekümmerten hingegen, bietet sich beim Anblick einer lodernden Plastiklandschaft, nicht immer ein Bild des Grauens. Im Geiste jung gebliebene, sehen oft mehr als das Vorhandene. Sie sehen ein gemütliches und wärmendes Kaminfeuer, wo gar keines ist. Man sollte sich für diese Leute freuen! Sie haben ein Gen, welches es ihnen ermöglicht, mit wenig Geld glücklich zu werden. Andere bezahlen 10.000 EUR für einen gemauerten Kamin und fühlen sich danach wie in einem Krematorium. Nicht zuletzt deshalb, weil offene Kamine, an ein unrühmliches Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.
Die designerische Schreckensbandbreite stellte sich im Elektrokamin-Test 2014, als äußerst groß heraus. Wer eine Kaminattrappe für unter 100 EUR erwirbt, der sollte keinen kleinen Schock erwarten, puzzelt er den Bausatz aus dem Karton. Auch jenseits der 200 EUR Marke bleibt das Entsetzen oft nicht aus, holt man den Elektrokamin aus der Verpackung raus. Ab 200 EUR aufwärts, gibt es aber durchaus einzelne Exemplare, welche aufgrund ihrer Qualität und Materialanmutung, einen Teil ihres Schreckens verlieren. Ja sie sehen sogar recht passabel aus, ist man als Davorsitzender geistig in der Lage, das falsche Kaminfeuer als ein echtes fehlzuinterpretieren. So erscheint unser Testsieger unter den Elektrokaminen nur dann etwas kitschig, wenn man dessen Makel des falschen Feuers kennt. Wer ihn als Außenstehender sieht und im Zweifelsfall nicht zu fragen wagt, erkennt den Schwindel erst wenn der Strom versagt. Dann wird es natürlich peinlich, bricht doch das ganze Kartenhaus des zur Schau gestellten Wohlstandes zusammen. Aber wann fällt in Deutschland schon mal der Strom aus? Der beste Elektrokamin aus unserem Test, stellt auch seinen wissenden Besitzer zufrieden, kann dieser sich mit dem fehlenden Echtholzzertifikat arrangieren. Es ist ein bisschen so wie mit einem falschen Fuffziger. Überwindet man sich dazu ihn auszugeben, bekommt man genau so viel dafür, wie für einen echten. Wird man jedoch beim Betreiben einer "Kaminblüte" erwischt, droht man seine soziale Stellung zu verlieren und als Blender abgestempelt zu werden.   der beste Elektrokamin 2014...
 

Qualität und Betriebssicherheit der Elektrokamine

Qualität und Betriebssicherheit sind eng einhergehende Eigenschaften. Brennt die Wohnung ab, ist selten ein echter Kamin ursächlich. Viel häufiger zeichnen sich Kurzschlüsse in elektrischen Geräten dafür verantwortlich. Ist der Kamin falsch, ist es leider oft auch das CE-Zeichen. All zu günstige Elektrokamine aus dem Nachbarland des Lächelns, sollten deshalb nie ohne Rauchmelder betrieben werden. Wer sich aus Sicherheitsgründen statt eines Echtholzfeuers, ein elektrisches Kaminfeuer in die Wohnung holt, vergisst dabei, die der harten Konkurrenzsituation geschuldete, furchtbare Produktqualität, elektrischer Geräte.
In unserem Elektrokamintest 2014, überprüften wir die Testkandidaten zunächst augenscheinlich, um Gehäuse- oder Kabelbrüche vor der Erstinbetriebnahme aufzuspüren. Zwölf der getesteten Elektrokamine wurden daraufhin vom weiteren Vergleich freigestellt. Zu groß die Gefahr, Testpersonen, wenn auch nur Langzeitarbeitslose vom Jobcenter zur Verfügung gestellt, sinnlos zu verheizen. Neun der Zwölf defekten Elektrokamine, stammten aus dem Nachbarland der aufgehenden Sonne und die restlichen drei, aus dem anderen Nachbarland des Landes mit dem Sonnenaufgang. Schlecht montierte Netzkabel, gebrochene Gehäuse, extrem nach Chemie stinkende Kunststoffe und Kabelbrüche, ließen uns keine Wahl. Immerhin 21 Testprobanden haben es in den zweiten Durchgang der Qualitätskontrolle geschafft. Auch diese stammen fast ausnahmslos aus den Händen der Kommunisten. Ein Grund für uns, nun etwas genauer hinzuschauen, wenngleich die aktuelle Generation der digitalen Kamine, noch nicht mit dem Internet kommuniziert. Ungleiche Spaltmaße, unsauber verarbeitete Oberflächen und billig anmutende Materialien, gehören leider zur Standardausstattung, steckt ein irrer Diktator dahinter. Doch auch Maos Urenkel scheinen die Facharbeiterprüfung nicht bestanden zu haben. Ist man aus einem Sitzabstand von 2m heraus bereit, über kleinere Schandflecken hinwegzusehen, so kann man die künstlich wirkenden Oberflächen der Kaminattrappen kaum ignorieren. Natürlich besteht die "Stein-Umrandung" eines elektrischen Kaminofens zumeist aus Kunststoff. Aber muss man dies immer gleich auf dem ersten Blick erkennen? Der spätere Testsieger zeigte im Test, dass ein falscher Kamin, wie ein echter erscheinen kann, solange man seine Finger von ihm lässt. Auf die Betriebssicherheit kann man auf Grund lieblos wirkender Oberflächen keine Rückschlüsse ziehen. Oder vielleicht doch? Wirkt ein Elektrokamin äußerlich lieblos zusammengeschustert, vernachlässigte der Fabrikarbeiter möglicherweise auch im Inneren seine Sorgfaltspflicht?! Tatsächlich verwandelten sich im Dauertest zwei der digitalen Kaminfeuer, in jeweils einen analogen Wohnungsbrand. Die giftigen Rauchschwaden aktivierten alsbald den Feuermelder an der Zimmerdecke, so das der Testbericht mit neuen Testpersonen fortgesetzt werden konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Agentur für Arbeit, welche die geschädigten 1-EUR-Jobber, unkompliziert und ohne großes Aufsehen, durch neue ersetzte.
Gut die Hälfte der Elektrokamine im Test, wusste mit einer sicheren, wenn auch nicht immer schönen Produktqualität zu überzeugen. Sieben elektrische Kaminfeuer, sahen zudem recht authentisch aus. Die saubere Verarbeitung hatte daran ihren Anteil. Zwei der elektrischen Kamine, darunter auch der beste Elektrokamin im Test, bekamen in Sachen Qualität und Sicherheit, die Note "Sehr Gut" von uns verliehen.   der Testsieger des Jahres 2014...
 

Die Alternativen zum Elektrokamin

Dachten wir zu Beginn unseres Testberichtes, keine Alternative könne schlimmer sein, haben wir mittlerweile eine etwas bessere Meinung von den elektrischen Kaminöfen. Zwar gibt es sehr viele Negativbeispiele, welche das Klischee von der kitschigen Kaminattrappe bedienen, aber es gibt auch Elektrokamine, welche man auf dem ersten Blick, nicht von einer echten Feuerstelle unterscheiden kann. Auf dem 2. Blick gehörte freilich eine Sehschwäche dazu, wollte man den Schwindel nicht bemerken. Aber das mit der nötigen Phantasie hatten wir ja eingangs schon angemerkt. Ähnlich verhält es sich mit den meisten Elektrokamin-Alternativen. Sie haben mitunter noch viel weniger mit einem echten Kamin gemein, sollen aber trotzdem eine "Kaminstimmung" für Arme und Einfältige schaffen.   zum Testanfang...

Der Kaminofen

Eine vollwertige, manche sagen sogar bessere Alternative zum offenen Kamin, stellt der Kaminofen dar. Seine geschlossene Bauweise mit Sichtfenster, sorgt nicht nur für lautes Knistern und eine heimelige Atmosphäre, sondern auch für einen Temperaturanstieg in unmittelbarer Umgebung seines Standorts. So kann er auch zur Dauerbeheizung einer Sozialwohnung herangezogen werden. Feuer und Wärme sind bei einem Kaminofen untrennbar miteinander verbunden. Dies verleiht ihm im Vergleich zum Elektrokamin, ein höheres Maß an Authentizität. Er ist Authentisch! Was im Winter von Vorteil ist, kann in einer tropischen Sommernacht, im Vergleich zum Elektrokamin, ein Nachteil darstellen. Wer bei 30 Grad Zimmertemperatur den Ofen anheizt, hat spätestens hinterher einen an der Waffel. Wer den Elektrokamin einschaltet, bleibt hingegen voll cool. Gehörte zu dessen Lieferumfang eine Fernbedienung, muss sich der Romantiker nicht einmal aus seiner Schweißlache erheben. Der Kaminofen muss hingegen per Hand gepackt, gezündet, geschürt und entascht werden. Seine Wärme und Gemütlichkeit erfordert somit einen höheren Preis und einen höheren Arbeitsaufwand. Der Kaminofen erfordert einen Schornstein an der richtigen Stelle. Der Schornstein erfordert einen Schornsteinfeger. Das Teuerste am Kaminofen ist oft dessen Einbau und der damit verbundene Kollateralschaden. Auch in der Anschaffung ist der Kaminofen, im Vergleich zum E-Kamin, deutlich teurer. Der in unterschiedlichsten Designvarianten erhältliche Kaminofen, ist im Vergleich zum Elektrokamin recht schwer und nur stationär verwendbar. Wer von seiner Feuerstelle Authentizität erwartet und den Wohnraum dauerhaft damit beheizen möchte, dem empfehlen wir, so es die örtlichen Gegebenheiten erlauben, einen geschlossenen Kaminofen.

Das Kaminfeuer-Video

Eigentlich war das Kaminfeuervideo unser heimlicher Favorit unter den Kamin-Plagiaten. Schließlich stellt es das exakte Abbild eines echten Kaminfeuers dar. Sein Ofen (der Fernseher) verbraucht weder Holz noch Fläche. An die Wand geschraubt, passt er in jedes Zimmer. Ein alter Röhrenfernseher könnte mittels Kaminvideo zum Eck-Kaminofen umfunktioniert werden. Das Knistern kann in der Lautstärke verstellt und in Stereo wiedergegeben werden. Der Elektrokamin knistert allenfalls, wenn sich dessen Kunststoffgehäuse dehnt. Im Vergleich zum elektrischen Kaminfeuer, brennt das Fernsehfeuer wie ein echtes herunter. Auch das Lodern der Flammen ist realistischer. Doch nicht nur weil dem Kaminfeuer-Video die Wärme fehlt, fällt es in Sachen Authentizität, noch hinter den Kabelbrand zurück. Den Vergleich mit dem Elektrokamin verliert es auf ganzer Ebene. Das Feuer kann noch so realistisch erscheinen, aber eine behagliche Atmosphäre resultiert nicht daraus. Wer hätte das gedacht? Trotzdem sei auch an dieser Stelle wieder auf die Phantasie eines jeden Einzelnen verwiesen. Manch einer mag dem Kaminfeuervideo etwas abgewinnen und bezieht daraus ein Glücksgefühl. Unser größtes Glücksgefühl resultierte daraus, dass wir für die Kaminfeuer-Videos nichts bezahlen mussten. Im Internet findet man entsprechende Kaminfeuer als kostenlosen Download. Die Verbrauchskosten sind mit denen des Elektrokamins vergleichbar. Auch der Fernseher verbraucht zwischen 50 und 100 Watt die Stunde. Ein Heizlüfter lässt sich allerdings auch optional nicht zuschalten. Bastelfreunde können ihren alten Fernseher mit einer Kaminumrandung versehen, um den Lächerlichkeitsfaktor zu erhöhen. Früher umpuschelte man ja auch sein Lenkrad. Wenngleich wir dem Kaminfeuer im TV nichts authentisches abgewinnen können, bringt es doch ein wenig Ruhe in den Alltag und hilft dabei, die allgegenwärtige Reizüberflutung zu reduzieren. So empfanden wir es als angenehm, während der Formulierung unseres Testberichtes, ein Kaminfeuer auf dem Schreibtisch abzufackeln. Dazu starteten wir ein Youtube-Kaminfeuer auf dem 8 Zoll Tablet. Es half uns tatsächlich dabei, die Gedanken zu ordnen.   der beste Elektrokamin im Test...

Der Bio-Ethanol-Kamin

Ein Produkt kann noch so schlecht sein, - wird es gut vermarktet, verkauft es sich wie geschnittenes Kaminholz. Ein Beispiel dafür stellen die Ethanolkamine dar. Sie bieten im Vergleich zum Elektrokamin den "Vorteil" des echten Feuers. Ein Feuer welches die Wärme für sich behält, kaum Sauerstoff verbraucht und keine nennenswerten Abgase produziert, - angeblich. Als Flüssigbrennstoff kommt wegen der besseren Vermarktbarkeit nur noch "Bio-Ethanol" zur Anwendung. Das fossile Ethanol wurde übrigens noch nicht er- bzw. gefunden. Damit das Dekofeuer brennen kann, ist es also immer notwendig, Kinder in der 3. Welt verhungern zu lassen. Entweder gewinnt man den Mais zum Essen, oder man zieht ihn zur Ethanol Herstellung heran. Beides ginge zwar auch, wäre aber für den Bauer unwirtschaftlich. Die Vergärung und Destillation der Maispflanze lohnt sich nur dann, wenn der Kolben an ihr verbleibt. Genügt der Welt-Mais-Vorrat nicht, vergreifen sich die Ökofritzen auch gerne an Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide. Zur Strafe für seine indirekte Beteiligung am massenhaften Hungertot in der 3. Welt, zahlt der Freund der Ethanol betriebenen Dekokamine, etwa 1 bis 2 EUR pro Stunde für den benötigten Brennstoff. Der Elektrokamin-Betreiber zahlt im Vergleich dazu, nur etwa ein Hundertstel dessen (2-4 Cent/h). Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Auch das optische Erscheinungsbild sollte man sich mal vor Augen halten! Sieht das falsche Feuer eines guten Elektrokamins täuschend echt aus, so schaut das echte Feuer des Ethanol-Kamins, bestechend unecht aus. Im Elektrokamin-Test 2014, zogen wir zum Vergleich, einige mittelpreisige Ethanol- und Gelkamine hinzu. Diese ähneln in Preis und Design (abgesehen vom Feuer), verblüffend stark den Elektrokaminen. Die lodernden Flammen der Dekokamine, haben hingegen die Ausstrahlungskraft eines Schluck Wassers. Eine heimelige Atmosphäre vermag der Ethanolkamin nicht zu schaffen. Der Betrieb eines Ethanolkamins ist nicht nur teuer im Unterhalt, unschön anzuschauen und für den Welthunger mitverantwortlich, sondern auch sehr gefährlich. Knapp 1000 Liter des hochexplosiven Brennstoffes, gilt es bei mittlerer Nutzung pro Jahr und Feuerstelle, heranzuschleppen und unter dem Ehebett zu lagern, so kein Kinderzimmer vorhanden. Kommt es nicht zum lauten Knall, einhergehend mit einem ausgedehnten Feuerinferno, droht der schleichende Tod des geschmacklosen Romantikers, durch eine Sauerstoffunterversorgung. Auch der Ethanolkamin verbraucht nämlich Sauerstoff, wenngleich sehr wenig davon. Beim Verbrennungsprozess werden zudem geringe Mengen Kohlendioxid freigesetzt. Wer dabei das Fenster seines gut abgedichteten Hauses verschließt, bald die Radieschen von unten genießt! Ethanolkamine sollten deshalb nur in größeren Räumen (ab ca. 20 m² / 45 m³), bei geöffnetem Fenster betrieben werden. Trotzdem kann es aufgrund erhöhter Giftkonzentration in der Raumluft, zu Kopfschmerzen und zu geistigen Aussetzern kommen. Während Ethanolkamine mit einem Maximalverbrauch von bis zu 0,5 Liter pro Stunde, nicht der behördlichen Genehmigung bedürfen, so sind die mit Napalm betriebenen Gelkamine, beim Verteidigungsministerium schriftlich anzumelden. Ein entsprechendes Formular hält Ihr Schornsteinfeger auf Anfrage bereit.   zum Testanfang...

Echte Kerzen und falsche Echtwachskerzen

Durchaus ernst gemeint ist unser Vorschlag, den Feierabend und die Liebe, im Kerzenscheine zu genießen. Die Kerze ist nicht nur der Kamin des armen Mannes, sondern auch der Kamin der Spartanisten, welche zwar das Geld haben, aber den Pomp nicht brauchen. Trotz minimalistischer Bauweise, schaffte es die Kerze im Test, für eine kaminähnliche Atmosphäre zu sorgen. Dies liegt allerdings in erster Linie daran, dass man die Kerze nicht zündet, um einen Kamin zu imitieren. Man steckt deren Docht in Brand, um sich am original Kerzenschein zu erfreuen. Man bringt ihn in Verbindung, mit dem gemütlichen Beisammensitzen im Kreise der Familie. Egal ob Heiligabend oder Tante Fridas Beerdigung, der Kerzenschein ist ein Fanal des familiären Zusammenhalts. Der ideelle Wert einer brennenden Kerze lässt sich auch daran erkennen, dass vor dem Kamin Sitzende, diese zusätzlich betreiben, so als wollten sie die Konzentration der Gemütlichkeit verdoppeln. Dies ist tatsächlich möglich, wie im Elektrokamin-Test festgestellt werden konnte. Insbesondere das elektrische Kaminfeuer erfährt eine Aufwertung, wird es durch eine brennende Kerze auf dem Kaminsims ergänzt. Risikofreudige Menschen beziehen so den Reiz der echten Brandgefahr. Keine Kaminalternative ist so brandgefährlich wie die Kerze. Fällt sie um oder schläft deren Betreiber ein, verbrennt die Familie im trauten Heim, - was für ein Reim.
Wer etwas weniger draufgängerisch veranlagt ist, kann auch zur LED-betriebenen Echtwachskerze greifen. Ähnlich wie die von uns getesteten Elektrokamine, leiden auch die falschen Echtwachskerzen unter dem Vorurteil der unnatürlichen Kitschigkeit. Wer aber schon mal das flackernde Licht einer qualitativ hochwertigen LED-Kerze bestaunen durfte, wird nie wieder ein offenes Licht betreiben wollen. Um allerdings der LED-Kerze eine kaminähnliche Atmosphäre abgewinnen zu können ist es nötig, Phantasie und Aufgeschlossenheit für neue Technologien aufzubringen. Wer mit dem Geld haushalten muss, sei es weil er sich übernommen hat oder weil seine Frau ein Laster hat, fährt mit LED- oder Teelicht, so schlecht nicht!   zum Testsieger...
 

Testergebnis im Elektrokamin-Test 2014

Der eigene Elektrokamin-Test hat uns bekehrt. Trotz zahlreicher Rohrkrepierer und Designsünden, wie aus dem Reich der Mitte nicht anders zu erwarten, waren wir zumindest von den besten Elektrokaminen im Test, total begeistert. Deren Bauform, aber auch deren elektrisches Kaminfeuer, erinnerten sehr stark an einen offenen Kamin. Der Schwindel flog erst bei Berührung der Oberflächen auf. Diese sind nicht aus Stein, sondern zumeist aus Kunststoff. Auch auf das Knistern brennender Kaminholzscheite galt es im Test zu verzichten, obwohl entsprechende Geräuschmodule ohne weiteres verbaut werden könnten. Auf die Idee scheint nur niemand zu kommen? Die Art der Wärmeabgabe bedarf ebenfalls der Verbesserung. Zwar sind die zuschaltbaren Heizlüfter sehr wirkungsvoll, aber nicht authentisch. Besser wäre es, wenngleich es die Erbauer vor Probleme stellen dürfte, Heizstrahler zu verbauen. Diese sollen ja nicht das Zimmer heizen, sondern die Strahlungswärme eines echten Feuers simulieren. Der Heizlüfter vermittelt eher das Feeling eines Küchenherdes mit Heißluftfunktion.
Rein von der Optik her, sind die besten Elektrokamine eine echte Augenweide. Zudem sind sie in den verschiedensten Design-Varianten, von futuristisch bis rustikal, erhältlich. Dank ihres geringen Gewichtes, sind die elektrischen Kamine sehr mobil und wandern bei Bedarf von der Wohnstube ins Schlafgemach. Angst vor Kohlenmonoxid braucht der Schlafende nicht zu haben. Allenfalls Kunststoffausdünstungen und Kabelbrände, trüben mitunter die Luft zum Atmen. Der Testsieger hat sich diesbezüglich nichts zu Schulden kommen lassen. Er und zwei weitere Elektrokamine erhielten von uns das Testurteil "Sehr Gut". Allen Elektrokaminen gemein, sind niedrige Anschaffungs- und Verbrauchskosten. Für etwa 2 Cent, brennt das elektrische Kaminfeuer eine ganze Stunde. Nur das Abbrennen einer Kerze ist ähnlich günstig. Der Ethanolkamin verursachte im Test, die hundertfachen Verbrauchskosten und den Welthunger. Verschluckt die "Bio"-Ethanol-Produktion Wälder und Felder, wird der für den Elektrokamin benötigte Strom, umweltfreundlich und ressourcenschonend, von Kernkraftwerken bereitgestellt.

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